Corona

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Während einer Operation an den oberen Atemwegen kommt es zu einer Entwicklungen von Aerosolen aus dem Mund- und Rachenraum. Die aktuelle SARS-CoV-2-Pandemie stellt dabei ein besonderes Risiko dar. Wissenschaftler analysierten die frühere Forschung zu Anwendungen, die die Viruslast vor der OP reduzieren und so das Risiko für Mediziner im OP senken könnten. Dabei deuten Ergebnisse mit den älteren SARS- und MERS-Viren auf Povidon-Jod als mögliches Mittel.

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Ein einfacher Mund-Nase-Schutz oder eine OP-Maske sind in der Lage effektiv die Ausbreitung von Luft und Aerosolen zu verringern. Dadurch können Leute in der Nähe vor einer Tröpfcheninfektion geschützt werden. Für den eigenen Schutz sind enganliegende, Partikel-filternde Halbmasken erforderlich. Einfache Masen können jedoch verhindern, dass sich der Träger dauernd ins Gesicht fasst. Die Wissenschaftler betonen jedoch auch, dass es wichtig ist Abstand zu halten.

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DGP – Was sind die Risikofaktoren für einen schweren Verlauf von COVID-19 bei Menschen mit Multipler Sklerose (MS)? In einer Kohortenstudie mit 347 Patienten zeigten sich Faktoren wie neurologische Behinderungen, fortgeschrittenes Alter und starkes Übergewicht als wesentlich zur Einschätzung des Risikos für schwere Krankheitsverläufe nach Infektion mit SARS-CoV-2. Es konnte allerdings kein Zusammenhang zwischen krankheitsmodifizierenden Therapien und Schweregrad von COVID-19 gesehen werden. Die Behandlung der MS steht damit offenbar nicht in Konflikt mit dem klinischen Management einer Infektion mit dem neuen Coronavirus.

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Besteht ein Zusammenhang zwischen Pseudo-Frostbeulen und einer COVID-19-Erkrankung? In einer Fallserie mit 31 Patienten mit kürzlich entwickelten Pseudo-Frostbeulen konnte keine COVID-19-Erkrankung oder Infektion mit SARS-CoV-2 mittels Nasen-Rachen-Abstrick festgestellt werden. Auch Bluttests auf Antikörper gegen das neue Coronavirus waren negativ. Die ischemischen Hautläsionen oder akrale erythematöse Schwellungen schienen demnach nicht direkt im Zusammenhang mit COVID-19 zu stehen.

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Im Literatur-Review zu Infektionsrisiko und Wegen zur Reduktion dieses Risikos in der Zahnmedizin der COVID-19-Ära betont Zahnmedizinerin Dr. Carter die Notwendigkeit, an verschiedensten Stellen gleichzeitig anzusetzen. An vorderster Stelle sieht sie die Konzentration auf nur die absolut notwendigen Notfallprozeduren, da die zahnärztliche Behandlung ein hohes Potenzial für Aerosole und Übertragungen hat

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Die Ergebnisse zeigen, dass chemosensorische Störungen bei COVID-19 nicht auf den Geruch beschränkt sind, sondern auch Geschmack und Chemesthesis betreffen. Verstopfungen der Nase konnten nicht als Ursache gesehen werden. Die Infektion greift daher möglicherweise direkt in neuronale Mechanismen ein.

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Bei der Hygiene im Zuge der Coronavirus-Pandemie stehen besonders Händewaschen und Oberflächenreinigung im Mittelpunkt. Um durchgängig eingehaltene Hygienestandards zu ermöglichen, sollten Dermatologen ihr Fachwissen zum Hautschutz einbringen, argumentieren zwei US-amerikanische Fachärztinnen, und fassen die wesentlichen Aspekte zu Handhabung und Inhaltsstoffen von Desinfektionsmitteln und Hautpflege in fünf Punkten zusammen.

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