Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Krebsüberlebende sind häufiger von Nierensteinen betroffen als Personen ohne Krebserkrankung. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer seriellen Querschnittsanalyse. Das Risiko unterschied sich je nach Krebsart.
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Die Teilnahme an Gruppenaktivitäten wie in Sportvereinen oder religiösen Gruppen und häufiger Kontakt zu engen Vertrauten wirkten sich positiv auf das Überleben von Prostatakrebs-Patienten aus. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler bei der Analyse der Daten von 13 110 Prostatakrebs-Patienten.
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Wissenschaftler analysierten die Daten von mehr als 58 000 Männern, die mindestens 65 Jahre alt waren. Sowohl Metformin als auch eine Testosteronersatztherapie gingen bei älteren Männern mit einem geringeren Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen einher. Der schützende Effekt war bei Metformin deutlicher.
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Eine aktuelle Studie aus Deutschland konnte zeigen, dass höhere Lebensstil-Scores das Risiko für chronische Erkrankungen wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes sowie die damit verbundene Sterblichkeit deutlich senken. Besonders entscheidend für die Vorhersagekraft sind Rauchverhalten und der Body-Mass-Index (BMI).
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Wissenschaftler verglichen in einer Netzwerk-Metaanalyse verschiedene Behandlungsstrategien bei metastasiertem, hormonsensitivem Prostatakrebs. Je nach Metastasenlast profitierten die Patienten im Hinblick auf das Gesamtüberleben am stärksten von einer Kombination aus klassischer und neuartiger Hormontherapie entweder mit oder ohne zusätzliches Docetaxel.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Eine externe Strahlentherapie ging im Vergleich zu einer radikalen Prostatektomie mit einem größeren Risiko für Blasen- und Enddarmkrebs einher. Zu diesem Ergebnis kam ein internationales Forscherteam bei der Analyse der Daten von mehr als 250 000 Prostatakrebs-Patienten.
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Patienten mit metastasiertem Prostatakrebs erhielten entweder die Standardbehandlung alleine oder in Kombination mit Metformin. Wissenschaftler konnten keinen Überlebensvorteil durch zusätzliches Metformin feststellen.
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Neben dem klassischen PSA-Test kann auch der Stockholm-3-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs eingesetzt werden. Prostatakrebs-Patienten mit erhöhten Stockholm-3-Werten hatten nach kurativer Therapie ein erhöhtes Rückfallrisiko, auch wenn sie vor der Behandlung keine erhöhten PSA-Werte aufwiesen. Andererseits kam es bei Patienten mit niedrigen Stockholm3-Werten nur selten zu einem biochemischen Rezidiv.
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Patienten mit metastasiertem, hormonsensitivem Prostatakrebs konnten im Hinblick auf das Gesamtüberleben und das progressionsfreie Überleben davon profitieren, wenn sie zusätzlich zur Standardtherapie einen Androgenrezeptor-Inhibitor (ARPI) bekamen. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer Meta-Analyse.
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Wissenschaftler untersuchten in einer randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Phase-3-Studie, ob Patienten mit metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakrebs von Talazoparib zusätzlich zu Enzalutamid profitierten. Zusätzliches Talazoparib wirkte sich positiv auf das allgemeine und das radiologisch progressionsfreie Überleben aus, ging jedoch auch mit Nebenwirkungen einher.
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Wissenschaftler identifizierten Faktoren, die die Prognose von Patienten mit metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakrebs, die sich einer PSMA-Radioligandentherapie (PSMA-RLT) unterzogen, beeinflussten. Dazu zählten u. a. die Lokalisation der Metastasen, eine vorangegangene Chemotherapie, der SUV-Wert vor Therapiebeginn und der PSA-Abfall nach Behandlungsbeginn.
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Bei einem hormonsensitiven Prostatakrebs, der bereits Metastasen gebildet hat, stehen verschiedene Behandlungsoptionen zur Verfügung. In einer Netzwerk-Metaanalyse verglichen Wissenschaftler diese hinsichtlich ihres Risikos für schwere Nebenwirkungen.
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Eine Metaanalyse über 14 Studien und 3 681 medizinschen Cannabis-Nutzern fand eine Prävalenz der Cannabiskonsumstörung von 25 % – vergleichbar hoch zu der bei regelmäßigen Freizeitkonsumenten.
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