Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 10 Studien fand, dass Heuschnupfen signifikant mit einem um den Faktor 2 – 3 höheren Risiko für Migräne assoziiert ist. Der Zusammenhang, so die Wissenschaftler, sollte für integrierte Behandlungsstrategien bei Patienten mit beiden Erkrankungen berücksichtigt werden.
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Eine Metaanalyse über 6 Fall-Kontrollstudien schließt, dass eine signifikante Verbindung zwischen Asthma und Endometriose besteht. Welche Mechanismen dem zugrundeliegen, ist bislang nicht gut verstanden, jedoch bietet der Zusammenhang eine Chance, beide Erkrankungen womöglich effektiver gemeinsam anzugehen und zukünftig im Rahmen weiterer Studien besser zu verstehen.
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Eine retrospektive Kohortenstudie mit 19 235 Patienten je Interventions- und Kontrollgruppe fand, dass orale antivirale Wirkstoffe, speziell Nirmatrelvir/Ritonavir, das Risiko für schwerere Verläufe sowie unerwünschte Ereignisse, inklusive Sterblichkeit oder stationäre Behandlungen aus allen Gründen, bei Patienten mit Asthma und zu Beginn nicht-schwerem COVID-19 reduzieren können.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 111 Studien fand, dass Atemwegsviren sowohl bei stabilem als auch akutem Asthma häufig auftreten. Demnach könnte ein positiver Virustest während akuten Asthmaepisoden nur begrenzt diagnostischen Wert haben und zur Interpretation eines solchen Testergebnisses weitere Biomarker nötig sein.
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In zwei randomisierten, placebokontrollierten Phase-3-Studien zeigte Depemokimab eine signifikante Reduktion der jährlichen Exazerbationsrate bei Menschen mit schwerem, eosinophilem Asthma. Für die Therapie sind nur zwei subkutane Injektionen pro Jahr erforderlich.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Daten einer Genetikstudie zeigen, dass bestimmte Bakterien des Darmmikrobioms mit einem verringerten Risiko für kindliches Asthma assoziiert sind, während andere Bakterien in Zusammenhang mit höherem Risiko stehen. Diese Ergebnisse eröffnen laut der Autoren neue Perspektiven für Prävention und Diagnostik von kindlichem Asthma.
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Eine Metaanalyse über 13 randomisiert-kontrollierte Studien fand: Körperliches Training kann bei Kindern mit Asthma die körperliche Leistungsfähigkeit und die gesundheitsbezogene Lebensqualität verbessern. Allerdings zeigte sich keine Verbesserung von Entzündungswerten und keine nachhaltige Steigerung der Lungenfunktion.
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Die italienische REALITI-A-Studie und eine begleitende Metaanalyse zeigen, dass Mepolizumab die Häufigkeit schwerer Asthmaanfälle signifikant reduziert, den Bedarf an oralen Kortikosteroiden verringert und die Asthmakontrolle signifikant verbessert, bei zugleich niedriger Nebenwirkungsrate.
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Intranasale Antihistaminika, Kortikosteroide und deren Kombinationen zeigen deutliche Unterschiede in der Wirksamkeit bei allergischer Rhinitis, wobei Kombinationstherapien am effektivsten sind, fand eine Netzwerk-Metaanalyse mit 167 Primärstudien. Alle untersuchten Medikamente wiesen ein gutes Sicherheitsprofil auf.
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Eine bevölkerungsbasierte Studie mit über 3 300 Jugendlichen konnte zeigen, dass Asthma sowie die Verwendung von Asthmamedikamenten nicht mit einem erhöhten Risiko für Karies im assoziiert sind. Die Ergebnisse bestätigen frühere große Kohortenstudien und sprechen gegen einen direkten Zusammenhang zwischen Asthma und Zahngesundheit bei Jugendlichen.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 31 Studien zeigte, dass Pollenexposition das Risiko für allergische Erkrankungen signifikant erhöht. Besonders hohe Pollenkonzentrationen stellen demnach ein größeres Risiko dar. Kinder und Erwachsene sind gleichermaßen betroffen, insbesondere Baumpollen spielten eine wichtige Rolle.
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Die Photobiomodulationstherapie (PBMT) führte bei Menschen mit allergischer Rhinitis (AR) zu signifikanten Verbesserungen der Nasenatmung und Symptomkontrolle, während die Riechfunktion unverändert blieb, fand eine randomisierte, placebokontrollierte Studie mit 62 Teilnehmern.
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Eine aktuelle Studie konnte zeigen, dass Kinder mit allergischer Rhinitis signifikant höhere Serum-Zonulin-Werte aufweisen als gesunde Kinder. Dies deutet auf eine gestörte Darmbarriere hin, die möglicherweise zur Entzündung und Krankheitsentwicklung beiträgt. Zudem wurde ein niedrigeres Verhältnis von Haptoglobin zu Zonulin festgestellt, was auf eine reduzierte Fähigkeit hinweist, oxidative Schäden zu minimieren.
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