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Demenz / Alzheimer

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Aktuelles Thema:

Ihr Wochenüberblick zum Thema: Sturzgefahr

Unser aktuelles Wochenthema drehte sich um die Sturzgefahr, die bei Menschen mit zunehmendem Alter wächst und gerade auch bei Demenzerkrankungen erhöht ist.

Ein Mittel zur Vorbeugung von Stürzen ist, interessanterweise, die Behandlung der Demenzerkrankung bei Betroffenen. Durch den Einsatz von Antidementiva, fanden Forscher in Taiwan, sank auch die Sturzgefahr erkrankter älterer Menschen. Eine Demenzerkrankung zu behandeln hat demnach weitreichende, positive Effekte auf das Leben der Patienten.

Eine andere Methode könnte zukünftig auch den Menschen helfen, die nicht an einer Demenz erkrankt sind. Dabei werden Bewegungsmuster automatisiert analysiert, um Menschen mit erhöhter Sturzgefährdung früh zu erkennen und entsprechend noch vor einem Unfall therapeutisch zu unterstützen. So könnten bald womöglich mit einfachen Geräten, ähnlich zu Schrittzählern, Gefahren schneller erkannt und vielleicht sogar gebannt werden.

Hier die Studien im Detail:

Aktuelle Studien

Mithilfe eines neu entwickelten Programms konnten Wissenschaftler nun Bewegungs-Messwerte ermitteln, die die beste Einschätzung einer möglichen Sturzgefährdung ergaben. Mit diesen Erkenntnissen sollen nun auch größere Gruppen von Teilnehmern untersucht werden. Bei einer Früherkennung des Risikos könnten nämlich durch vorbeugende, individuell angepasste Sturzprophylaxe tatsächliche Unfälle wahrscheinlich viel öfter verhindert werden.

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Mit zunehmender Krankheitsschwere einer Demenz kommt es auch leichter zu Unfällen. Im landesweiten taiwanesischen Vergleich von Menschen mit einer Demenzerkrankung und ohne zeigte sich entsprechend ein erhöhtes Risiko für Verletzungen für Patienten mit einer Demenz. Die Behandlung mit sogenannten Antidementiva – zur Steigerung der Denkleistung bei einer Demenz – konnte dieses Risiko aber im Vergleich zu nicht derart behandelten Patienten senken.

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Es könnte sich nach dieser Untersuchung lohnen, Menschen mit einem Alzheimerverdacht oder bestehenden Diagnose genauer ins Auge zu blicken. Besonders im schläfenseitigen Bereich des Auges scheinen sich nämlich mit zunehmender Schwere der Alzheimererkrankung auch mehr Ablagerungen zu bilden. Damit könnte eine Augenuntersuchung für eine einfachere Diagnose oder zur Kontrolle des Fortgangs der Erkrankung dienen.

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Die Studie ermittelte die Wirksamkeit des Amyloid-Antikörpers Crenezumab bei mild bis moderat betroffenen Demenzpatienten. Passend zu früheren Ergebnissen deutete sich schwach an, dass das Mittel bei Frühformen womöglich helfen könnte. Trends in solchen Daten bedeuten allerdings einen nicht klar messbaren Effekt – solche Unterschiede könnten also in einer weiteren Studie nicht zu finden sein. Da die Verträglichkeit von Crenezumab aber gut war, wird das Mittel in weiteren Studien in höherer Dosierung bei Frühformen der Erkrankung getestet.

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Wer sich und seiner Gesundheit etwas Gutes tun will, sollte mit dem Rauchen aufhören. Da dies jedoch nicht immer leicht ist, stehen Arzneimittel zur Verfügung, die bei der Rauchentwöhnung helfen sollen. In der vorliegenden Studie untersuchten Wissenschaftler, wie sich drei solcher Arzneimittel auf das Herz-Kreislauf-Risiko auswirkten. Sie kamen zu dem Schluss, dass diese das Herz-Kreislauf-Risiko nicht erhöhten.

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Amerikanische Wissenschaftler analysierten in zwei USA-weiten Online-Umfragen, wie viele Befragte dem Arzt etwas medizinisch Relevantes verheimlichten. Thema war meistens die eigene Meinung zur ärztlichen Entscheidung oder Verständnisfragen. Typischerweise wurde dies verheimlicht, um Belehrungen und Vorhaltungen zu vermeiden. Offenbar besteht also Verbesserungsbedarf bei der Kommunikation zwischen Arzt und Patienten, die schließlich als ‚Team Gesundheit‘ für beste Behandlungsergebnisse eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten sollten.

