Begleit- und Folgeerkrankungen

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind sehr belastend. Gleichzeitig erhöhen sie das Risiko für weitere Erkrankungen. Forscher stellten in der vorliegenden Studie fest, dass Patienten mit einer chronischen Darmentzündung häufiger von psychischen Erkrankungen betroffen waren als Personen ohne diese Darmerkrankungen.

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Zu einer hohen Lebensqualität zählt auch ein erfülltes Sexualleben. Dies kann jedoch durch chronische Erkrankungen beeinträchtigt werden. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass Patienten mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zwar ein ähnliches sexuelles Interesse wie die Allgemeinbevölkerung hatten, jedoch weniger zufrieden mit ihrem Sexualleben waren.

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Die vorliegende Studie verdeutlichte, dass Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa ein erhöhtes Darmkrebs-Risiko haben. Wenn bereits Familienangehörige ersten Grades an dieser Krebserkrankung litten, erhöhte sich das Darmkrebs-Risiko zusätzlich. Dieser Umstand sollte bei der Darmkrebsvorsorge entsprechend berücksichtigt werden.

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Chronische Erkrankungen bringen häufig auch Ängste mit sich und nicht selten leiden die Patienten zusätzlich unter Depressionen. Lavendelöl scheint sich als nebenwirkungsarmes Mittel zur Linderung von Angststörungen und unterschwelligen Ängsten zu eignen, wie die vorliegende Studie zeigte. Eingenommen in Form von Kapseln konnte sich Lavendelöl positiv auf Schlaf und Lebensqualität auswirken.

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Vedolizumab wirkt spezifisch im Darm. Da viele Patienten mit einer chronischen Darmerkrankung auch Symptome außerhalb des Darms zeigen (extraintestinale Manifestationen), stellt sich die Frage, ob Vedolizumab auch bei diesen Beschwerden helfen kann. Wissenschaftler gingen in der vorliegenden Studie dieser Frage nach. Sie stellten fest, dass sich bei vielen Patienten die Symptome außerhalb des Darms nach einer Vedolizumab-Therapie verbesserten. Einige Patienten entwickelten jedoch trotz Vedolizumab Therapie neue extraintestinale Manifestationen.

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Ein Test auf verstecktes Blut im Stuhl wird üblicherweise bei der Darmkrebsvorsorge durchgeführt. Verstecktes Blut im Stuhl gibt nämlich Hinweise auf einen bestehenden Darmkrebs. Forscher fanden jedoch heraus, dass Personen mit verstecktem Blut im Stuhl nicht nur ein erhöhtes Risiko hatten, an Darmkrebs zu sterben, sondern auch ein erhöhtes Risiko aufwiesen, an diversen anderen Erkrankungen zu sterben.

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Wenn Eisen direkt in die Blutbahn gegeben wird, werden häufig schwerwiegende Nebenwirkungen wie z. B. ein anaphylaktischer Schock befürchtet. Forscher zeigten, dass diese Nebenwirkungen jedoch nur äußerst selten auftraten. Die Autoren empfehlen auf Grundlage dieser Ergebnisse, bei der Behandlung von Blutarmut durch Eisenmangel nicht vor einer Eiseninfusion zurückzuschrecken.

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Biologika haben die Behandlungsmöglichkeiten von Colitis ulcerosa revolutioniert. Forscher zeigten in der vorliegenden Studie, dass deren Wirksamkeit durch Übergewicht beeinträchtigt werden kann. Je höher das Körpergewicht war, desto größer war das Risiko, dass die Therapie mit den Biologika nicht die erhoffte Wirkung erzielte.

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Patienten mit Colitis ulcerosa haben ein erhöhtes Risiko, sich mit dem Bakterium Clostridium difficile zu infizieren. Auch Übergewicht soll das Risiko für eine solche Infektion erhöhen. Die vorliegende Studie zeigte jedoch, dass übergewichtige Patienten mit Colitis ulcerosa kein höheres Infektionsrisiko hatten als normalgewichtige Patienten.

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