Neues aus Forschung und Wissenschaft

Leukämie

Zu folgenden Themen finden Sie Aktuelles aus Forschung und Wissenschaft:

Aktuelles Thema:

Aktuelle Studien

Die Forscher schließen aus ihren Ergebnissen, dass die Zahl der weißen Blutkörperchen bei einer neudiagnostizierten akuten Promyelozytenleukämie (APL) mit niedrigem bis mittlerem Risiko eine Optimierung der Therapie erlauben kann. Die seit Einführung der Therapie mit ATRA (All-trans-Retinsäure) bereits recht guten Heilungsraten bei der APL könnten somit noch verbessert werden. Patienten mit hoher Leukozytenzahl litten häufiger als andere unter dem Differenzierungssyndrom […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Zusammenfassend rät der Expertenausschuss bei der Wahl des Tyrosinkinase-Hemmers, die genetischen Veränderungen, vorherige und gescheiterte Therapien sowie die Begleiterkrankungen jedes einzelnen Patienten zu berücksichtigen. Ponatinib sollte eingesetzt werden, wenn andere Tyrosinkinase-Hemmer unwirksam sind, z. B. bei Vorliegen einer T315I Veränderung. Auch bei einer Unverträglichkeit gegenüber anderen Tyrosinkinase-Hemmern kann auf Ponatinib zurückgegriffen werden.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Zusammengefasst präsentierte diese Studie Lenalidomid als sichere Behandlung für Patienten mit niedrigriskantem MDS ohne del(5q), bei denen eine vorhergehende Behandlung zur Stimulierung der Erythrozyten gescheitert war. Die durch Lenalidomid bedingten Nebenwirkungen betrafen vorwiegend das blutbildende System selbst. Insgesamt waren die Nebenwirkungen gut vorhersehbar und können durch geeignete Maßnahmen kontrolliert werden, um eine bestmögliche Behandlung mit Lenalidomid zu ermöglichen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Die Analyse depressiver Symptome bei älteren Patienten mit Klinikaufenthalten und Operationen demonstriert, dass diese Behandlungen mit verstärkten Depressionen einhergehen. Der Stress, der mit einer solchen Behandlung einhergeht, könnte ein Element sein, das Patienten depressiver stimmt. Da eine gute Behandlung von Depressionen auch ein wichtiger Teil der effektiven Behandlung anderer Erkrankungen ist, zeigt sich hiermit, dass die Früherkennung und Behandlung depressiver Symptome bereits in der Klinik […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Die Behandlung mit Tyrosinkinase-Hemmern führte bei Patienten mit einer chronisch myeloischen Leukämie nicht häufiger zu weiteren Krebserkrankungen als es ohne die Vorerkrankung zu erwarten wäre. Auch war das durchschnittliche Gesamtüberleben der mit den neuen Medikamenten behandelten Patienten, mit oder ohne weiterer Krebsdiagnose, nicht unterschiedlich. Patienten müssen sich demnach während der Behandlung ihrer Leukämie nicht über weitere Krebserkrankungen als Nebenwirkung der Therapie sorgen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Die Arbeit mit Faser-Kunststoff-Materialien erhöhte in der untersuchten Arbeitergruppe das spätere Risiko, an einer akuten myeloischen Leukämie zu erkranken. Dies war vor allem dann messbar, wenn Arbeiter dem Styrol in höheren Konzentrationen ausgesetzt waren. Bis zum Auftreten der Krankheit konnten dabei mehr als 15 Jahre vergehen. Allerdings ist die AML glücklicherweise eine seltene Erkrankung mit etwa 3 Neuerkrankungen pro 100000 Menschen im Jahr.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

DGP – Die Ergebnisse der Analyse bestätigen, dass die Therapie mit ATRA in Kombination mit Arsentrioxid (ATO) tatsächlich heilenden Charakter bei der akuten Promyelozytenleukämie (APL) hat. Selbst nach Rückfall kann die Therapie erneut greifen und dem Großteil der Patienten wieder Zeit ohne diese schwere Erkrankung gewinnen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

