Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Eine prospektive Studie mit 85 Patienten fand, dass ein Wechsel zwischen Migräne-Biologika effektiv die prophylaktische Behandlung chronischer Migräne oder hochfrequent-episodischer Migräne verbessern kann, wenn das erste Biologikum nicht ausreichend wirkte oder ein Wirksamkeitsverlust auftrat. Der therapeutische Vorteil schien größer zu sein, wenn der zweite Wirkstoff einen anderen Wirkmechanismus hatte (Anti-CGRP vs. Anti-Rezeptor).
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 6 Studien fand, dass eine Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren Migränesymptome signifikant lindern kann. Schmerzintensität, Dauer und Häufigkeit der Attacken sowie die Beeinträchtigung durch Kopfschmerzen im Alltag konnten verbessert werden.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Neue Therapieoption in der Migränebehandlung: Das Blutdruckmedikament Candesartan konnte in einer aktuellen Studie die Zahl der Migränetage signifikant reduzieren und war dabei insgesamt gut verträglich. Candesartan könnte somit eine vielversprechende evidenzbasierte Option zur Prävention der episodischen Migräne darstellen.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Ein systematischer Review mit Metaanalyse fand, dass Menschen mit Migräne im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ein rund doppelt so hohes Risiko haben, einen Schlaganfall zu erleiden. Besonders Frauen und junge Migränepatienten sind laut einer aktuellen Metaanalyse gefährdet.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 38 Studien fand, dass Menschen mit atopischen Erkrankungen, psychischen Störungen, Schlaf- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein erhöhtes Risiko dafür haben, eine Migräne zu entwickeln. Gemeinsame genetische und entzündliche Mechanismen könnten hierbei eine zentrale Rolle spielen.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Fremanezumab reduzierte in der UNITE-Studie Migräneanfälle und depressive Symptome signifikant. Damit demonstrierte erstmals eine randomisierte, kontrollierte Studie eine doppelte Wirksamkeit von Fremanezumab bei Migräne mit komorbider Depression.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Eine aktuelle Metaanalyse über 22 Studien konnte zeigen, dass Nahrungsergänzungsmittel wie Magnesium, Coenzym Q10, Riboflavin, Alpha-Liponsäure, Probiotika und Vitamin D die Häufigkeit, Schwere und Dauer von Migräneanfällen reduzieren können. Omega-3-Fettsäuren zeigten hingegen keine signifikanten Effekte.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Die Behandlung chronischer Schmerzen mit Medizinalcannabis (THC25:CBD25) erreichte in der klinischen Praxis bei Erkrankungen wie Migräne, Gelenkschmerzen, MS-Schmerz oder diabetischer Neuropathie vielversprechende Linderung der Schmerzen und Verbesserung der Lebensqualität über 6 Monate. Die Studie erfolgte jedoch ohne Kontrollgruppe und konnte keine statistisch belastbaren Ergebnisse liefern.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Eine retrospektive Analyse über medizinische Daten von 256 Patientinnen fand, dass bei Migräne mit begleitendem viszeralem Schmerz die wirksame Behandlung der viszeralen Schmerzen einen wichtigen Beitrag auch zur Migräne leisten kann. Dies ist besonders bedeutsam, da die Analyse zudem zeigte, dass Frauen mit beiden Erkrankungen unter häufigeren und schwereren Migräneattacken sowie an somatischer Hyperalgesie leiden als Frauen, die nur unter Migräne leiden.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Eine Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren kann, so das Fazit eines sytematischen Reviews mit Metaanalyse über 41 Studien, eine klinisch relevante, Zeit-abhängige Linderung chronischer Schmerzen ermöglichen. Die Wissenschaftler sehen Bedarf für weitere Studien, um die Rolle von Omega-3-Fettsäuren im Schmerzmanagement besser einzuordnen.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Eine Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren kann, so das Fazit eines sytematischen Reviews mit Metaanalyse über 41 Studien, eine klinisch relevante, Zeit-abhängige Linderung chronischer Schmerzen ermöglichen. Die Wissenschaftler sehen Bedarf für weitere Studien, um die Rolle von Omega-3-Fettsäuren im Schmerzmanagement besser einzuordnen.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 39 Studien fand, dass medikamentöse Prophylaxen gegen CGRP (Biologika) und Gepante aktuell die wichtigsten Optionen zur Prävention episodischer Migräne sind. Höhere Wirksamkeit durch Kombinationen von Therapien könnnte womöglich zulasten der Verträglichkeit gehen. Nicht-pharmakologische Behandlungen stellten sich als nützliche Ergänzungen dar. Die Autoren betonen die Rolle individualisierter, multimodaler präventiver Strategien.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Eine Beobachtungsstudie mit 120 Teilnehmern fand, dass gesunde Männer höhere Progesteronspiegel aufweisen als Männer mit Migräne. Weitere Studien müssen mögliche kausale Assoziationen von Geschlechtshormonen und Migräne bei Männern analysieren.
Weiter zum ausführlichen Bericht →