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Alemtuzumab gegen MS

Inzwischen ist bei der Behandlung von MS in den meisten Fällen das Ziel, dass es keine messbare Krankheitsaktivität mehr gibt. Wenn die aktuelle Behandlung jedoch nicht mehr ausreicht, um die Krankheitsaktivität ausreichend zurückzudrängen, stellt sich die Frage nach einem Therapiewechsel.

Wenn es unter Fingolimod zu einem sogenannten Durchbrechen der Erkrankung kommt, sich also wieder Krankheitsaktivität zeigt, könnte der Antikörper Alemtuzumab eine Option sein. Das zumindest berichten deutsche Wissenschaftler. Eine Schwierigkeit bei Therapiewechseln ist, seltene aber schwere Komplikationen durch Infektionen mit opportunistischen Erregern (also solche, die die Schwäche des Immunsystems ausnutzen) zu vermeiden. Auch andere Nebenwirkungen sind möglich. Daher sollte dabei auf eine genaue Untersuchung, Sicherheitsmaßnahmen und engmaschige Kontrolle geachtet werden.

Lesen Sie außerdem mehr zu Studienergebnissen zu Alemtuzumab, die zeigen, dass bei Patienten, die das Medikament nach den ersten beiden Jahren nur noch bei Bedarf erhielten, die Wirkung über bis zu fünf Jahre nachweisbar war.

Hier die Studien im Detail:

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