Brustkrebs

Lebensphase/Schwangerschaft

Aktuelle, wissenschaftliche Forschungs­ergebnisse zum ausgewählten Thema

Internationale Wissenschaftler bewerteten, wie gut sich GnRH-Agonisten bei jungen Brustkrebspatientinnen, die eine Chemotherapie erhalten, eignen, um ein frühzeitiges Einsetzen der Wechseljahre zu verhindern und die Fruchtbarkeit zu erhalten. Sie zeigten, dass GnRH-Agonisten wirksam vor verfrühten Wechseljahren schützten und möglicherweise auch zum Erhalt der Fruchtbarkeit beitragen. Brustkrebspatientinnen mit Kinderwunsch sollten für eine spätere Schwangerschaft sicherheitshalber aber Eizellen einfrieren lassen, da dies die derzeit beste Chance für eine spätere Familiengründung ist.

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Mit zunehmender Anzahl an Brustkrebsdiagnosen während der Schwangerschaft steigt der Beratungsbedarf von betroffenen Frauen. Diese Auswertung amerikanischer Wissenschaftler zeigte, dass eine Brustkrebsdiagnose während der Schwangerschaft Frühgeburten und einen vorzeitigen Blasensprung begünstigt. Säuglinge betroffener Mütter waren aber glücklicherweise nicht häufiger von vorgeburtlichen Entwicklungsstörungen und angeborenen Fehlbildungen betroffen. Auch kam es aufgrund der Brustkrebsdiagnose der Mütter nicht häufiger zu Todesfällen bei den Säuglingen.

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Ob eine Hormonersatztherapie das Risiko für eine Krankheitsrückkehr bei jungen Frauen, die ihre Brustkrebserkrankung überlebt haben, erhöht, kann aufgrund dieser Auswertung nicht abschließend festgelegt werden. Da eine Hormonersatztherapie von Medizinern aber ohnehin kritisch betrachtet wird, da sie das Brustkrebsrisiko erhöhen kann, sollten insbesondere Brustkrebsüberlebende die Anwendung einer Hormonersatztherapie sorgsam überbedenken.

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Mediziner, Krebsforscher, Patientenvertreter und Gesundheitsexperten aus 90 Ländern der Welt haben sich im Dezember 2017 in San Antonio, USA, zum 40. Brustkrebskongress, SABC (San Antonio Breast Cancer Symposium) getroffen, um die aktuellsten Ergebnisse aus Klinik und Forschung zu diskutieren. Weil ältere Frauen oftmals von klinischen Studien ausgeschlossen werden, war ein Höhepunkt des Kongresses die Wirksamkeit der sogenannten CDK4/6-Hemmern bei Patientinnen mit einem Alt von über 70 Jahren. Es handelt es sich dabei um die zielgerichteten Substanzen […]

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