Blick in die Zukunft

Neueste Entwicklungen in der Medikamentenforschung zeigen endlich einen möglichen Marker für Migräne auf. Forscher um Prof. Pascual vom Hospital Universitario Marqués de Valdecilla in Spanien fassten nun in einer Übersichtsstudie die neuesten Erkenntnisse zum calcitonin gene-related peptide (CGRP) als potentiellen Biomarker für Migräne zusammen.

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Bei chronischen Krankheiten wie Asthma ist eine regelmäßige Kontrolle des Krankheitsverlaufs wichtig. Die ständigen Arztbesuche können jedoch sehr einschränkend und belastend sein, gerade für Kinder. Es konnte bereits gezeigt werden, dass die elektronische Kommunikation, die Bereitstellung von Informationen und die Datenerfassung zur medizinischen Versorgung bei Kindern und Jugendlichen mit Asthma einen zusätzlichen Nutzen zur Standardtherapie bringen kann.

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Zwar wächst das Interesse an Roboterunterstützung in Therapien in der Demenzpflege seit Jahren. Allerdings sind das beste Anwendungsgebiet und der genaue Vorteil eines Roboters bisher nicht geklärt. Ebenso wenig ist bekannt, wie sich der emotionale Stil und das genaue Verhalten eines Roboters auf die Patienten auswirken. Die Psychologin und Expertin in altersunterstützender Technologie Dr. Pino untersuchte dazu mit Kollegen an Pariser Universitäten und Kliniken den Einsatz humanoider Roboter bei einer psychologischen und bewegungsorientierten Therapie von dementen Patienten.

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Cladribin gehört zu den Vorstufenmedikamenten, den sogenannten Prodrugs, die erst nach dem Transport in die Zellen dor zu einem aktiven Medikament umgewandelt werden. Dabei wird Cladribin vor allem von den weißen Blutkörperchen unseres Abwehrsystems, den Lymphozyten, aufgenommen. Diese bauen Cladribin in den eigentlichen Wirkstoff um, der anschließend die Reparatur- und Baumechanismen der Abwehrzellen selbst stört. Auf diese Weise reduziert Cladribin die Anzahl der Abwehrzellen und wirkt so modulierend auf das Abwehrsystem ein. Bei der Multiplen Sklerose mit einer überaktiven Abwehr, die die eigenen Nervenzellen angreift, ist ein solches Medikament von großem Interesse. Es wurde daher in einer 2-jährigen klinischen Studie (CLARITY) an Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose untersucht.

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Eine nervenschützende Substanz ist der Fibroblastenwachstumsfaktor, englisch abgekürzt haFGF (human acidic fibroblast growth factor). Diese Substanz hatte bereits in früheren Studien einen gewissen Schutz vor Nervenzelltod bei epileptischen Anfällen gezeigt. Auch wurde sie im Blut und in der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit von Alzheimerpatienten in größeren Mengen als bei Gesunden gefunden. Die Gruppe von Prof. Huang an der Jinan Universität im chinesischen Guangzho untersuchte nun, wie genau haFGF bei Nervenschädigungen eingreift und damit therapeutisch genutzt werden könnte.

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Etwa die Hälfte der Parkinsonpatienten entwickelt innerhalb von 10 Jahren nach ihrer Diagnose eine Demenz. Die bisherigen Wahrnehmungstests sind allerding leider zu unempfindlich, um das individuelle Risiko zu ermitteln. Dr. Weil vom University College London hat nun mit ihren Kollegen einen schnellen und einfachen Test entwickelt, der bei Patienten im Frühstadium von Parkinson testen soll, ob eine Demenzerkrankung wahrscheinlich ist.

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Das Problem bei der Behandlung von fortgeschrittenem Prostatakrebs mit Hormon- oder Chemotherapie ist die häufig auftretende Entwicklung von Resistenzen, d. h. die Therapie wird unwirksam und die Krebserkrankung schreitet fort. Kommt es zum Krankheitsfortgang unter hormoneller Therapie, bei der die männlichen Geschlechtshormone auf kastrationsähnliches Niveau gesenkt werden, spricht man von kastrationsresistentem Prostatakrebs. Bei der Entwicklung[…]

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Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakrebs werden oftmals mit einer Hormonellen Therapie (Hormonentzug) behandelt, um die männlichen Geschlechtshormone (Androgene) auf kastrationsähnliches Niveau zu senken und somit das Tumorwachstum zu bremsen. Kommt es dennoch zu einem Krankheitsfortgang, spricht man von kastrationsresistentem Prostatakrebs. Die Tumore […]

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