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Forscher fanden im Rahmen der großen Shanghai Aging Study, dass Bluthochdruck ein möglicher Risikofaktor für eine Demenzerkrankung in fortgeschrittenem Alter sein kann. Dauer und Höhe des Bluthochdrucks gingen bei tausenden Teilnehmern mit stärkeren Beeinträchtigungen der Denkleistung einher. Entsprechend sollte gerade im Alter stärker auf das Blutdruckmanagement geachtet werden, um die Denkleistung möglichst lange zu erhalten.

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Kann Gartennutzung älteren Bewohnern eines Pflegeheims messbar Gutes tun? Den Einfluss einer solchen Bereicherung des Lebens im Heim untersuchten australische Wissenschaftler nun in einer Übersichtsstudie. Sie fanden, dass sich besonders die Lebensqualität der Menschen verbesserte, aber auch depressive Symptome gelindert werden konnten. Allerdings beruhten die Ergebnisse vorwiegend auf eher wenig aussagekräftigen und verlässlichen Messmethoden.

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Australische Musiktherapeuten und Wissenschaftler ermittelten, ob therapeutisches Singen für Patienten und pflegende Angehörige nötige Erleichterung des Alltags mit Demenzpflege zu Hause verschaffen könnte. Das Gruppensingen besserte Symptome und Lebensqualität von Betroffenen und Pflegenden nicht messbar. Die Teilnehmer allerdings empfanden die Gesangsgruppe als wertvolle Bereicherung ihres Lebens.

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Übergewichtig – ungebildet – unsportlich: Attribute, die häufig fallen, wenn es um das klassische Gamer-Profil geht. „Diese Klischees sind längst überholt“, so Prof. Dr. Ingo Froböse, Leiter des Instituts für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation der Deutschen Sporthochschule Köln. „Dennoch birgt das Trainings- und Gesundheitsverhalten von eSportlerinnen und eSportlern noch viel Verbesserungspotential“. Dies ist das Ergebnis der aktuellen eSport Studie der Deutschen Sporthochschule Köln, die am 17. Januar 2017 in Köln vorgestellt wurde. Gemeinsam mit dem Institut für Betriebliche […]

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Infrarotlicht macht Venen kleiner Patient*innen sichtbar Bei Kindern und Babys ist es oft selbst für geübte Ärzt*innen und Pflegekräfte schwierig, Venen genau und auf Anhieb zu treffen. Um geeignete Adern besser zu finden und so Zugänge einfacher legen zu können, kommt in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Ulm seit Kurzem ein hochmodernes Venensuchgerät zum Einsatz. Das von der Ernst-Prost-Stiftung gespendete Hilfsmittel macht die Venen unter der Haut in Echtzeit sichtbar. „Wir setzen den Venenfinder vor allem bei […]

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Ärzte der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg untersuchen erstmals die Auswirkungen regelmäßiger Fastentage auf die Nierenfunktion von Diabetikern / Studienteilnehmer im Alter von 50 bis 75 Jahren gesucht. Fasten wirkt sich positiv auf Stoffwechselprozesse im Körper aus – das zeigen zwar die Blutwerte, konkrete Folgen für den Rückgang von Erkrankungen sind beim Menschen allerdings bislang nicht nachgewiesen. Hier setzt eine neue Studie der Klinik für Endokrinologie, Stoffwechsel und Klinische Chemie des Universitätsklinikums Heidelberg an: Sie soll zeigen, ob Diabetiker von einer speziellen […]

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Eine Behandlungsoption bei Patienten mit fortgeschrittenen oder Hochrisiko-Tumoren ohne Lymphknotenbefall oder Metastasen (cT3- cT4-Tumoren, PSA > 20ng/ml oder Gleason ≥ 8), ist die Strahlentherapie mit Langzeit-Hormonentzugstherapie. Während die Strahlentherapie relativ gut vertragen wird, treten bei vielen Patienten Probleme unter der Hormonentzugstherapie aus. Wie eine aktuelle Studie zeigt, kann die Therapie in diesen Fällen von 36 auf 18 Monate verkürzt werden – ohne dass dadurch das Gesamtüberleben beeinträchtigt wird. Etwa drei von vier Prostatatumoren werden in einem frühen Stadium diagnostiziert. Doch […]

