Adipositas / Übergewicht

Prävention und Risikofaktoren

Aktuelle, wissenschaftliche Forschungs­ergebnisse zum ausgewählten Thema

Wissenschaftler interessierten sich dafür, ob eine achtsame Lebensweise bei der Behandlung von stark übergewichtigen Frauen mit Binge-Eating-Störung helfen kann. Sie zeigten, dass dies durchaus der Fall war. Achtsame Frauen waren seltener von Binge-Eating-Attacken betroffen und litten unter einem weniger stark ausgeprägten Kontrollverlust beim Essen.

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Nüsse sind gesund und machen trotz vielen Kalorien nicht dick – das zeigen die Ergebnisse der im Folgenden beschriebenen großen, europäischen Studie. Viele Nüsse zu verzehren minderte die Gewichtzunahme über 5 Jahre im Vergleich zu keinem Nussverzehr und reduzierte auch das Risiko dafür, übergewichtig zu werden.

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Wissenschaftler aus Japan konnten mit ihrer Studie nicht belegen, dass ein internetbasiertes Programm übergewichtigen Personen dabei hilft, einen einmal erreichten Gewichtsverlusterfolg aufrechtzuerhalten. Die Studie deckte aber auf, dass besonders die Personen, die ihre körperliche Aktivität steigerten, erfolgreich abnehmen und ihr Gewicht halten konnten und dass, ohne die Kalorienzufuhr am Tag drosseln zu müssen.

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Ergebnisse einer Studie aus Kanada zeigen, dass aktive Arbeitsplätze wertvolle Dienste dafür leisten können, die im Sitzen verbrachte Zeit zu reduzieren und darüber hinaus die körperliche Fitness und den Energieverbrauch zu steigern. In der folgenden Studie, bei der übergewichtige oder adipöse Arbeitnehmer in den Blick genommen wurden, waren besonders aktive Arbeitsplätze, bei denen ein Laufband zur Verfügung gestellt wurde, mit zahlreichen positiven Auswirkungen verbunden.

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Viele Menschen in Deutschland sind von Adipositas betroffen. Adipositas ist eine chronische Krankheit, die einer ärztlichen Behandlung bedarf. Erstaunlich ist, dass die Diagnosephase für die Erkrankung Adipositas häufig nur sehr karg ausfällt. Anstatt dass wie bei anderen Krankheiten im ausführlichen Gespräch mit dem Arzt auf die Suche nach Ursachen für die Erkrankung gegangen wird, erhalten die Betroffenen häufig direkt Empfehlungen für eine Gewichtsabnahme und Ratschläge zum Umgang mit möglichen Begleiterkrankungen.

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Die Ergebnisse der hier beschriebenen Studie zeigen, dass Personen durchaus wahrnehmen, wenn sie zu viel essen. Allerdings ist es schwer, die Menge der zu viel verzehrten Lebensmittel richtig einzuschätzen. Dies kann einen Risikofaktor für Übergewicht darstellen, wenn keine adäquate Kompensation für das zu viel an Kalorien im Tagesverlauf erfolgt.

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Eine Studie aus Großbritannien zeigte, dass die Sorge über die Stigmatisierung aufgrund eines zu hohen Körpergewichts mit dem Risiko, sich zu überessen, zusammenhängen könnte. Personen, die sich als zu dick empfanden, erlebten mehr Sorge wegen Stigmatisierung und dies wirkte sich wiederum auf das Risiko, sich zu überessen, aus.

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Wissenschaftler aus Großbritannien zeigten in ihrer Studie, dass Werbung mit ungesunden Lebensmitteln zu einer unmittelbaren Nahrungsaufnahme bei Kindern führte und diese dadurch mehr Kalorien verzehrten als eine vergleichbare Gruppe von Kindern, die keiner Lebensmittelwerbung ausgesetzt war. Dies stellt erneut in Frage, ob Werbung für ungesunde Lebensmittel erlaubt sein sollte.

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Personen, die an Typ-2-Diabetes erkrankt sind, konnten sich in der vorliegenden Studie wirksam vor Übergewicht schützen, indem sie langsam oder im normalen Tempo aßen statt das Essen sehr schnell zu verschlingen. Auf die Entwicklung des Gewichts wirkte es sich ebenfalls positiv aus, wenn die Personen nicht erst kurz vor dem Schlagengehen zu Abend aßen und auf Snacks nach dem Abendessen verzichteten.

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Die nordische Diät (auch bekannt als nordic diet) könnte eine geeignete Ernährungsweise sein, um langfristig das Gewicht zu halten oder zu reduzieren, wie diese Studie zeigte. Personen, die sich bei Studienbeginn bereits nordisch ernährten und solche, die dies im Zeitverlauf mehr und mehr taten, wiesen ein niedrigeres Körpergewicht auf als solche Personen, die sich weniger „nordisch“ ernährten.

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Frauen, denen Doggy Bags zur Verstauung von Essensresten angeboten wurden, aßen im Vergleich zu Frauen, denen diese nicht angeboten wurden, weniger. Auf diesem Wege verzehrten die Frauen bei einer größeren Portionsgröße eines Gerichts nicht mehr als bei einer kleinen Portion und schonten somit ihr Kalorienkonto.

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