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Depression

  • Rückblick auf letzte Woche

  • vom 03. Dezember 18 bis 09. Dezember 18

Neue medizinische Forschungsergebnisse:

In zwei größeren Studien wurde zur Ergänzung einer bisher nicht ausreichend wirksamen Therapie mit Antidepressiva eine Kombination aus Buprenorphin und Samidorphan (BUP/SAM) getestet. Die Mittel regen demnach wirksam und verträglich das körpereigene opioide System an und bieten damit eine Erweiterung der bisherigen Behandlungsmöglichkeiten, wenn vorherige Antidepressiva nicht ausreichend helfen konnten.

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In einer randomisierten, kontrollierten Untersuchung wurde kein Vorteil der ergänzenden Therapie von Antidepressiva der SSRI- oder SNRI-Klasse mit Mirtazapin gefunden. Depressive Symptome wurde nicht messbar verbessert durch die Mirtazapin-Ergänzung im Vergleich zur Ergänzung mit einem Placebo, stattdessen führten aber unerwünschte Effekte häufiger zum Abbruch der Behandlung mit Mirtazapin.

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Wer von Depressionen betroffen ist, leidet häufig auch unter Ängsten. Operationen sind meist unweigerlich mit Ängsten und Schmerzen verbunden. Musik könnte dabei helfen, diese Beschwerden zu lindern, wie die vorliegende Studie zeigte. Das galt für Musik, die vor, während oder nach einer Operation gespielt wurde.

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Depressionen und Fatigue, starke Erschöpfung, belasten nicht nur Patienten mit einer Krebserkrankung. Eine Pilotstudie ermittelte nun, wie gut Patienten Schrittzähler zur Unterstützung der Therapie und Ermittlung von Funktionalität und Einschränkungen akzeptierten. Die Methode konnte behandelnde Ärzte darin unterstützen, depressive Symptome, Fatigue und Lebensqualität zu bestimmen und kann damit die umfassende Behandlung der Patienten erleichtern. Weitergehende Studien mit Schrittzähler-Unterstützung sollten nun folgen.

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Im Dunkeln wird das Schlafhormon Melatonin produziert und macht schläfrig. Ob zusätzlich gegebenes Melatonin, ergänzend zur Schlafhygiene, bei Schlafstörungen als Folge anderer Erkrankungen helfen kann, ermittelten Forscher in ihrer Metaanalyse. Das Ergebnis unterstützt zusätzliches Melatonin als wertvollen Beitrag zu schnellerem Einschlafen (Schlaflatenz) und längerem Schlaf.

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Schwedische Forscher fragten: Wie gut wirkt Elektrokonvulsionstherapie (EKT) bei Patientinnen mit postpartaler Depression und/oder Psychose? Bei diesen Patientinnen schien die Erfolgsrate tatsächlich höher zu sein, als bei Patientinnen die unabhängig von einer Geburt unter Depressionen litten. Zwar wurden keine anderen Behandlungen mit EKT verglichen – dies sollte in weiteren Studien nachgeholt werden. Die Ergebnisse unterstützen jedoch den Einsatz von EKT bei schweren Depressionen oder Psychosen im Anschluss an die Geburt.

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Ein Fallbericht aus der Schweiz betont, wie wichtig der Blick auf die Medikamentensammlung ist. Gerade bei älteren Patienten sammeln sich Mittel und Wechselwirkungen. In diesem Fall erhielt eine ältere Dame (85) Diuretika und COX2-Hemmer, beides Mittel, die den Abbau ihres antidepressiven Lithium beeinflussten. Die Folge waren Vergiftungserscheinungen durch einen erhöhten Lithiumspiegel. Der Bericht zeigt, dass es sich lohnt, bei jedem Arztbesuch eine Übersicht der aktuellen Therapien zur Vermeidung von Wechselwirkungen dabei zu haben.

