Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Fast jeder 4. Patient mit einem Gleason-Score von 3 + 4 in den Biopsieproben erlebte nach radikaler Prostatektomie ein Upgrading des Gleason-Scores – unabhängig von der Art der Probenentnahme. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer Metaanalyse von 48 Studien.
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Wissenschaftler untersuchten in einer Meta-Analyse den Zusammenhang zwischen Lycopin, das in hoher Konzentration in Tomaten vorkommt, und dem Krebsrisiko sowie dem krebsbedingten Sterberisiko. Sowohl das Risiko, an Krebs zu erkranken, als auch das Risiko, an Krebs zu sterben, waren bei höheren Lycopin-Werten im Blut und bei einer höheren Lycopin-Aufnahme über die Nahrung reduziert.
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Künstliche Intelligenz (KI) kann die Krebsdiagnostik verbessern. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler bei einer Metaanalyse von 49 Studien. Die Detektionsrate war bei einigen Krebserkrankungen höher, wenn KI bei der Bildgebung eingesetzt wurde.
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Wissenschaftler untersuchten in einem systematischen Review mit Metaanalyse die Wirksamkeit und Sicherheit einer kombinierten 177Lutetium/225Actinium-PSMA-Therapie bei metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakrebs. Während die meisten Patienten auf die Behandlung ansprachen, waren schwere unerwünschte Ereignisse selten.
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Ein internationales Wissenschaftlerteam hat untersuchte, wie Taillenumfang und körperliche Aktivität das Krebsrisiko beeinflussen. Dabei zeigte sich, dass ein hoher Taillenumfang das Krebsrisiko erhöht, selbst bei ausreichender körperlicher Aktivität. Geringe körperliche Aktivität erhöht ebenfalls das Krebsrisiko, auch bei schlanker Taille. Als Maß für Taillenumfang und körperliche Aktivität wurden die WHO-Empfehlungen herangezogen.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Dass eine gesunde Lebensweise lebensverlängernd wirken kann, ist unbestritten. Ob sich eine Umstellung auch nach einer Krebsdiagnose lohnt, untersuchte eine bevölkerungsbasierte Studie des Deutschen Krebsforschungsinstituts. Über bis zu 12 Jahre untersuchte die Studie den Einfluss verschiedener Lebensstilfaktoren auf die Gesamtsterblichkeit von Patienten, die mindestens 5 Jahre zuvor an Brust-, Darm- oder Prostatakrebs erkrankt waren.
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Ein systematischer Review mit qualitativer Analyse über 6 Studien fand, dass Cannabinoide vielversprechend für Appetitsteigerung und Gewicht bei älteren Personen mit Anorexie und Krebserkrankungen sind. Größere Studien müssen das tatsächliche Potential sowie Risiken speziell in Bezug zu möglichen Wechselwirkungen mit Krebstherapien evaluieren.
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Krebsüberlebende sind häufiger von Nierensteinen betroffen als Personen ohne Krebserkrankung. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer seriellen Querschnittsanalyse. Das Risiko unterschied sich je nach Krebsart.
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Die Teilnahme an Gruppenaktivitäten wie in Sportvereinen oder religiösen Gruppen und häufiger Kontakt zu engen Vertrauten wirkten sich positiv auf das Überleben von Prostatakrebs-Patienten aus. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler bei der Analyse der Daten von 13 110 Prostatakrebs-Patienten.
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Wissenschaftler analysierten die Daten von mehr als 58 000 Männern, die mindestens 65 Jahre alt waren. Sowohl Metformin als auch eine Testosteronersatztherapie gingen bei älteren Männern mit einem geringeren Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen einher. Der schützende Effekt war bei Metformin deutlicher.
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Eine aktuelle Studie aus Deutschland konnte zeigen, dass höhere Lebensstil-Scores das Risiko für chronische Erkrankungen wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes sowie die damit verbundene Sterblichkeit deutlich senken. Besonders entscheidend für die Vorhersagekraft sind Rauchverhalten und der Body-Mass-Index (BMI).
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Wissenschaftler verglichen in einer Netzwerk-Metaanalyse verschiedene Behandlungsstrategien bei metastasiertem, hormonsensitivem Prostatakrebs. Je nach Metastasenlast profitierten die Patienten im Hinblick auf das Gesamtüberleben am stärksten von einer Kombination aus klassischer und neuartiger Hormontherapie entweder mit oder ohne zusätzliches Docetaxel.
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Eine externe Strahlentherapie ging im Vergleich zu einer radikalen Prostatektomie mit einem größeren Risiko für Blasen- und Enddarmkrebs einher. Zu diesem Ergebnis kam ein internationales Forscherteam bei der Analyse der Daten von mehr als 250 000 Prostatakrebs-Patienten.
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