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Morbus Crohn

  • Rückblick auf letzte Woche

  • vom 10. Dezember 18 bis 16. Dezember 18

Neue medizinische Forschungsergebnisse:

Die meisten Patienten haben Angst vor anstehenden Operationen. Das führt nicht selten dazu, dass sie in der Nacht vor der Operation nur schlecht schlafen. Eine Aromatherapie-Massage vor einer Darmoperation könnte Patienten dabei helfen, in der Nacht vor der Operation besser zu schlafen und ruhiger zu werden, wie die vorliegende Studie zeigte.

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Chronische Erkrankungen bringen häufig auch Ängste mit sich und nicht selten leiden die Patienten zusätzlich unter Depressionen. Lavendelöl scheint sich als nebenwirkungsarmes Mittel zur Linderung von Angststörungen und unterschwelligen Ängsten zu eignen, wie die vorliegende Studie zeigte. Eingenommen in Form von Kapseln konnte sich Lavendelöl positiv auf Schlaf und Lebensqualität auswirken.

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Vedolizumab wirkt spezifisch im Darm. Da viele Patienten mit einer chronischen Darmerkrankung auch Symptome außerhalb des Darms zeigen (extraintestinale Manifestationen), stellt sich die Frage, ob Vedolizumab auch bei diesen Beschwerden helfen kann. Wissenschaftler gingen in der vorliegenden Studie dieser Frage nach. Sie stellten fest, dass sich bei vielen Patienten die Symptome außerhalb des Darms nach einer Vedolizumab-Therapie verbesserten. Einige Patienten entwickelten jedoch trotz Vedolizumab Therapie neue extraintestinale Manifestationen.

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Vedolizumab kommt in der Regel erst dann zum Einsatz, wenn eine Therapie mit TNF-Hemmern wie Infliximab oder Adalimumab gescheitert ist. Die hier vorliegende Studie untersuchte die Wirksamkeit von Vedolizumab bei Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, die noch nie zuvor mit TNF-Hemmern behandelt wurden.

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Nach einer Darmoperation aufgrund von Morus Crohn besteht die Gefahr, dass die Erkrankung erneut auftritt. Um erneuten Schädigungen der Darmschleimhaut vorzubeugen, können nach der Operation verschiedene Medikamente eingesetzt werden. In der vorliegenden Studie zeigten Wissenschaftler, dass sich zu diesem Zweck TNF-Hemmer wie Infliximab oder Adalimumab möglicherweise besser eigneten als Vedolizumab.

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Die TNF-Hemmer Infliximab und Adalimumab haben die Behandlungsmöglichkeiten von chronischen Darmentzündungen stark bereichert. Forscher fanden jedoch heraus, dass die Patienten häufig zu wenig von dem Wirkstoff im Blut hatten. Bei Morbus Crohn-Patienten ging dieses mit einer aktiveren Erkrankung einher, nicht so bei Colitis ulcerosa-Patienten.

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TNF-Hemmer (wie Infliximab und Adalimumab) bezeichnet eine Gruppe von Wirkstoffen, die bei der Behandlung von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa bereits zahlreiche Erfolge erzielt hat. Im Vergleich zu der Langzeiteinnahme von Steroiden waren die TNF-Hemmer mit einem geringeren Sterberisiko verbunden, wie die vorliegende Studie zeigte. Das war allerdings nur für Morbus Crohn-Patienten – und nicht für Patienten mit Colitis ulcerosa – deutlich erkennbar.

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Infliximab ist ein Wirkstoff, der die Behandlungsmöglichkeiten von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa enorm bereichert hat. Dennoch wirkt Infliximab nicht bei allen Patienten. In der vorliegenden Studie wurden Risikofaktoren für das Nicht-Ansprechen identifiziert. Außerdem konnte gezeigt werden, dass eine geringere Infliximab-Konzentration und Antikörper gegen Infliximab im Blut der Patienten das Risko erhöhten, dass Infliximab bei den Patienten mit chronischen Darmentzündungen nicht wirkte.

