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Übersicht – Kalenderwoche 31

Die Behandlung mit Wirkstoffen, die gezielt gegen B-Zellen wirken, war vergangene Woche Thema im DeutschenGesundheitsPortal. Nach und nach zeigt sich, dass die Zellen eine größere Rolle bei der Erkrankung zu spielen scheinen, als gedacht.

Rituximab, der Vorläufer des zu Beginn des Jahres zugelassenen Ocrelizumab, wird bereits länger außerhalb seiner Zulassung für die Behandlung von MS eingesetzt. Eine kleine aktuelle Studie legt Daten zur Sicherheit von einer längeren B-Zell-Depletion mit Rituximab vor.

Schwedische Forscher kommen außerdem auf Basis einer Auswertung von Daten zu der Behandlung aus dem schwedischen MS-Register zu dem Schluss, dass der Antikörper ebenfalls als Erstlinientherapie geeignet sein könnte.

Ein neuer Wirkstoffkandidat in dem Bereich ist Ofatumumab, ebenfalls wie Rituximab ursprünglich ein Krebsmedikament. Der Antikörper zerstört gezielt B-Zellen. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Ofatumumab Potenzial als neues MS-Medikament hat.

 

Hier die Beiträge der letzten Woche:

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