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Zusammenfassend fand die vergleichende Übersichtsstudie damit, dass ergänzend eingenommenes N-Acetylcystein (NAC) eine sichere und offenbar wirksame Behandlung bei der Schizophrenie sein kann. Bei den affektiven Störungen wie der Bipolaren Störung und unipolaren Depressionen sind die bisherigen Ergebnisse dagegen nicht überzeugend. Weitere qualitativ hochwertige Untersuchungen zu der Wirkung dieser Substanz werden daher zur abschließenden Klärung der Effekte von NAC bei psychiatrischen Erkrankungen nötig sein.

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Zusammenfassend fand diese Querschnittsstudie, dass bei älteren Patienten mit der Bipolaren Störung der Einsatz von Statinen (Cholesterinsenker) keinen Einfluss auf die Denkleistung hat. Die Studienautoren schließen daraus, dass eventuelle Denkleistungseinbußen infolge der affektiven Störung die möglichen positiven Effekte der Statine ausgleichen. Gleichzeitig schaden die Statine allerdings auch nicht. Die Daten deuten demnach darauf, dass der Einsatz von Statinen bei einer Bipolaren Störung vermutlich unbedenklich ist.

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Entgegen anderslautenden Ratschlägen gibt es keinen Grund, am Abend auf Sport zu verzichten, wie eine Analyse der wissenschaftlichen Literatur zutage förderte. Es ist ein bekannter und oft vernommener Ratschlag, auch von Schlafforschern: Um die Schlafqualität zu verbessern, sollte man am Abend auf Sport verzichten. Bloss – in dieser allgemein gehaltenen Form ist der Ratschlag nicht haltbar, wie Forschende am Institut für Bewegungswissenschaften und Sport der ETH Zürich aufzeigten. Die Wissenschaftler durchforsteten die gesamte wissenschaftliche Literatur und analysierten alle 23 zu […]

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Neues Medikament gegen altersbedingte Erblindung Wenn Buchstaben oder Gesichter nur noch verschwommen oder verzerrt gesehen werden, kann dies mit der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) zu tun haben. Neue Wirkstoffe, um die hierzulande mit Abstand häufigste Erblindungsursache behandeln zu können, entwickelt ein neues Forschungsprojekt der Universität Duisburg-Essen (UDE) zusammen mit der Lead Discovery Center GmbH (LDC). Möglich wird dies durch den Leitmarktwettbewerb LifeSciences.NRW, der das Dreijahres-Vorhaben mit 905.000 Euro unterstützt. Das gesamte Projektvolumen beträgt 1,3 Millionen Euro. Allein in Deutschland leiden ungefähr […]

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Einem Team aus Forschern des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) ist es gelungen, aus Hautzellen schlagendes menschliches Herzmuskelgewebe der Vorhöfe zu züchten. Die in Stem Cell Reports veröffentlichte Studie könnte zu einer personalisierten Behandlung von Herzerkrankungen wie Vorhofflimmern führen und Tierversuche verringern. Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung. Sie tritt in den oberen Kammern des Herzens, den Vorhöfen, auf. Mehr als zehn Millionen Menschen in Europa sind davon betroffen. Typisch ist ein unregelmäßiger Herzschlag oder Puls, […]

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Die Ständige Impfkommission empfiehlt allen Personen ab 60 Jahre die Gürtelrose-Schutzimpfung mit einem sogenannten Totimpfstoff als Standardimpfung. Personen mit einer Grundkrankheit oder Immunschwäche empfiehlt die Kommission die Impfung bereits ab einem Alter von 50 Jahren (Indikationsimpfung). Die Gürtelrose-Impfung wird erst zur Pflichtleistung der Gesetzlichen Krankenkassen, wenn der Gemeinsame Bundesausschuss über die Aufnahme in die Schutzimpfungsrichtlinie entschieden hat. Gürtelrose oder Herpes zoster wird durch das Varizella-zoster-Virus ausgelöst. Das Virus verursacht bei Erstkontakt, meist im Kindesalter, Varizellen (Windpocken). Nach Abklingen der Varizellen […]

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BfS informiert über strahlungsarme Smartphones und Tablets Wer seinen Liebsten zu Weihnachten mit einem Mobiltelefon oder Tablet eine Freude machen will, sollte beim Kauf auf strahlungsarme Geräte achten. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) informiert auf seiner Internetseite über die SAR-Werte aktueller Geräte und ihrer Vorgänger. Laut aktuellen Statistiken kaufen 61 Prozent der Bundesbürger mindestens einmal im Jahr ein neues Handy, 86 Prozent besitzen ein Smartphone. Und auch unter dem Weihnachtsbaum zählen Smartphones und Tablets zu den beliebtesten Geschenken. „Bei der […]

