Neues aus Forschung und Wissenschaft zu

Migräne

Studienergebnisse zu folgenden Themen:

Aktuelles Thema:

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Kann ein Abbauprodukt des Tag-Nacht-Hormons Melatonin im Urin als Vorhersagetest für Migräne dienen? Dies ermittelten Forscher mit jungen Patienten, mussten aber die Hoffnungen auf einen einfachen Migräne-Warntest vorerst dämpfen. Eine solche Vorhersage könnte demnach aber eventuell bei einem Teil der Kinder mit Migräne möglich sein – weitere Forschung wird dies nun gezielt untersuchen müssen.

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Aus den Ergebnissen zweier großer klinischer Studien der Phase 3 mit dem neuen Akutmedikament Lasmiditan wurde nun ermittelt, wie häufig Patienten unter Schwindel litten. Tatsächlich betraf Schwindel mit zunehmender Dosis mehr Patienten. Der Schwindel war allerdings typischerweise eher mild oder mäßig stark, begann plötzlich und endete bald. Zudem hatte das Auftreten von Schwindel keinen Einfluss auf die sonstige Wirksamkeit des Migränemedikaments.

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In der Gesamtanalyse zweier großer klinischer Studien wurden Wirksamkeit und Sicherheit des neuen Akutmedikaments Lasmiditan bei bestehenden Herz-Kreislauf-Risikofaktoren untersucht. Das Risiko für unerwünschte Effekte auf das Herz-Kreislauf-System – also mögliche Nebenwirkungen der Behandlung – war gering und schien unabhängig von Risikofaktoren der Patienten zu sein. Demnach könnten vorraussichtlich selbst Patienten mit mehreren Risikofaktoren mit guter Verträglichkeit behandelt werden.

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Bei einer akuten Migräne genügt die erste Akutbehandlung nicht immer. Wirkt aber eine zweite Einnahme, und ist sie sicher? Dies wurde nun für das neue Medikament Lasmiditan ermittelt. Die Wirkung einer zweiten Lasmiditan-Einnahme war nach den Ergebnissen dieser Analyse nicht deutlich – wirkte also die erste Dosis nicht ausreichend, bewirkte die zweite nicht viel mehr, konnte aber einige Symptome besser lindern als ein Placebo. Die zweite Einnahme schien zudem unbedenklich zu sein.

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Mithilfe einer Zwischenauswertung der GLADIATOR-Studie wurde die langfristige Sicherheit der Behandlung akuter Migräne mit Lasmiditan über den Zeitraum von einem Jahr ermittelt. Demnach kann das neue Medikament sowohl in Dosierungen von 100 mg als auch von 200 mg gut verträglich und wirksam über ein Jahr hinweg zur Behandlung akuter Migräneanfälle eingesetzt werden.

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Kann manuelle Therapie förderlich für die Lebensqualität von Kopfschmerzpatienten sein? Forscher ermittelten systematisch, ob die bisherige Studienlage für manuelle Therapie bei Kopfschmerz spricht. Fazit aus dem noch wenig erforschten Bereich: besonders bei Spannungskopfschmerz und Migräne kann die Therapie von Nutzen sein.

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Woran mangelt es bei der Behandlung von Migräne? Nach den Erkenntnissen einer deutschen Untersuchung sind viele Patienten mit Migräne immer noch nicht ausreichend behandelt. Eine Therapie, die aktuellen Behandlungsleitlinien folgt, könnte Migränepatienten aber deutlich helfen und sollte auch von Betroffenen aktiv eingefordert werden.

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Kanadische und US-amerikanische Neurologen fragten, ob die oft drastische Alltagsbelastung durch Migräne mit einer Antikörperprophylaxe wie Galcanezumab reduziert werden kann. Die Analyse zeigte, dass Patienten mit episodischer Migräne messbar durch die Behandlung mit Galcanezumab aktive, funktionale Tage hinzugewinnen und ihre Lebensqualität verbessern konnten.

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Den meisten Migränepatienten ist dies vermutlich bekannt: chronisch oder episodisch, hoch- oder niederfrequent sind virtuell geschaffene Gruppen nach der Häufigkeit der Migräneanfälle. Aber jede Migräne ist kaum erträglich, und jeder verhinderte Anfall ein Gewinn. Dies fanden auch Forscher in ihrer Gesamtanalyse zweiter Studie mit dem Antikörper Galcanezumab. Das Mittel wirkte offenbar unabhängig von der Häufigkeit der Migräneanfälle und verhalf den Betroffenen gleichermaßen zu geringerer Belastung.

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Die Wirksamkeit von Galcanezumab konnte in dieser Studie besonders bei Patienten mit chronischer Migräne gezeigt werden, die bereits erfolglos andere Prophylaxemethoden eingesetzt hatten. Mit dem Antikörper litten Betroffene weniger Tage im Monat unter Migränekopfschmerz und waren auch in anderen Aspekten messbar weniger durch ihre chronische Migräne belastet.

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Koreanische Forscher berichten, dass Migränepatienten ein höheres Risiko für einen Hörverlust aufgrund von Schädigungen an Sinneszellen oder Nerven haben als andere Menschen. Ein solcher Hörsturz sollte durch den HNO-Arzt abgeklärt werden, um bleibenden Schäden vorzubeugen und das Gehör wieder schnell komplett herzustellen.

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