Neues aus Forschung und Wissenschaft zu

Morbus Crohn

Aktuelles Thema:

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Infliximab ist ein Wirkstoff, der die Behandlungsmöglichkeiten von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa enorm bereichert hat. Dennoch wirkt Infliximab nicht bei allen Patienten. In der vorliegenden Studie wurden Risikofaktoren für das Nicht-Ansprechen identifiziert. Außerdem konnte gezeigt werden, dass eine geringere Infliximab-Konzentration und Antikörper gegen Infliximab im Blut der Patienten das Risko erhöhten, dass Infliximab bei den Patienten mit chronischen Darmentzündungen nicht wirkte.

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Die meisten Patienten mit Morbus Crohn kommen im Laufe ihres Lebens nicht um eine Operation herum. Häufig kommt es jedoch trotz Operation zu erneuten Komplikationen und weitere Operationen sind notwendig. Wissenschaftler stellten in einer Studie fest, dass Patienten diesbezüglich von einer frühzeitigen Operation und von einer frühzeitigen medikamentösen Behandlung nach der Operation profitieren könnten.

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Azathioprin wird bei Morbus Crohn eingesetzt, um eine Ruhephase so lange wie möglich aufrechtzuerhalten. Dass es sich lohnen kann, diese Therapie bereits frühzeitig zu beginnen, zeigte die vorliegende Studie. Die Patienten hatten nämlich ein geringeres Risiko für Operationen, wenn sie mindestens drei Jahre lang mit Azathioprin behandelt wurden.

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Eine frühe Diagnose ist wichtig, um frühzeitig eine Therapie einleiten zu können. Forscher untersuchten, wie lange es in deutschen gastroenterologischen Praxen dauert, bis aus einem Verdacht auf Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa eine gesicherte Diagnose wird. Sie fanden heraus, dass es bis zur Diagnose etwa 45 Tage dauerte. Patienten, die privat versichert waren, bekamen die Diagnose schneller als gesetzlich krankenversicherte Patienten.

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Ein Test auf verstecktes Blut im Stuhl wird üblicherweise bei der Darmkrebsvorsorge durchgeführt. Verstecktes Blut im Stuhl gibt nämlich Hinweise auf einen bestehenden Darmkrebs. Forscher fanden jedoch heraus, dass Personen mit verstecktem Blut im Stuhl nicht nur ein erhöhtes Risiko hatten, an Darmkrebs zu sterben, sondern auch ein erhöhtes Risiko aufwiesen, an diversen anderen Erkrankungen zu sterben.

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Wenn Eisen direkt in die Blutbahn gegeben wird, werden häufig schwerwiegende Nebenwirkungen wie z. B. ein anaphylaktischer Schock befürchtet. Forscher zeigten, dass diese Nebenwirkungen jedoch nur äußerst selten auftraten. Die Autoren empfehlen auf Grundlage dieser Ergebnisse, bei der Behandlung von Blutarmut durch Eisenmangel nicht vor einer Eiseninfusion zurückzuschrecken.

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Wissenschaftler stellten sich die Frage, welche Wirkstoffe nach einer Operation am besten eingesetzt werden sollten, um einen erneuten Krankheitsschub abzuwenden. Sie kamen in der vorliegenden Studie zu dem Schluss, dass sich TNF-Hemmer für diesen Zweck besser eigneten als Thiopurine oder Mesalazin.

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Thiopurine werden unter anderem bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa eingesetzt. Einige Patienten vertragen diese Wirkstoffe jedoch nicht gut. Wissenschaftler zeigten in der vorliegenden Studie, dass diese Patienten von einer Kombinationstherapie (Thiopurine plus Allopurinol) profitieren könnten, da bei diesem Vorgehen die Thiopurin-Dosis reduziert werden konnte.

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Wissenschaftler verglichen die Ernährungsgewohnheiten von Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa mit denen von gesunden Vergleichspersonen. Bei diesem Vergleich stellten sie Unterschiede fest. Außerdem identifizierten sie Ernährungsfaktoren, die mit dem Risiko für einen Krankheitsschub im Zusammenhang standen.

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Gesüßte Getränke zählen zu den ungesunden Lebensmitteln. Auf das Risiko, in älteren Jahren an Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa zu erkrankne, hatten sie jedoch keinen Einfluss, wie die vorliegende Studie zeigte. Personen, die häufig zu diesen Getränken griffen, hatten nämlich ein ähnliches Risiko, an diesen chronischen Darmentzündungen zu erkranken, wie Personen, die komplett auf diese verzichteten.

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