Gesundheitsnachrichten

Viele Tumore reagieren nur bedingt auf Krebstherapeutika, was oftmals bloß durch Verabreichung hoher Wirkstoffdosen kompensiert werden kann. Dies geht aber auch einher mit einem Anstieg äußerst belastender Nebenwirkungen, die unter Umständen zum Therapieabbruch führen können. Daher ist die Suche nach Kombinationstherapien, die sowohl die Ausbildung von Resistenzen verhindern und zugleich eine Reduktion der Wirkstoffdosen ermöglichen, besonders bedeutsam. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben nun im Rahmen eines von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Forschungsprojektes erste Erfolge mit einer neuen Kombinationstherapie beim […]

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Die T-Zell-Rezeptor-Therapie soll dem Immunsystem die zielgerichtete Bekämpfung von Krebs ermöglichen – Studienstart am Uni-Klinikum Erlangen 27.02.2019 Die erste klinische Studie Deutschlands zu einem neuen Ansatz in der Krebsimmuntherapie startet jetzt an der Medizinischen Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie (Direktor: Prof. Dr. Andreas Mackensen) des Universitätsklinikums Erlangen: Die neue T-Zell-Rezeptor-Therapie kann bei bestimmten Leukämien und Lymphomen das Immunsystem im Kampf gegen den Krebs entscheidend unterstützen. Nun erhält der erste Patient diese zelluläre Immuntherapie im Rahmen einer klinischen Phase-I-/II-Studie. […]

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Die Studie einer Frankfurter Forscherin wurde unter die besten zehn Veröffentlichungen der Zeitschrift Blood des Jahres 2018 gewählt. Sie erforscht die Wirkung des neuen Medikaments Blinatumomab bei akuter lymphoblastischer Leukämie. Jährlich erkrankt in Deutschland circa einer von 100.000 Erwachsenen an der akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL). Bei Kindern ist die Zahl der Neuerkrankungen mit 500 bis 600 Fällen im Jahr deutlich höher. ALL ist die akute Form der Leukämie, bei der die Vorläufer der Lymphozyten – die zellulären Bestandteile des Bluts, […]

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Leipziger und Dresdner Mediziner untersuchen gemeinsam Veränderungen der Knochenmarknischen im Alter Leipzig/Dresden. Der Einfluss der sogenannten Knochenmarknischen bei der Entstehung eineraltersbedingten Leukämie (Blutkrebs) wird im Rahmen einer neuen dreijährigen Studie untersucht. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) fördert diese mit 1,2 Millionen Euro. Studienleiter sind Prof. Uwe Platzbecker, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik I, Bereich Hämatologie und Zelltherapie, am Universitätsklinikum Leipzig (UKL), und Prof. Lorenz Hofbauer, Direktor des UniversitätsCentrums für Gesundes Altern und des Bereichs Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Carl […]

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Bei der häufigsten Form akuter Leukämie, der AML, wurde eine neue Therapiechance aufgezeigt. Forschende der Vetmeduni Vienna und des Ludwig Boltzmann Instituts für Krebsforschung identifizierten eine Schwachstelle des durch Mutationen verkürzten und dadurch onkogen wirkenden Proteins C/EBPα. Dieses ist von einem funktionierenden, epigenetischen Helfer abhängig, dem MLL1 Histon-Methyltransferase-Komplex. Laborversuche zeigten eindeutig, dass die Funktionshemmung des MLL1-Komplexes zum Absterben von AML-Zellen mit C/EBPα-Mutationen führte. Damit konnte die Differenzierungsblockade der Krebszellen aufgehoben und die normale Reifung von Blutzellen wiederhergestellt werden. Akute myeloische […]

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Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) arbeitet intensiv an der Zukunft der Krebsmedizin: Im April und Mai starten mehrere Studien für neue maßgeschneiderte Medikamente gegen Krebs. „Wir wissen heute, dass es hunderte Krebserkrankungen gibt, die sich gegeneinander abgrenzen lassen. Jede dieser Einzelerkrankungen kann sich zudem von Patient zu Patient unterscheiden und im Verlauf der Erkrankung weiter verändern. Die moderne, so genannte personalisierte Krebsmedizin, schneidet die gesamte Behandlung optimal auf den einzelnen Patienten zu“, sagt Prof. Martin Bornhäuser, Geschäftsführender Direktor […]

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Eine neuartige Behandlung mit einem Antidepressivum könnte Leukämiepatienten mit Resistenzen eine neue Behandlungsmöglichkeit geben. Wissenschaftler des Deutschen Krebskonsortiums an der Medizinischen Klinik II des Universitätsklinikums Frankfurt und am Universitätsklinikum Freiburg haben aufgedeckt, wie das Medikament Leukämiezellen wieder zu normalen Blutzellen werden lässt. Die Erkenntnisse, die in dem Fachmagazin Leukemia veröffentlicht wurden, fließen jetzt auch in eine klinische Studie zur Behandlung von Leukämiepatienten ein. Die Akute Myeloische Leukämie (AML) ist vor allem eine Erkrankung von älteren Patienten. Trotz verbesserter Therapien bleiben […]

