Colitis ulcerosa

Operationen oder andere Eingriffe

Aktuelle, wissenschaftliche Forschungs­ergebnisse zum ausgewählten Thema

Vedolizumab vor der Operation erhöhte nicht das Risiko, nach einer Operation von Komplikationen betroffen zu sein. Zu dem Ergebnis kam die vorliegende Studie. Im Vergleich zu TNF-Hemmern hatten Patienten mit Colitis ulcerosa, die mit Vedolizumab behandelt wurden, sogar ein geringeres Risiko für derartige Komplikationen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Oftmals müssen sich Patienten mit Colitis ulcerosa einer Darmoperation unterziehen. Häufig ist der Grund dafür eine hartnäckige Erkrankung, die auf die medikamentösen Behandlungsversuche nicht anspricht. In der vorliegenden Studie fanden die Wissenschaftler heraus, dass sich viele Betroffene im Nachhinein wünschten, sie hätten sich früher operieren lassen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Trotz der vielen medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten kann derzeit noch nicht allen Patienten mit Colitis ulcerosa ausreichend geholfen werden. Daher wird immer weiter nach neuen Wirkstoffen oder Alternativen geforscht. Eine Alternative könnte die Granulozyten-Monozyten-Apherese darstellen. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass diese auch auf lange Sicht Erfolge erzielte – und das auch bei Patienten, bei denen die meisten anderen Therapien bereits gescheitert sind.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Die meisten Patienten haben Angst vor anstehenden Operationen. Das führt nicht selten dazu, dass sie in der Nacht vor der Operation nur schlecht schlafen. Eine Aromatherapie-Massage vor einer Darmoperation könnte Patienten dabei helfen, in der Nacht vor der Operation besser zu schlafen und ruhiger zu werden, wie die vorliegende Studie zeigte.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Das Filtern bestimmter Zellen aud dem Blut hat sich in kleineren Studien bei Colitis ulcerosa bereits als wirksam erwisen. In der vorliegenden Studie untersuchten die Wissenschaftler, ob sich diese Behandlungsmethodebei älteren Patienten genauso gut eignet wie bei jüngeren Pateinetn. Sie kamen zu dem Ergenis, dass die Behandlung bei jüngeren und bei älteren Patienten ähnlich sicher und wirksam war.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Das Filtern bestimmter Zellen (Granulozyten und Monozyten) aus dem Blut von Colitis ulcerosa-Patienten sorgte in der vorliegenden Studie dafür, dass sich die Patienten länger in einer Ruhephase der Erkrankung befanden. Dies fanden die Wissenschaftler heraus, indem sie Patienten, die nur Prednison einnahmen, mit Patienten, die sich zusätzlich mehreren Granulozyten-Monozyten-Apherese-Sitzungen unterzogen, verglichen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Bei der Granulozyten-Monozyten-Apherese wird das Blut von Granulozyten und Monozyten befreit. Die vorliegende Studie zeigte, dass diese Methode einigen Patienten mit mittelschwerer Colitis ulcerosa, deren Krankheitsverlauf steroidabhängig war und die nicht mit Azathioprin behandelt werden konnten, helfen konnte, eine steroidfreie Ruhephase zu erreichen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Eine mögliche neue Behandlungsmöglichkeit einer hartnäckigen Colitis ulcerosa könnte in Zukunft die Stuhltransplantation darstellen. Wissenschaftler suchten nach Faktoren, die zu dem Erfolg dieser Behandlungsmethode beitragen. Sie fanden heraus, dass die Zusammensetzung von verschiedenen Bakterienstämmen in der Darmflora des Spenders entscheidend dafür war, ob die Stuhltransplantation bei dem Patienten mit Colitis ulcerosa eine Wirkung erzielte oder nicht.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Bei Patienten mit Colitis ulcerosa ist die Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten. Mit einer Stuhltransplantation, bei der der Stuhl eines Spenders in den Darm des Patienten eingeleitet wird, soll diese Gleichgewicht wiederhergestellt werden. Die vorliegende Studie zeigt, dass eine Stuhltransplantation bei den meisten Patienten mit hartnäckiger Colitis ulcerosa die Beschwerden lindern konnte.