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Wissenschaftler des Universitätsklinikums Frankfurt haben erstmalig nachgewiesen, dass ein Zusammenhang zwischen genetisch veränderten Blutstammzellen und dem Auftreten einer Herzschwäche nach Infarkten besteht. Auf Grundlage dieser Erkenntnis könnten neue Möglichkeiten der Vorbeugung entstehen. In Deutschland leiden annähernd zwei Millionen Patienten an einer chronischen Herzschwäche, der sogenannten Herzinsuffizienz. Darunter versteht man die verminderte Fähigkeit des Herzens, das benötigte Blutvolumen durch den Körper zu pumpen. Eine chronische Herzschwäche tritt vor allem nach Herzinfarkt oder anhaltender Bluthochdruckkrankheit auf und ist derzeit die häufigste Diagnose […]

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Die Universitätsklinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Diabetologie und Endokrinologie Magdeburg sucht Männer und Frauen mit „Gefühlsstörungen“ in den Füßen bei langjähriger Zuckererkrankung, die freiwillig an einer Studie teilnehmen möchten.Das Ziel der Studie ist die Vermeidung von Fußwunden bei Diabetes und Nervenschäden. Alle Teilnehmer werden über das beste Vorgehen zur Vermeidung von Fußwunden geschult. Regelmäßige Verlaufskontrollen alle 6 Monate sind geplant. Nach dem Zufallsprinzip wird die Hälfte der Teilnehmer eine neuartige „intelligente“ Einlegesohle erhalten, die zwei Mal am Tag für ca. […]

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Ärzte verschiedener Disziplinen bündeln ihre Kompetenzen für Patienten mit seltenen Nierenfunktionsstörungen und Systemerkrankungen mit Nierenbeteiligung Nephronophthise – mit diesem Begriff wird eine Gruppe seltener, nicht heilbarer Erbkrankheiten der Niere bezeichnet. Um Krankheitsbilder dieser Art sowie weitere seltene Systemerkrankungen mit Nierenbeteiligung zu erforschen, wirksame Therapien zu entwickeln und Patienten adäquat betreuen zu können, bündeln Ärzte des Universitätsklinikums Erlangen ihre Kompetenzen jetzt in einem interdisziplinären Zentrum. Das Zentrum für Seltene Nierenerkrankungen Erlangen (ZSN), dessen Sprecher Prof. Dr. Mario Schiffer ist, ist eine […]

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UDE/UK Essen: Deutsch-chinesisches Forschungsprojekt Chronische Infektionen mit dem Hepatitis B-Virus (HBV) stehen im Mittelpunkt eines Forschungsprojekts von Wissenschaftlern der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und der Huazhong-Universität (HUST) in Wuhan/China. Unterstützt wird das internationale Forscherteam über ein neues Förderprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der chinesischen National Natural Science Foundation (NSFC). Die chronische HBV-Infektion ist weltweit nach wie vor ein großes Gesundheitsproblem.  Eine der wichtigsten Behandlungsmethoden ist die Immuntherapie mit Interferon α (IFNα). Dass der üblicherweise verwendete Subtyp (IFNα2) […]

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Rechtzeitige Diagnose der Schwangerschafts-Kardiomyopathie kann Leben retten. Herzstiftung informiert über seltene Herzerkrankung (Frankfurt a. M., 17. Januar 2019) Kurzatmigkeit, Abgeschlagenheit und geschwollene Beine: Gegen Ende der Schwangerschaft oder nach der Geburt erscheinen solche Symptome bei einer Frau nicht ungewöhnlich. Sie können aber Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung sein, der schwangerschaftsbedingten Herzschwäche, medizinisch peripartale Kardiomyopathie (PPCM) oder Schwangerschafts-Kardiomyopathie genannt. „Ein möglicher Auslöser für diese Form der Herzschwäche ist das Stillhormon Prolaktin, das über eine komplexe molekulare Kette das Herz schädigt“, sagt Kardiologe […]

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Offizielle Statistiken zu Diabetes mellitus in deutschen Krankenhäusern erfassen aufgrund methodischer Schwächen nicht das wirkliche Ausmaß der Erkrankung. Auch Diabetes als Todesursache wird offenbar weitestgehend unterschätzt. Das gibt der Fachbeirat Diabetes des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg jetzt in einer aktuellen Stellungnahme bekannt. Dabei bezieht er sich auf eine systematische Untersuchung am Universitätsklinikum Tübingen. Diese zeigt, dass tatsächlich doppelt so viele Patienten mit Diabetes in baden-württembergischen Kliniken versorgt werden als bislang angenommen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) warnt daher […]

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