Neues aus Forschung und Wissenschaft

Migräne

Zu folgenden Themen finden Sie Aktuelles aus Forschung und Wissenschaft:

Aktuelles Thema:

Aktuelle Studien

Diese Übersichtsanalyse zeigt, dass die Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren bei Weitem nicht alles verbessern oder heilen kann. Aber regelmäßiger Fischkonsum oder zusätzlich eingenommenes Fischöl kann offenbar Migräneattacken verkürzen. Um eine sinnvolle Dosierungsempfehlung für Migränepatienten zu geben, müssten nun aber weitere gezielte und methodisch saubere Studien diese Ergebnisse überprüfen.

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Diese aktuelle Studie zeigte ein neues Behandlungsziel bei Migräne, nämlich das PACAP, das eventuell dem CGRP mit seinen Triptanen, CGRP-Antikörpern und Ähnlichem ebenbürtig sein könnte. Die Studie zeigt zudem zwei Erkrankungen, Allergien und Migräne, als neurologisch und biochemisch eng verbunden auf. Schließlich deuten diese Zusammenhänge aber auch auf Möglichkeiten zur Selbsthilfe.

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Die Analyse deutete darauf, dass die Diagnose vestibuläre Migräne recht häufig in spezialisierten Gleichgewichtskliniken vorkommen kann. Trotzdem scheint die Behandlung eher uneinheitlich zu sein und nur kaum dem wissenschaftlichen Standard zu folgen. Die Studie war konzentriert auf Australien – möglicherweise ist der zentraleuropäische Standard der Behandlung von vestibulärer Migräne besser. Dieser Frage müssten nun weitere Untersuchungen nachgehen.

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Die Studie fand, dass alle drei Mittel wirksam zur Behandlung akuter schwerer Migräneanfälle waren. Dexketoprofen schien allerdings in dieser kleinen Studie schneller und effektiver zu sein als die Vergleichsmedikamente Metoclopramid und Ibuprofen. Weitere Studien mit größeren Teilnehmerzahlen und mit mehreren Studienzentren wären nun wünschenswert.

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Die aktuelle klinische Studie zeigt, dass Erenumab in der Dosierung von 70 mg pro Monat bei episodischer Migräne besser wirkt als ein Scheinmedikament. Die Migränetage nehmen deutlich ab und auch die Zahl der Tage mit akutem Behandlungsbedarf werden weniger. Gleichzeitig scheint es ein gut verträgliches Medikament zu sein.

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Endometriose ist eine der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen bei Frauen im geschlechtsreifen Alter, die schon mit Beginn der Pubertät einsetzen kann. Auch die Migräne tritt vermehrt bei Frauen auf und zeigt häufig eine Verbindung zur Menstruation. Wissenschaftler aus Boston in den USA haben jetzt den Zusammenhang zwischen Migräne und Endometriose bei Jugendlichen untersucht.

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Kopfschmerzspezialisten rund um Dr. Negro vom Kopfschmerzzentrum der Sapienza Universität in Rom fassten nun einen systematischen Übersichtsartikel den derzeitigen Wissensstand zur Behandlung von Kopfschmerzen während der Schwangerschaft zusammen. Darin gingen sie besonders auch auf Medikationen für die Migräne ein, die nicht immer mit einer Schwangerschaft eine Pause einlegt.

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sTMS, kurz für transkranielle magnetische Stimulation, ist eine Methode, bei der zwei Magnete so am Kopf positioniert werden, dass sich die zwischen ihnen aufbauende Spannung gezielt an bestimmten Stellen im Gehirn entlädt. Eine neue Pilotstudie rund um die Neurologinnen und Kopfschmerzexpertinnen Dr. Irwin und Dr. Gelfand von der University of California San Francisco in den USA untersuchte nun […]

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Neue Biologika wirken als CGRP-Hemmer (kurz für calcitonin gene-related peptide) gegen die Migräne. Aber ist der Eiweißstoff CGRP auch wirklich die Wurzel des Übels? Der dänische Neurowissenschaftler und Neurologe Prof. Ashina, der auch Direktor der Migräne-Forschungsabteilung des Dänischen Kopfschmerzzentrums ist, fasste nun mit seinen Kollegen von der Universität Kopenhagen den aktuellen Wissensstand zu einem ganz anderen Behandlungsansatz zusammen.

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Safran, die Blütenfäden einer Krokusart, wurde bereits vor über 3000 Jahren auf ägyptischen Papyrusrollen als Wirkmittel erwähnt. Neuere Studien zeigten seine Wirkung gegen Depressionen in Kombination mit anderen Substanzen. Prof. Prodanov vom Institut für Ernährungswissenschaften im spanischen Madrid untersuchte mit australischen und englischen Kollegen nun, ob ein reiner, aufgereinigter Safranextrakt mit den wirksamen Bestandteilen Crocin und Safranal die Stimmung verbessern konnte.

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Das Sehsystem von Migränepatienten reagiert anders als das von anderen Menschen. Aber sehen Migränepatienten auch anders in dem Sinne, dass sie sogar in den kopfschmerzfreien Phasen in Sehtests auffallen? Dies untersuchte Neurologin und Schmerzexpertin Dr. Unal-Cevik von der Schmerzabteilung der Neurologie an der Hacettepe Universität im türkischen Ankara mit ihren Kollegen.

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Magnesium als präventiv eingenommenes Nahrungsergänzungsmittel ist nicht nur bei Migräne sozusagen in aller Munde. Aber ist es sinnvoll? Neurologiespezialist Dr. Riederer und Medizinerkollege von Luckner von der Universität von Zürich in der Schweiz analysierten dazu die Studienlage der letzten Jahre.

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Bisher wurde nicht ausreichend untersucht, ob eine Migräne mit einem erhöhten Risiko für neuauftretenden Bluthochdruck einhergeht. Die Expertin für Herzkreislauferkrankungen und neurologische Erkrankungen Dr. Rist von der Harvard Medical School untersuchte dies nun mit Kollegen von Harvard (Boston), University School of Medicine (St. Louis) sowie der Charité-Universitätsmedizin in Berlin.

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Das Gewicht kann möglicherweise das Migränerisiko beeinflussen. Migräneattacken bei bestehendem Übergewicht sind zusätzlich oft häufiger und schwerer. Prof. Bond, Experte für mobile Unterstützung für Gewichtsreduktion und die Rolle von Übergewicht bei Migräne, untersuchte mit US-amerikanischen Kollegen aus Psychiatrie, Neurologie, Adipositas- und Diabetesforschung […]

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Das zunehmende Verständnis für die Migräneerkrankung hilft nach und nach neue therapeutisch nutzbare Ziele auszumachen und dafür auch innovative Medikamente zu entwickeln. Dr. Raffaelli und Kollegen von der Berliner Charité bewerteten nun in einem Übersichtsartikel den Wissensstand zu Wirksamkeit und Sicherheit eines neuartigen Medikaments, Lasmiditan, zur Behandlung akuter Migräneattacken.

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In der Migränebehandlung werden mehr und mehr auch Medikamente relevant, die eigentlich bei ganz anderen Erkrankungen eingesetzt werden. Celecoxib, beispielsweise, wird typischerweise bei rheumatischen Erkrankungen als Schmerzmittel und Entzündungshemmer genutzt und wurde nun in einer Pilotstudie mit Migränepatienten getestet.

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