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Die Stuhltransplantation konnte bei der Behandlung einer Clostridium difficile-Infektion bereits Erfolge erzielen. Forscher zeigten nun, dass dies auch für Patienten mit einer chronischen Darmentzündung gilt. Diese haben nämlich ein erhöhtes Risiko für eine solche Infektion. Eine Stuhltransplantation konnte die meisten Morbus Crohn- und Colitis ulcerosa-Patienten von dieser Infektion befreien.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Eine bariatrische Chirurgie kann auch bei stark übergewichtigen Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa angewandt werden. Forscher zeigten, dass diese auch bei dieser speziellen Patientengruppe sicher und effektiv ist und dass die Lebensqualität der meisten Patienten nach diesem Eingriff zufriedenstellend ist.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Viele Patienten mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa kommen im Laufe ihres Lebens nicht um eine Darmoperation herum. Diese kann einige Komplikationen mit sich bringen. Eine häufige Spätkomplikation der Bauchchirurgie ist der Narbenbruch. Dieser kann noch Jahre nach der Bauchoperation auftreten. Bei einem Narbenbruch treten Eingeweide durch die Narbe aus der Bauchhöhle aus.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Biologika sind Wirkstoffe, die biotechnologisch mit Hilfe von lebenden Zellen hergestellt werden. Seit einigen Jahren werden sie vermehrt für verschiedene Krankheiten eingesetzt. Für die Behandlung von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa kommen vor allem Wirkstoffe zum Einsatz, die den Tumornekrosefaktor (TNF) hemmen. Diese TNF-Hemmer (auch anti-TNFs genannt) wirken entzündungshemmend, da sie mit TNF einen wichtigen Botenstoff für die Immunantwort blockieren.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Es kommen immer mehr Medikamente auf den Markt, die für die Behandlung von chronischen Darmentzündungen eingesetzt werden können. Wie alle Medikamente führen jedoch auch sie zu unerwünschten Nebenwirkungen. Alternativen zur medikamentösen Behandlung sind daher wünschenswert. Derzeit wird an solch einer Alternative geforscht. Es handelt sich dabei um die Stuhltransplantation, die in kleineren Studien bereits erste Erfolge erzielen konnte.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Die Behandlungsformen von Patienten mit Colitis ulcerosa sind vielfältig. Ziel einer jeden Behandlung ist die Linderung der Krankheitssymptome. Bei vielen Patienten ist jedoch nur eine Besserung der Symptome möglich, wenn sie regelmäßig Steroide nehmen. Verringern sie deren Dosis, verschlechtert sich das Krankheitsbild wieder. Diese Patienten werden als Steroid-abhängig bezeichnet. Da Steroide langfristig jedoch zu erheblichen Nebenwirkungen führen können, muss die Steroid-Dosis dieser Patienten nach und nach verringert werden.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Etwa jeder dritte Patient, der an einem schweren Schub der Colitis ulcerosa leidet, spricht nicht auf eine intensive Steroid-Therapie an. In schweren Fällen ist dann die operative Entfernung des gesamten Dickdarms erforderlich. Nicht selten kommt es bei diesen Operationen zu Komplikationen. Ein 8-köpfiges Forscherteam aus Indien untersuchte, ob der Zeitpunkt, wann eine Operation durchgeführt wird, deren Ergebnis beeinflusst.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Chronische Darmentzündungen können häufig bereits im Kindes- oder Jugendalter (unter 18 Jahren) auftreten. Weltweit steigt die Zahl der Neuerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Einige Studie geben Hinweise darauf, dass die Minderjährigen, die heutzutage an Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa erkranken, einen schwereren Krankheitsverlauf aufweisen. Wenn die Behandlung von chronischen Darmentzündungen mit Medikamenten nicht ausreicht oder wenn es zu Komplikationen kommt, sind Operationen unausweichlich.

Weiter zum ausführlichen Bericht →