Hier finden Sie Studien­zusammmen­fassungen zu neuen Therapien und neuen Arznei­mitteln.

Hautprobleme sind eine häufige Nebenwirkung von TNF-Hemmern. Forscher fanden heraus, dass mehr als jeder 4. Patient, der mit TNF-Hemmern behandelt wurde, mindestens einmal unter Hautbeschwerden litt. Des Weiteren identifizierten die Wissenschaftler Risikofaktoren, die das Auftreten der Hautprobleme unter TNF-Hemmer-Therapie förderten. Zu diesen zählte unter anderem Rauchen.

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Viele Patienten mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa kommen im Laufe ihres Lebens nicht um eine Darmoperation herum. Diese kann einige Komplikationen mit sich bringen. Eine häufige Spätkomplikation der Bauchchirurgie ist der Narbenbruch. Dieser kann noch Jahre nach der Bauchoperation auftreten. Bei einem Narbenbruch treten Eingeweide durch die Narbe aus der Bauchhöhle aus.

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Patienten mit den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa leiden häufiger als die Normalbevölkerung an Darmkrebs. Inwiefern die Patienten auch von anderen Krebsformen betroffen sind, untersuchte ein spanisches Forscherteam. Die Forscher interessierte, wie häufig Menschen mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa an Krebserkrankungen außerhalb des Darms leiden, welche Faktoren die Krebsentstehung in anderen Körperregionen begünstigen und ob eine Behandlung mit Medikamenten, die das körpereigene Abwehrsystem unterdrücken (sogenannte Immunsuppressoren) oder mit Medikamenten, die gegen den Tumornekrosefaktor (einen Signalstoff des Abwehrsystems) gerichtet sind, eine Krebsentstehung außerhalb des Darms fördern.

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Der Lebensstil von Patienten mit einer chronischen Darmentzündung hat einen Einfluss auf deren Krankheitsverlauf. Doch wie sieht es bei Personen aus, die noch nicht an Morbus Crohn und Colitis ulcerosa erkrankt sind? Wirkt sich der Lebensstil auch auf das Risiko aus, zukünftig an diesen zu erkranken? Vier schwedische Forscher der Universität Umeå untersuchten, welche Rolle der Lebensstil auf das Risiko für chronisch entzündliche Darmerkrankungen hat. Hierzu sammelten sie die Daten von 72 Personen, die im späteren Verlauf an Colitis ulcerosa erkrankten, und von 26 Personen, die später Morbus Crohn entwickelten. Außerdem erfassten Sie die Daten von 427 Personen, die von diesen Darmerkrankungen verschont blieben.

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Biologika sind Wirkstoffe, die biotechnologisch mit Hilfe von lebenden Zellen hergestellt werden. Seit einigen Jahren werden sie vermehrt für verschiedene Krankheiten eingesetzt. Für die Behandlung von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa kommen vor allem Wirkstoffe zum Einsatz, die den Tumornekrosefaktor (TNF) hemmen. Diese TNF-Hemmer (auch anti-TNFs genannt) wirken entzündungshemmend, da sie mit TNF einen wichtigen Botenstoff für die Immunantwort blockieren.

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Personen, die an Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa erkrankt sind, haben ein erhöhtes Risiko für manch andere Erkrankungen, wie z. B. für Nierensteine oder für verschiedene Krebserkrankungen (Studien von Fagagnini und Kollegen und Olén und Kollegen, 2017 in den wissenschaftlichen Fachzeitschriften PloS one bzw. BMJ : British medical journal veröffentlicht). Kleinere Studien und Fallbeispiele haben davon berichtet, dass es möglicherweise auch einen Zusammenhang zwischen einer chronischen Darmentzündung und der chronischen Hauterkrankung Hidradenitis suppurativa (HS) gibt.

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Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind chronische Darmerkrankungen, die nicht selten dazu führen, dass die Betroffenen ihrer Arbeit nicht mehr wie gewohnt nachgehen können. Dies kann die Lebensqualität der Patienten stark beeinträchtigen und dramatische Folgen für ihr weiteres Leben haben. Doch wie häufig ist eine Berufsunfähigkeit bei Patienten mit chronischen Darmentzündungen und welche Faktoren begünstigen diese? Ein holländisches Forscherteam ging dieser Thematik nach. Sie forderten Patientenakten von 2794 holländischen Patienten mit einer chronischen Darmentzündung im erwerbsfähigen Alter, die an acht verschiedenen Universitätskliniken in Holland behandelt wurden, an und werteten die darin enthaltenen Daten im Hinblick auf eine eventuelle Berufsunfähigkeit hin aus.

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