Begleit- und Folgeerkrankungen

Aktuelle, wissenschaftliche Forschungs­ergebnisse zum ausgewählten Thema

Krebshandlungen sind nicht frei von Nebenwirkungen – und zwar oftmals auch auf langer Sicht. Das macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn die Patienten lange Überleben, wie es z. B. bei einem lokal begrenzten Prostatakrebs nach entsprechender Behandlung oft der Fall ist. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass im Vergleich zur Operation eine externe Bestrahlung bei diesen Patienten das Risiko für Blasenkrebs – nicht aber für Enddarmkrebs – erhöhte.

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Vedolizumab ist ein innovativer Wirkstoff, der bei einer mittelschweren bis schweren chronischen Darmentzündung eingesetzt wird. Da der Wirkstoff spezifisch im Darm wirkt, untersuchten Wissenschaftler in der vorliegenden Studie, ob er auch bei Gelenkbeschwerden, die bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa nicht selten auftreten, helfen kann. Sie stellten fest, dass es diesbezüglich Unterschiede zwischen Patienten mit Morbus Crohn und Patienten mit Colitis ulcerosa gab.

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Oftmals geht Morbus Crohn auch mit Krankheitssymptomen außerhalb des Darms einher. Adalimumab könnte Betroffenen helfen. Zu diesem Ergebnis kam die vorliegende Studie. Adalimumab konnte nämlich mehr Patienten mit mittelschwerem bis schwerem Morbus Crohn von Krankheitssymptomen außerhalb des Darms befreien als ein Placebo. Außerdem sorgte Adalimumab im Vergleich zu einem Placebo für eine schnellere und langanhaltendere Linderung.

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Kopfschmerzexperten aus Athen ermittelten mit einer Studienübersicht, wie Kopfschmerz und Schilddrüsenunterfunktion zusammenhängen. Sie fanden deutliche Verbindungen besonders zwischen Migräne und zu geringer Leistung der Schilddrüse. Weitere Forschung wird die genauen Ursachen, Zusammenhänge und Folgen ermitteln müssen. Bei Kopfschmerzpatienten sollte demnach die Schilddrüsenfunktion getestet, und bei Unterfunktion umgekehrt auch an das Symptom Kopfschmerz gedacht werden.

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Die Auswertung mehrere Studien zeigte, dass junge Mädchen und Frauen mit PCO-Syndrom ein erhöhtes Risiko für das metabolische Syndrom haben. Eine frühe Untersuchung auf Faktoren des metabolischen Syndroms scheint daher sinnvoll und könnte das Risiko für spätere Komplikationen verringern und die Behandlung gegebenenfalls anpassen.

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