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Schleimlöser bei COPD

Eine vermehrte Schleimbildung und damit einhergehender Husten sowie Atembeschwerden sind typische Symptome einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD).

Schleimlöser können manchen Patienten helfen

Schleimlösende Medikamente werden in den Leitlinien zur Diagnose und Behandlung von COPD kritisch gesehen. Ob sie ausreichend helfen oder einen Effekt auf die Lebensqualität der Menschen mit COPD haben, ist nicht immer ganz klar. Der Einsatz sollte daher mit dem behandelnden Arzt abgewogen werden. Auch die atemwegserweiternden Medikamente tragen dazu bei, dass Schleim besser abgehustet werden kann, Inhalation mit Kochsalzlösung kann ebenfalls helfen.

Sind Erdostein und Carbocistein bei COPD geeignet?

Untersuchungen zu den schleimlösenden Wirkstoffen Erdostein und Carbocistein deuten darauf hin, dass diese auch für Menschen mit COPD geeignet sein könnten und zu einer Vorbeugung der Verschlechterung der Erkrankung beitragen könnten. Bisher werden diese Wirkstoffe aber noch nicht in den Leitlinien empfohlen.

Hier die Studien im Detail:

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