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12.12.18 – Bereits im Vorjahr hatte eine randomisierte, placebokontrollierte Studie gezeigt, dass Exenatid, ein GLP-1-Agonist zur Behandlung des Diabetes mellitus, motorische Symptome bei Parkinsonpatienten signifikant verbesserte. Eine kürzlich veröffentlichte Subgruppenanalyse dieser Studie zeigte nun, dass der Effekt zwar über alle Studiengruppe zu beobachten war. Das beste motorische Therapie-Ansprechen zeigte sich aber bei Patienten mit tremordominantem Parkinson-Phänotyp. Zudem sprachen ältere Patienten und Patienten mit einer Krankheitsdauer von über zehn Jahren weniger gut an als jüngere Patienten mit kürzerer Erkrankungsdauer. Die Parkinsonerkrankung […]

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Angegriffene Blutgefäße „verschicken“ Molekül, das die Gefäßneubildung fördert Eine neue Studie der Universität Bonn zeigt, mit welchen Mitteln sich der Körper gegen Herzerkrankungen wehrt. Möglicherweise lassen sich die Ergebnisse auch für verbesserte Therapien nutzen. Die Publikation erscheint im renommierten Fachmagazin Circulation Research, ist aber bereits online abrufbar. Die Wissenschaftler hatten in ihrer Studie 180 Frauen und Männer untersucht. 41 von ihnen waren gesund, der Rest litt unter einer chronischen Verengung der Herzkranzgefäße oder hatte gerade einen Herzinfarkt erlitten. Die Forscher […]

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Zigaretten sind out, die auch „Shisha“ genannten Wasserpfeifen in, vor allem unter jungen Menschen. Um auf die zumeist unterschätzten Gesundheitsgefahren insbesondere von Wasserpfeifen aufmerksam zu machen, gibt das Deutsche Krebsforschungszentrum anlässlich der 16. Deutschen Konferenz für Tabakkontrolle* drei Informationsblätter zu Wasserpfeifen, E-Zigaretten und Tabakerhitzern heraus. Erfreulicherweise sinkt seit Jahren der Anteil Jugendlicher, die Zigaretten rauchen – allerdings interessieren sich Jugendliche inzwischen häufig für andere Tabak- und Nikotinprodukte. So hat von den 12- bis 17-Jährigen knapp ein Drittel schon einmal eine […]

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Humangenetiker des Universitätsklinikums Bonn suchen Probanden Wissenschaftler des Instituts für Humangenetik des Universitätsklinikums Bonn suchen für eine Studie zum Einfluss kosmetischer Haarwuchspräparate auf die Genexpression im Haar männliche Probanden zwischen 20 und 40 Jahren. Interessenten können sich unter E-Mail haarausfall@uni-bonn.de oder Tel. 0228/6885423 melden. Ziel der Studie ist es, biologische Signalwege im Haar von Männern zu identifizieren, die durch die Anwendung kosmetischer Haarwuchspräparate beeinflusst werden.  Darüber hinaus soll ermittelt werden, ob es genetische Faktoren gibt, die sich auf die Regulation […]

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Zusammen mit einem Blutdrucksenker hemmt ein häufig verwendetes Diabetes-Medikament gezielt das Krebswachstum – dies haben Forschende am Biozentrum der Universität Basel vor zwei Jahren entdeckt. In einer Folgestudie, die kürzlich in «Cell Reports» veröffentlicht wurde, berichten die Wissenschaftler nun, dass dieser Medikamenten-Cocktail die Energieversorgung von Krebszellen kappt und sie dadurch abtötet. Das oft verschriebene Diabetes-Medikament Metformin senkt nicht nur den Blutzuckerspiegel, sondern hat auch eine krebshemmende Wirkung. Jedoch ist die gängige Dosis zur Behandlung von Diabetes zu niedrig, um das […]

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