DGP – Zusammenfassend fanden die Forscher, dass Patienten mit einer fortgeschrittenen AML oder nach einem Rückfall mit AML mit Mutation des IDH1-Gens gut wirksam mit Ivosidenib behandelt werden konnten. Die Dosierung von 500 mg täglich schien dabei am besten vertragen zu werden – hiermit kam es zu weniger ernsten unerwünschten Effekten und Nebenwirkungen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Für Patienten, die unter dem Morbus Waldenström, der Makroglobulinämie, leiden, zeigte die Kombination von Ibrutinib und Rituximab gute Wirkung. Deutlich mehr Patienten konnten mit dieser Kombination ohne Krankheitsfortschritt leben als mit der Placebo-Rituximab-Behandlung. Dies traf sowohl auf Patienten zu, die bereits einen Rückfall unter Rituximab mit Chemotherapie erlitten hatten, als auch für die Patienten, deren Erkrankung bisher noch nicht behandelt worden war.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass eine zweijährige Erhaltungstherapie mit Rituximab das progressionsfreie Überleben von älteren Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), die eine Erstlinientherapie erhalten haben, deutlich verbessert. Die andauernde Therapie mit Rituximab scheint sicher, jedoch werden weitere Studien zu den langfristigen Effekten benötigt.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Die Ergebnisse der Patientendaten zeigen, dass vor der Zulassung von Rituximab die Durchführung einer Splenektomie, als der Entfernung der Milz, bei Patienten mit diffus großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) und Milzbefall im Stadium I mit einem verbesserten Überleben zusammenhing. Durch die verstärkte Anwendung von Rituximab seit 2006 wurde die Zahl der Splenektomien geringer. Die Überlebensergebnisse wurden dadurch jedoch nicht beeinträchtigt.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Ein spezialisiertes Depressionsprogramm für Patienten mit Krebserkrankungen kann zwar wirkungsvoll gegen Depressionen helfen und die Lebensqualität der Betroffenen verbessern – eine Hilfe gegen die Krebserkrankung ist eine solche Behandlung aber wohl leider nicht. Trotzdem: selbst wenn antidepressive Programme nicht lebensverlängernd wirken, so können sie doch einen Beitrag leisten, die verbleibende Zeit so gut wie möglich zu nutzen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Die Studie zeigt, wie wichtig die Psyche für die Gesundheit ist. Bei Patienten, die an weiteren schweren Erkrankungen wie KHK oder Krebserkrankungen leiden, geraten eventuelle Depressionen häufig in den Hintergrund. Dabei zeigt die Untersuchung, dass es gerade bei diesen Patienten wichtig ist, die Depressionen wirksam zu behandeln, da sie sich negativ auf die Krankheitsverläufe und das Sterberisiko auswirken können. Patienten, die bereits vor der KHK- bzw. Krebs-Diagnose unter Depressionen litten, hatten nämlich eine schlechtere Prognose.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Zusammengefasst berichtet die Studie, dass Patienten mit erneuter akuter myeloischer Leukämie (AML) nach Krankheitsrückfall, die eine hochdosierte Induktionschemotherapie erhalten haben, über die Zeit ein wesentlich schlechteres Wohlbefinden aufweisen als Patienten mit erstmaliger AML. Diese Ergebnisse betonen, wie wichtig frühzeitige Maßnahmen zur Verbesserung des Wohlbefindens bei Patienten mit krankheitsrückfälliger AML sind.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigen das große Potential des erprobten Wirkstoffs Sotatercept. Die Behandlung mit Sotatercept bei Patienten mit Anämie aufgrund eines myelodysplastische n Syndroms schien gut zu wirken und sicher zu sein. Das Mittel führte zu einer verbesserten Bildung roter Blutkörperchen. Dadurch mussten die Patienten seltener Bluttransfusionen erhalten als zuvor.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Diese kleine Studie zeigte, dass das Eskalationsverfahren, bei dem die Dosierung von Bosutinib schrittweise erhöht wird, Behandlungsunterbrechungen aufgrund von Nebenwirkungen besser vermeiden hilft. Die jeweilige Tagesdosis des Medikaments kann dabei mit einem Zielwert für einen speziellen Blutwert im Blick optimiert werden, um Nebenwirkungen möglichst mild zu halten und somit eine bessere durchgehende Behandlung zu ermöglichen. Damit stellt die allmähliche Steigerung der Dosis eine vielversprechende Therapieverbesserung dar.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Der Vergleich von Fallstudien und Forschungsliteratur zeigte, dass eine Verfärbung von Hautstellen durch die Behandlung mit Imatinib ausgelöst werden kann. Dieses Phänomen ist selten in der Literatur zu finden und seine Ursachen sind nicht komplett geklärt. Weitere Studien dazu wären also angebracht, gerade auch da die Behandlung typischerweise zu blasseren Hautstellen führt, also häufiger den gegenteiligen Effekt zur Folge hat. Die Verfärbungen müssen nicht behandelt werden und stellen keinen Grund für einen Therapieabbruch dar.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Fazit: Patienten mit einem besonders riskanten follikulären Lymphom, das sich durch frühes Scheitern der Chemotherapie zeigt, können demnach mit einer Stammzelltransplantation doch noch Lebenszeit gewinnen – besonders mit autologen Stammzellen von Geschwistern oder von Nichtverwandten mit ähnlichen HLA-Merkmalen. Rückfälle treten allerdings häufiger bei autologen, also Geschwisterspenden auf – eine genaue Ursache hierfür, die vermutlich mit den familiären Risiken für solche Krebserkrankungen zusammenhängt […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Damit fand die Studie, dass die zwei Jahre dauernde Erhaltungstherapie mit Rituximab bei ausgewählten älteren Patienten mit CLL die krankheitsfreie Überlebensdauer im Schnitt um etwa 1 Jahr verlängern konnte. Die Verträglichkeit der Behandlung schien dabei akzeptabel zu sein – mit einer reduzierten Zahl bestimmter Abwehrzellen (einer Neutropenie) bei der Hälfte der behandelten Patienten. Von den allein beobachteten Patienten war davon nur ein Drittel betroffen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →