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PCO-Syndrom

Magenoperation kann Symptome des Polyzystischen Ovarialsyndroms verbessern

Original Titel:
Bariatric Surgery Improves Hyperandrogenism, Menstrual Irregularities, and Metabolic Dysfunction Among Women with Polycystic Ovary Syndrome (PCOS)

Das PCO-Syndrom geht häufig mit Stoffwechselstörungen und damit verbundenem Übergewicht einher. Bei starkem Übergewicht kann durch eine bariatrische Chirurgie, bei der beispielsweise ein Magenband oder Magenbypass eingesetzt werden können, die Nahrungszufuhr begrenzt werden. Häufig hat der Gewichtsverlust auf Grund der Operation auch positive Auswirkungen auf Blutzucker, Blutfette oder andere Stoffwechselparameter. US-amerikanische Wissenschaftler untersuchten jetzt die Wirkung einer bariatrischen Operation auf das PCO-Syndrom. Das PCO-Syndrom verursacht nicht nur Stoffwechselstörungen, sondern auch erhöhte männliche Hormonwerte im Blut und eine unregelmäßige Regelblutung. Außerdem sind die Eierstöcke häufig vergrößert.

Die Wissenschaftler untersuchten 44 Frauen mit PCO-Syndrom und 65 Kontrollpersonen. Alle Frauen wurden auf Grund ihres Übergewichts bariatrisch operiert. Durch die Operation reduzierten beiden Gruppen ihren BMI (Body Mass Index, Gewicht im Verhältnis zur Körpergröße) und verbesserten ihre Blutfettwerte. Bei Frauen mit PCO-Syndrom konnte außerdem die Konzentration männlicher Geschlechtshormone gesenkt werden und die Zyklusregelmäßigkeit verbessert werden. Veränderung des Eierstockvolumens konnten in beiden Gruppen nicht gesehen werden. Dabei beeinflusste bei Frauen mit PCO-Syndrom das Volumen des Eierstocks vor der Operation die Blutzucker- und Blutfettwerte nach der Operation. Zusätzlich hatte das Testosteronlevel vor der Operation Einfluss auf die Blutfettwerte nach der Operation.

Die Ergebnisse geben Hinweise darauf, dass die bariatrische Chirurgie die Symptome des PCO-Syndroms verbessern könnte. Somit könnten Übergewicht, Stoffwechsel und Hormonwerte durch eine Begrenzung der Nahrungszufuhr verbessert werden. Durch Bestimmung des Eierstockvolumens und des Testosteronlevels könnten vor der Operation Aussagen über einen möglichen Effekt der Operation getroffen werden.

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