Neues aus Forschung und Wissenschaft zu

Leukämie

Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Die Wissenschaftler modellierten den Verlauf der Coronavirus-Epidemie in Wuhan, China. Werden soziale Kontakte eingeschränkt, kann die Krankheitswelle flacher verlaufen. Die Maßnahmen sollten daher möglichst lange (bis April) aufrechterhalten werden und nur stückweise wieder aufgehoben werden.

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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, die im April 1948 gegründet wurde und 194 Mitgliedsstaaten umfasst. Das wichtigste Ziel der WHO ist es, Erkrankungen – insbesondere Infektionskrankheiten – zu bekämpfen. Im Folgenden fassen wir die wichtigsten WHO-Empfehlungen für die Bevölkerung in Bezug auf das Coronavirus zusammen (Stand: 18.03.2020).

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Wissenschaftler befragten Krebsüberlebende, die eine spezielle Klinik zur Nachsorge besuchten, zu ihren Sorgen und Beschwerden. Es zeigte sich, dass viele der ehemaligen Krebspatienten unter chronischer Erschöpfung und Schlaflosigkeit litten. Auch Ängste und die Sorge vor einer Rückkehr der Krebserkrankungen waren stark ausgeprägt und sollten behandelt werden. Nach Abschluss der Krebsbehandlungen ist demnach auch die Förderung von Schlaf, Entspannung und einem gesundem Lebensstil wesentlich zm Support der Krebsüberlebenden.

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Zusammenfassend rät der Expertenausschuss bei der Wahl des Tyrosinkinase-Hemmers, die genetischen Veränderungen, vorherige und gescheiterte Therapien sowie die Begleiterkrankungen jedes einzelnen Patienten zu berücksichtigen. Ponatinib sollte eingesetzt werden, wenn andere Tyrosinkinase-Hemmer unwirksam sind, z. B. bei Vorliegen einer T315I Veränderung. Auch bei einer Unverträglichkeit gegenüber anderen Tyrosinkinase-Hemmern kann auf Ponatinib zurückgegriffen werden.

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Gefäßverschlüsse bei einer Behandlung mit Ponatinib können ein Risiko besonders für ältere Patienten mit chronisch myeloischer Leukämie (CML) sein, fand eine italienische Untersuchung. Bei Vorliegen mehrerer Risikofaktoren stieg die Wahrscheinlichkeit für eine solche Komplikation an. Individuelle Präventionsstrategien (Rauchstopp, Cholesterinsenken u. ä.) und Prophylaxe-Behandlung sind demnach sinnvoll.

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Krebserkrankte können unter Fatigue leiden – dann können bereits kleinste Anstrengungen enorm kräftezehrend sein. Die Vielzahl von Fragebögen und Tests zur Einschätzung der Fatigue und verschiedenste Therapieansätze komplizieren die Auswahl der nicht-medikamentösen Behandlungsart. Forscher erstellten nun Ranglisten der besten Methoden gegen Fatigue durch Krebs. Besonders sinnvoll für eine erste Therapie scheinen demnach Qigong, kognitive Verhaltenstherapie und multimodale Therapie zu sein.

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Die beiden zielgerichteten Wirkstoffe Obinutuzumab und Ibrutinib zeigten sich in vorklinischen Tests und dem gesamten Sicherheitsprofil vielversprechend zur kombinierten Behandlung chronisch lymphatischer Leukämie (CLL). Ob diese Kombination aber auch in der klinischen Praxis mit Patienten sinnvoll und erfolgreich umsetzbar ist, untersuchte nun eine Studie. Die Autoren dieses Berichts schließen aus den Ergebnissen der Induktionsphase, dass Obinutuzumab und Ibrutinib gemeinsam sicher und hocheffektiv zur kombinierten Behandlung der CLL eingesetzt werden können.

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Zielgerichtete Wirkstoffe wie Anti-CD20-Antikörper oder BCL-2-Antagonisten sind jeweils beeindruckend wirksam bei einer chronisch lymphatischen Leukämie (CLL). Wie gut man solche Wirkstoffe kombiniert einsetzen kann, wurde nun in einer klinischen Studie mit Betroffenen untersucht. Es zeigte sich das erwartete, aber typischerweise behandelbare Sicherheitsprofil mit Neutropenie und erhöhter Infektionsrate, aber auch eine hohe Ansprechrate, die die Kombination als gute Option unterstützt.

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Zielgerichtete Behandlungen sind gewissermaßen die neuen Wunderwaffen der Krebsmedizin. Unter zielgerichtet versteht man, dass Wirkstoffe so geschaffen wurden, dass sie an spezielle Elemente einer Krebszelle ansetzen. Im Vergleich zu früheren chemotherapeutischen Ansätzen haben sich diese Wirkstoffe als effektiver und gleichzeitig vergleichsweise gut verträglich bei der Behandlung der chronisch lymphatischen Leukämie (CLL) gezeigt.

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Symptomfrei (in Remission) ohne jede Behandlung zu sein: inzwischen ein durchaus realistischer Traum für Patienten mit chronisch myeloischer Leukämie (CML). Die anfängliche Deeskalation der Dosierung vor dem Behandlungsstop kann offenbar eine Strategie sein, diese therapiefreie Remission zu erreichen. Weitere Studien werden nun klären müssen, welche Vor- und Nachteile die stufenweise Absenkung der Dosis im Vergleich zum direkten Stopp hat.

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