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Die meisten Patienten mit Morbus Crohn kommen im Laufe ihres Lebens nicht um eine Operation herum. Häufig kommt es jedoch trotz Operation zu erneuten Komplikationen und weitere Operationen sind notwendig. Wissenschaftler stellten in einer Studie fest, dass Patienten diesbezüglich von einer frühzeitigen Operation und von einer frühzeitigen medikamentösen Behandlung nach der Operation profitieren könnten.

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Azathioprin wird bei Morbus Crohn eingesetzt, um eine Ruhephase so lange wie möglich aufrechtzuerhalten. Dass es sich lohnen kann, diese Therapie bereits frühzeitig zu beginnen, zeigte die vorliegende Studie. Die Patienten hatten nämlich ein geringeres Risiko für Operationen, wenn sie mindestens drei Jahre lang mit Azathioprin behandelt wurden.

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Entscheidender Zusammenhang bei der MS entdeckt Bei der Multiplen Sklerose (MS) überwinden weiße Blutkörperchen („Immunzellen“) die Barriere zwischen Blut und Gehirn und wandern in das zentrale Nervensystem ein. Dort greifen sie das körpereigene Nervengewebe an und lösen eine Entzündungsreaktion aus. Doch wieso und wie kann diese eigentlich undurchdringliche Barriere überwunden werden? Wissenschaftler der Universitäten Duisburg-Essen (UDE) und Münster sind der Antwort nun einen Schritt nähergekommen. Sie zeigen, dass die Blutgerinnung und das Enzym Kallikrein nebst seiner Vorstufe Kinin dazu beitragen. […]

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Ein RNA-Bindeprotein in neu entdeckten Zellkernkörperchen verhindert Zellteilung und wacht über Genomstabilität Biochemiker der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg haben einen unerwarteten Mechanismus entdeckt, der dazu beiträgt, dass Zellteilung nur dann stattfinden kann, wenn die Erbsubstanz (DNA) im Zellkern sich vollständig verdoppelt hat. Das Forscherteam um Professor Dr. Georg Stoecklin stieß auf ein RNA-Bindeprotein namens TIAR, dessen Abwesenheit zur Störung der Zellteilung und zu schweren Schäden in Chromosomen führt. Für das Funktionieren und die Gesundheit unseres Körpers ist es […]

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ÖAW veröffentlicht Stellungnahme zu Berichten über geneditierte Babys in China Wie Medien weltweit in den letzten Wochen berichteten, hat ein chinesischer Forscher verkündet, dass die ersten gentechnisch veränderten Babys zur Welt gekommen seien. Die Embryonen der Zwillinge seien von ihm mit der „Genschere“ CRISPR editiert worden, um sie resistent gegen HIV zu machen. Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) hat anlässlich dieses Falles nun eine Stellungnahme veröffentlicht, in der sie sich klar von jeglicher Art des Human Enhancement, also der […]

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Jülich, 19. Dezember 2018 – Eiweißmoleküle sind die Alleskönner der Natur und erledigen ihre spezifischen Aufgaben hocheffizient. Einige wandeln zum Beispiel Stoffe um, andere bekämpfen Krankheitserreger. Die biologischen Maschinen sind deshalb auch wichtig für technische und medizinische Anwendungen. Jedoch klumpen Proteine in hoher Konzentration gerne unwiederbringlich zusammen und verlieren dadurch ihre Wirkung. Dies ist aber nur außerhalb ihrer natürlichen Umgebung im Inneren von Zellen der Fall. Räumliche Enge kann die Aktivität konzentrierter Proteinlösungen aufrechterhalten. Warum das so ist, war bislang […]

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Das Buruli-Ulkus ist eine vernachlässigte Tropenkrankheit, die zu schweren Hautveränderungen und Behinderungen führt. Die empfohlene Antibiotikabehandlung ist langwierig und mit schweren Nebenwirkungen verbunden. Forschende des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts (Swiss TPH), das mit der Universität Basel assoziiert ist, haben mit Partnern eine gegen das Buruli-Ulkus hochwirksame chemische Verbindung entdeckt. Diese könnte zu einer wirkungsvollen Alternative zu den bisherigen Behandlungen führen, berichten die Forschenden in der Fachzeitschrift «Nature Communications». Das Buruli-Ulkus – eine der am meisten vernachlässigten der «Neglected Tropical […]

