Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Die meisten befragten Erwachsenen mit Krebserkrankung in ihrer Kindheit hatten eine optimale gesundheitsbezogene Lebensqualität, sowohl körperlich als auch psychisch. Das war das Ergebnis einer Kohortenstudie mit 4 755 Teilnehmern.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Bei Multiplem Myelom nach Wirkverlust von Anti-CD38-Antikörpern und Lenalidomid beim ersten Rückfall bietet die Kombination von Mezigdomid mit Carfilzomib und Dexamethason einen signifikanten Vorteil für das krankheitsfreie Überleben im Vergleich zur Behandlung mit Carfilzomib und Dexamethason allein, fand eine klinische, randomisiert-kontrollierte, offene Studie der Phase 3 mit 606 Patienten in 160 klinischen Studienzentren in 26 Ländern. Das Management häufigerer unerwünschter Ereignisse der Grade 3 oder 4 konnte meist nach dem klinischen Standard bzw. mit supportiver Versorgung erfolgen.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 25 Studien fand einen Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung durch Straßenverkehr und einem erhöhten Risiko für Krebserkrankungen in der Kindheit. Dies betraf besonders Kinder, die als Babies nach der Geburt in schlechter Luft lebten, aber weniger Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft der schlechten Luft ausgesetzt waren.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Fortentwicklungen der Methodik der CAR-T-Zelltherapie haben, so das Fazit eines systematischen Reviews mit Metaanalyse über 35 Studien zur Behandlung der akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL), wesentliche Verbesserungen in der Zellpersistenz und Wirksamkeit gebracht, jedoch ist der langfristige Erhalt der Wirksamkeit immer noch eine große Herausforderung. Die Autoren schließen, dass die CAR-T-Zelltherapie eine wirksame Strategie ist, um Patienten auf die Knochenmarkstransplantation vorzubereiten.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
In einer randomisiert-kontrollierten klinischen Studie der Phase 3 mit 192 Patienten mit therapienaiver chronisch-lymphatischer Leukämie/ bzw. kleinzelligem lymphozytärem Lymphom (CLL/SLL) verbesserte der Bruton-Tyrosinkinase-Inhibitor Orelabrutinib das progressionsfreie Überleben und Ansprechen signifikant im Vergleich zu einer Chemoimmuntherapie mit Chlorambucil plus Rituximab, ohne die Sicherheit im Vergleich zu beeinträchtigen. Die Studie unterstützt somit den Wirkstoff schon als Erstlinienoption.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Eine Krebsdiagnose verändert das Leben grundlegend. In diesem persönlichen Patienteninterview erzählt Petra offen von ihrer Erkrankung, der Behandlung und ihrem Weg zurück ins Leben.
Es zeigt eindrucksvoll, welche Bedeutung verständliche Informationen, Orientierung und persönliche Begleitung für Betroffene und Angehörige haben können.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Eine retrospektive Analyse von Echtweltdaten fand, dass eine niedrigdosierte Behandlung mit dem Tyrosinkinase-Inhibitor Dasatinib bei ausgewählten Patienten mit chronisch-myeloischer Leukämie (CML) in chronischer Phase, unter enger Beobachtung, eine gute Option in der Zweitlinie und später sein kann. Prospektive klinische Studien sollten diese Ergebnisse prüfen.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 7 Studien fand, dass eine Fluorchinolon-Prophylaxe während der Induktionschemotherapie bei pädiatrischer akuter, lymphatischer Leukämie (ALL) das Risiko für febrile Neutropenie und Blutbahninfektionen signifikant reduzierte, ohne das Risiko für eine Infektion mit Clostridioides difficile zu erhöhen. Demnach könnte diese Prophylaxe die Verträglichkeit der ALL-Behandlung verbessern.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 58 Studien fand, dass das Thromboserisiko bei akuter lymphatischer Leukämie (ALL) mit Asparaginase-basierter Therapie multifaktoriell ist. Erwachsene und ältere Kinder hatten ein höheres Risiko. Besonders vulnerabel waren pädiatrische Patienten mit Übergewicht oder Adipositas, mediastinaler Masse, und anderen als Blutgruppe Null. Für diese Gruppen wäre eine Thromboprophylaxe entsprechend sinnvoll, schließen die Autoren.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
In einem systematischen Review mit Netzwerk-Metaanalyse über 17 randomisiert-kontrollierte klinische Studien mit zusammen 2 192 Patienten senkten topisches Diclofenac, Silymarin, Pyridoxin (400 mg) und Celecoxib signifikant die Inzidenz eines Hand-Fuß-Syndroms aber Grad 2 im Rahmen einer Chemotherapie. Diclofenac und Celecoxib waren zudem effektiv zur Reduktion der gesamten Inzidenz des Hand-Fuß-Syndroms.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 8 Studien fand, dass auch bei jüngeren Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) eine Behandlung mit hypomethylierenden Wirkstoffen plus Venetoclax vorteilhaft sein kann. Diese Behandlung erreichte hohe Ansprechraten, häufige Resterkrankungs-Negativität und häufig eine hämatopoietische Stammzelltransplantation im Anschluss. Damit könnte diese Kombination eine effektive Induktionsstrategie bei ausgewählten jüngeren AML-Patienten darstellen und sollte in prospektiven Studien geprüft werden.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Die Kombination des Tyrosinkinase-Inhibitoren der 2. Generation Nilotinib mit pegyliertem Interferon alfa erreicht bei Patienten mit neu-diagnostizierter chronisch myeloischer Leukämie in der chronischen Phase häufiger tiefes molekulares Ansprechens (MR4,5) als Nilotinib allein. Dies wurde in einer randomisiert-kontrollierten Studie der Phase 3 mit 200 Patienten gezeigt.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Eine randomisiert-kontrollierte klinische Studie der Phase 3 fand, dass die Therapie mit Teclistamab-Daratumumab bei Patienten mit zuvor bereits behandeltem Multiplem Myelom zu signifikant längerem progressionsfreiem Überleben führt als eine Behandlung mit Daratumumab kombiniert mit Dexamethason plus entweder Pomalidomid (DPd) oder Bortezomib (DVd).
Weiter zum ausführlichen Bericht →