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PCO-Syndrom

Mittelmeerdiät bei künstlicher Befruchtung

Original Titel:
Mediterranean diet improves embryo yield in IVF: a prospective cohort study

DGP – Die Mittelmeerdiät könnte positiv auf den Ablauf einer künstlichen Befruchtung wirken. Auf die tatsächliche Schwangerschaftsrate hatte die Diät allerdings keinen Einfluss.  


Die Mittelmeerdiät setzt sich aus Lebensmitteln zusammen, die typisch sind für die Mittelmeerregion. Dazu zählen beispielweise Fisch, Olivenöl und viel Gemüse. Die Ernährungsform soll vor allem gesund für das Herz-Kreislauf-System sein. Wissenschaftler aus China untersuchten, ob die Ernährungsform auch positiv auf eine In-vitro-Fertilisation (IVF) wirkt.

Die Wissenschaftler werteten die Daten von 590 Frauen aus. Diese füllten vor ihrer IVF Fragebögen zu ihren Ernährungsgewohnheiten aus. Daraus wurde ausgewertet, inwieweit die Frauen sich an eine Mittelmeerdiät hielten. 228 Frauen ernährten sich stärker nach der Mittelmeerdiät, 362 weniger.

Die Zahl der Schwangerschaften war in beiden Gruppen vergleichbar

Während einer In-vitro-Fertilisation werden die Reifung der Eizellen und der Eisprung hormonell stimuliert. Anschließend werden einige Eizellen entnommen und im Reagenzglas mit Spermien befruchtet. Nach einer kurzen Reifezeit werden die Embryonen dann in die Gebärmutter eingesetzt.

Bei Frauen, die stärker nach der Mittelmeerdiät lebten, standen mehr Embryonen zur Verfügung. Die Anzahl der klinischen Schwangerschaften war allerdings ähnlich. Statistische Auswertungen ergaben, dass die Mittelmeerdiät die Anzahl der Eizellen und der Embryonen positiv beeinflusste.

Die Mittelmeerdiät könnte daher positiv auf den Ablauf einer künstlichen Befruchtung wirken. Auf die tatsächliche Schwangerschaftsrate hatte die Diät allerdings keinen Einfluss.

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