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Fleisch galt lange als Garant für Männlichkeit. Wie sich Geschlecht in Zeiten des „Veggie-Booms“ über Ernährung definiert, haben Tanja Paulitz, Sozioloigie-Professorin an der TU Darmstadt, und ihr wissenschaftlicher Mitarbeiter Martin Winter untersucht. Im Rahmen des vom hessischen Wissenschaftsministerium geförderten Projekts „Ernährungskulturen und Geschlecht“ analysierte das Forschungsteam vegane Kochbücher, nahm Feldstudien bei Fachmessen in den Bereichen Lebensmittel, Metzgerei sowie Tierzucht- und Agrartechnik vor und führte Interviews mit NGOs und Fachleuten aus den Ernährungswissenschaften. Die Ergebnisse im Überblick: Schwere körperliche Arbeit, die […]

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Forscher des HZI und HIPS haben entdeckt, dass resistente Bakterien den Wirkstoff Albicidin mithilfe eines massenhaft gebildeten Proteins einfangen und inaktivieren Gegen die immer häufiger auftauchenden multiresistenten Keime verlieren gängige Antibiotika zunehmend ihre Wirkung. Viele Bakterien haben natürlicherweise Mechanismen erworben, die sie vor schädlichen Substanzen schützen. So auch gegen den Wirkstoff Albicidin: Gefährliche gramnegative Bakterien besitzen ein Protein, das das Albicidin bindet und so inaktiviert. Diesen Resistenzmechanismus haben jetzt Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und des zugehörigen Helmholtz-Instituts für […]

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Das UKSH startet unter Leitung von PD Dr. Bokemeyer ein Projekt zur Verbesserung der Therapiebegleitung bei CED gemeinsam mit dem Kompetenznetz Darmerkrankungen Der Innovationsfond des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) fördert mit rund 5,4 Mio. Euro ein neues Projekt im Bereich „Neue Versorgungsformen“ zur Verbesserung der Therapiebegleitung für Menschen mit Chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED). PD Dr. med. Bernd Bokemeyer, niedergelassener Gastroenterologe in Minden und Mitglied der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität Kiel im UKSH, erhielt jetzt als Projektleiter den positiven Förderbescheid des G-BA. Wesentlicher […]

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Die Fördergesellschaft Tumorbiologie am Universitätsklinikum e.V. unterstützt sieben Liquid-Biopsy-Projekte des Universitätsklinikums Freiburg / Ziel ist eine einfachere und präzisere Krebsdiagnostik anhand von Blutproben Welche genetischen Eigenschaften ein Tumor hat, ob er auf die Therapie anspricht und ob er sich im Laufe der Zeit verändert: Diese Fragen könnten Ärztinnen und Ärzte künftig anhand einer einfachen Blutprobe beantworten. Bisher mussten dafür Gewebeproben entnommen werden. Um den Einsatz der sogenannten Liquid-Biopsy voranzutreiben, finanziert die Fördergesellschaft Tumorbiologie am Universitätsklinikum e.V. sieben Forschungsprojekte am Universitätsklinikum […]

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Die gute Nachricht kurz vor Weihnachten kommt in diesem Jahr aus der Erholungsforschung: Allem Stress zum Trotz steigt die positive Stimmung derjenigen, die sich auf Weihnachten freuen, schon in der Adventszeit kontinuierlich an. Das zeigt eine aktuelle Studie, die in der Fachzeitschrift „Work & Stress“ veröffentlicht wurde. Der Studie zufolge lohnt es außerdem, in den Weihnachtsferien bewusst von der Arbeit abzuschalten. Wer sich gut erholt und es dann auch noch schafft, die Entspannung in die Wochenenden des neuen Jahres zu […]

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