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Die Übertragung von Blutstammzellen (hämatopoetische Stammzelltransplantation) ist eine wichtige Therapieoption bei Patientinnen und Patienten mit Störungen der Blutbildung. Auch bei der Gentherapie von Erkrankungen des blutbildenden Systems kommt sie zum Einsatz. Forschende des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, haben mit dem Endothelialen Protein-C-Rezeptor (EPCR) eine Zielstruktur identifiziert, mit der sich die Stammzelltransplantation positiv beeinflussen lassen könnte. Über die Forschungsergebnisse berichtet Blood in seiner Online-Ausgabe vom 25.01.2019. Blutzellen werden lebenslang ständig erneuert – Blutplättchen (Thrombozyten) haben beispielsweise eine […]

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Bei Blutkrebs verlangsamen derzeitige Medikamente zwar das Fortschreiten der Krankheit, können sie aber nicht besiegen. Betroffene müssen die Medikamente dauerhaft einnehmen und leiden unter Nebenwirkungen. Forscher/innen von ÖAW und MedUni Wien stellen nun in „Nature Chemical Biology“ eine neue Methode vor, mit der sich vielversprechende Kombinationen von Medikamenten finden lassen. Damit könnte es möglich sein, Blutkrebs Schachmatt zu setzen. Viele neue Krebsmedikamente schalten gezielt einzelne Eiweiße aus, die für das Wachstum von Krebszellen wichtig sind. Ein Beispiel ist Ibrutinib, ein […]

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Wissenschaftler des Universitätsklinikums Frankfurt haben erstmalig nachgewiesen, dass ein Zusammenhang zwischen genetisch veränderten Blutstammzellen und dem Auftreten einer Herzschwäche nach Infarkten besteht. Auf Grundlage dieser Erkenntnis könnten neue Möglichkeiten der Vorbeugung entstehen. In Deutschland leiden annähernd zwei Millionen Patienten an einer chronischen Herzschwäche, der sogenannten Herzinsuffizienz. Darunter versteht man die verminderte Fähigkeit des Herzens, das benötigte Blutvolumen durch den Körper zu pumpen. Eine chronische Herzschwäche tritt vor allem nach Herzinfarkt oder anhaltender Bluthochdruckkrankheit auf und ist derzeit die häufigste Diagnose […]

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Leipzig. Erkrankt ein Mensch an einer akuten Leukämie, handelt es sich in 80 Prozent der Fälle um eine akute myeloische Leukämie (AML). Fast die Hälfte der Betroffenen jüngeren Patienten erlebt dabei auch nach erfolgreicher Chemotherapie-Behandlung eine Wiederkehr des Blutkrebses. In einer weltweit ersten systematischen Studie dazu konnten Krebsexperten der Universitätsklinika Leipzig und Dresden jetzt nachweisen, dass sich mit Hilfe einer Bluttest-basierten Früherkennung das Risiko einer erneuten Erkrankung vorhersagen und durch eine sogenannte epigenetische Therapie erfolgreich vermeiden oder verzögern lässt. Diese […]

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Entdeckung von chemischen Sonden als Hemmstoffe von epigenetischen Faktoren der akuten myeloischen Leukämie Schwere Leukämien entstehen unter anderem, wenn regulative Proteine ihre Funktion auf epigenetischer Ebene nicht mehr ausüben können. In einer großangelegten internationalen Kollaboration haben jetzt Forscher aus Großbritannien Wirkstoffe identifiziert, die diese fehlregulierten Proteine hemmen können. In der Zeitschrift Angewandte Chemie beschreiben sie die Entdeckung, Entwicklung und Charakterisierung von solchen möglichen neuen Leitstoffen im Zellsystem. Weiterführende Tests in biologischen Systemen könnten die Wirkstoffentwicklung gegen diese Krebsarten antreiben. Normale […]

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Ergänzung vom 23.11.2018: Das Brustimplantat-assoziierte anaplastische Großzell-Lymphom (BIA-ALCL) ist eine seltene Form des Non-Hodgkin-Lymphoms. Im Jahr 2016 definierte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spezifische diagnostische Kriterien, darunter die Expression der Zellmarker CD30+ und negativ für ALK (anaplastische Lymphokinase). Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ist Mitglied der europäischen und internationalen Arbeitsgruppen zu BIA-ALCL. Die EU-Arbeitsgruppe ermöglicht es den Mitgliedstaaten, gemeinsam Daten über diese seltene Krankheit zu erfassen und Informationen auszutauschen. Die laufende wissenschaftliche Forschung zum BIA-ALCL verfolgt, wie bei allen medizinischen […]

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