Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Bei oligometastasiertem Prostatakrebs kann es von Vorteil sein, die Metastasen zusätzlich zur Standardtherapie direkt zu behandeln. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer Metaanalyse mit individuellen Patientendaten.
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Männer mit Diabetes, Adipositas und Bluthochdruck hatten ein größeres Risiko für aggressiven Prostatakrebs. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer Metaanalyse von 25 Kohortenstudien, die die Daten von mehr als 974 000 Männern enthielten.
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Öl-Akupressur, sanfte Akupressur und Akupunktur eigneten sich besonders, um krebsbedingte Fatigue zu reduzieren. Dies verdeutlichte eine Netzwerk-Metaanalyse, die verschiedene Formen der Akupunkturpunkt-Stimulation miteinander verglich.
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Patienten mit nicht-metastasiertem, aggressivem Prostatakrebs, deren PSA-Wert nach radikaler Prostatektomie unter der Nachweisgrenze lag, profitierten nicht von einer Hormontherapie direkt nach der Operation. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler aus Frankreich beim Vergleich von 162 Patienten mit und 163 Patienten ohne sofortige Hormontherapie.
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Eine Krebsdiagnose verändert das Leben grundlegend. In diesem persönlichen Patienteninterview erzählt Petra offen von ihrer Erkrankung, der Behandlung und ihrem Weg zurück ins Leben.
Es zeigt eindrucksvoll, welche Bedeutung verständliche Informationen, Orientierung und persönliche Begleitung für Betroffene und Angehörige haben können.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Die Inzidenz einiger Krebsarten hat in vielen Ländern zugenommen – und zwar sowohl bei jüngeren als auch bei älteren Erwachsenen. Besonders deutlich war der Anstieg bei Schilddrüsen- und Nierenkrebs. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler, indem sie die Inzidenzentwicklung ausgewählter Krebserkrankungen in 42 Ländern zwischen 2003 und 2017 untersuchten.
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Wissenschaftler verglichen die konventionelle Strahlentherapie mit der ultra-hypofraktionierten Strahlentherapie bei Prostatakrebs mit mittlerem bis hohem Risiko. Im Hinblick auf das Fortschreiten der Erkrankung innerhalb von 10 Jahren war die ultra-hypofraktionierte Strahlentherapie der konventionellen Strahlentherapie nicht unterlegen. Nebenwirkungen traten ähnlich häufig auf.
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Bluthochdruck erhöhte zwar nicht das Rückfallrisiko solider Tumoren im Allgemeinen, wohl aber das Rückfallrisiko speziell bei Darmkrebs. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer Metaanalyse von 13 Beobachtungsstudien.
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Fast jeder 4. Patient mit einem Gleason-Score von 3 + 4 in den Biopsieproben erlebte nach radikaler Prostatektomie ein Upgrading des Gleason-Scores – unabhängig von der Art der Probenentnahme. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer Metaanalyse von 48 Studien.
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Wissenschaftler untersuchten in einer Meta-Analyse den Zusammenhang zwischen Lycopin, das in hoher Konzentration in Tomaten vorkommt, und dem Krebsrisiko sowie dem krebsbedingten Sterberisiko. Sowohl das Risiko, an Krebs zu erkranken, als auch das Risiko, an Krebs zu sterben, waren bei höheren Lycopin-Werten im Blut und bei einer höheren Lycopin-Aufnahme über die Nahrung reduziert.
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Künstliche Intelligenz (KI) kann die Krebsdiagnostik verbessern. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler bei einer Metaanalyse von 49 Studien. Die Detektionsrate war bei einigen Krebserkrankungen höher, wenn KI bei der Bildgebung eingesetzt wurde.
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Wissenschaftler untersuchten in einem systematischen Review mit Metaanalyse die Wirksamkeit und Sicherheit einer kombinierten 177Lutetium/225Actinium-PSMA-Therapie bei metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakrebs. Während die meisten Patienten auf die Behandlung ansprachen, waren schwere unerwünschte Ereignisse selten.
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Ein internationales Wissenschaftlerteam hat untersuchte, wie Taillenumfang und körperliche Aktivität das Krebsrisiko beeinflussen. Dabei zeigte sich, dass ein hoher Taillenumfang das Krebsrisiko erhöht, selbst bei ausreichender körperlicher Aktivität. Geringe körperliche Aktivität erhöht ebenfalls das Krebsrisiko, auch bei schlanker Taille. Als Maß für Taillenumfang und körperliche Aktivität wurden die WHO-Empfehlungen herangezogen.
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