Brustkrebs

Begleit- und Folgeerkrankungen

Aktuelle, wissenschaftliche Forschungs­ergebnisse zum ausgewählten Thema

Wissenschaftler untersuchten die Auswirkungen einer 6- oder 3-jährigen Antihormontherapie mit Anastrozol bei Brustkrebspatientinnen im Frühstadium. Die Frauen erkrankten nach der 6-jährigen Therapie nicht öfter an Osteoporose als nach der 3-jährigen Therapie. Zudem konnten die Patientinnen eine Abnahme der Knochendichte nach Ende der Therapie mit Anastrozol durch Einnahme von Bisphosphonaten wirksam kompensieren und wieder Knochendichte aufbauen.

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Um Lymphödeme zu mindern, eignen sich verschiedene Formen der Bewegung, wie Wissenschaftler aus Deutschland und Australien in ihrer Studie zeigten. Durch die Bewegung wurde der Armumfang gemindert und die Patientinnen berichteten von Verbesserungen ihrer Beschwerden.

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Patientinnen, die an triple-negativem Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium leiden, sind häufig auch von Gehirnmetastasen betroffen. Liegen diese begleitend vor, verschlechtert dies deutlich die Prognose der Frauen. Um die Gehirnmetastasen frühzeitig erkennen und behandeln zu können, sollte das Gehirn der Frauen deshalb regelmäßig mithilfe von bildgebenden Verfahren untersucht werden.

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Die Teilnahme an einem 18-wöchigen Sportprogramm mit Kraft- und Ausdauertraining im Rahmen der PACT-Studie war für die teilnehmenden Patienten mit Brust- und Darmkrebs auch langfristig mit Vorteilen verbunden. Auch noch 4 Jahre nach Ende der Studie hatten die Patienten mehr körperliche Aktivität in ihrem Alltag integriert. Dabei ist körperliche Aktivität bekanntermaßen einer der wichtigsten Grundpfeiler für die Gesundheit.

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Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigten, dass Chemotherapien mit Anthrazyklinen und Taxanen bei Brustkrebspatientinnen das Risiko für Blutkrebs im geringen Ausmaß erhöhen. Es könnte somit sinnvoll sein, die Patientinnen eher mit einer Chemotherapie auf Basis von Docetaxel und Cyclophosphamid zu behandeln.

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Amerikanische Forscher zeigten in ihrer Studie, wie wichtig es sein könnte, bei Brustkrebspatientinnen anhand von Gewebeproben zu untersuchen, inwiefern die Innenwände von umliegenden Blutgefäßen bereits von Tumorzellen befallen sind. Bei Patientinnen mit Hormonrezeptor-positiven Tumoren bestand ein deutlicher Zusammenhang zwischen dem Ausmaß des Gefäßwandbefalls und der Dauer bis zum Auftreten von Metastasen und der Wiederkehr des Brustkrebses.

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Das Abmagern stellt gerade bei Krebspatienten ein großes Problem dar. Forscher zeigten in der vorliegenden Studie, dass eine gesteigerte Stoffwechselaktivität noch vor Beginn der Krebsbehandlung die Prognose der Patienten verschlechtert. Krebspatienten mit Metastasen überlebten nämlich weniger lange, wenn sie im Vergleich zu einer normalen Stoffwechselaktivität eine gesteigerte Stoffwechselaktivität aufwiesen.

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