Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 111 Studien fand, dass Atemwegsviren sowohl bei stabilem als auch akutem Asthma häufig auftreten. Demnach könnte ein positiver Virustest während akuten Asthmaepisoden nur begrenzt diagnostischen Wert haben und zur Interpretation eines solchen Testergebnisses weitere Biomarker nötig sein.
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In zwei randomisierten, placebokontrollierten Phase-3-Studien zeigte Depemokimab eine signifikante Reduktion der jährlichen Exazerbationsrate bei Menschen mit schwerem, eosinophilem Asthma. Für die Therapie sind nur zwei subkutane Injektionen pro Jahr erforderlich.
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Daten einer Genetikstudie zeigen, dass bestimmte Bakterien des Darmmikrobioms mit einem verringerten Risiko für kindliches Asthma assoziiert sind, während andere Bakterien in Zusammenhang mit höherem Risiko stehen. Diese Ergebnisse eröffnen laut der Autoren neue Perspektiven für Prävention und Diagnostik von kindlichem Asthma.
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Eine Metaanalyse über 13 randomisiert-kontrollierte Studien fand: Körperliches Training kann bei Kindern mit Asthma die körperliche Leistungsfähigkeit und die gesundheitsbezogene Lebensqualität verbessern. Allerdings zeigte sich keine Verbesserung von Entzündungswerten und keine nachhaltige Steigerung der Lungenfunktion.
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Die italienische REALITI-A-Studie und eine begleitende Metaanalyse zeigen, dass Mepolizumab die Häufigkeit schwerer Asthmaanfälle signifikant reduziert, den Bedarf an oralen Kortikosteroiden verringert und die Asthmakontrolle signifikant verbessert, bei zugleich niedriger Nebenwirkungsrate.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Intranasale Antihistaminika, Kortikosteroide und deren Kombinationen zeigen deutliche Unterschiede in der Wirksamkeit bei allergischer Rhinitis, wobei Kombinationstherapien am effektivsten sind, fand eine Netzwerk-Metaanalyse mit 167 Primärstudien. Alle untersuchten Medikamente wiesen ein gutes Sicherheitsprofil auf.
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Eine bevölkerungsbasierte Studie mit über 3 300 Jugendlichen konnte zeigen, dass Asthma sowie die Verwendung von Asthmamedikamenten nicht mit einem erhöhten Risiko für Karies im assoziiert sind. Die Ergebnisse bestätigen frühere große Kohortenstudien und sprechen gegen einen direkten Zusammenhang zwischen Asthma und Zahngesundheit bei Jugendlichen.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 31 Studien zeigte, dass Pollenexposition das Risiko für allergische Erkrankungen signifikant erhöht. Besonders hohe Pollenkonzentrationen stellen demnach ein größeres Risiko dar. Kinder und Erwachsene sind gleichermaßen betroffen, insbesondere Baumpollen spielten eine wichtige Rolle.
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Die Photobiomodulationstherapie (PBMT) führte bei Menschen mit allergischer Rhinitis (AR) zu signifikanten Verbesserungen der Nasenatmung und Symptomkontrolle, während die Riechfunktion unverändert blieb, fand eine randomisierte, placebokontrollierte Studie mit 62 Teilnehmern.
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Eine aktuelle Studie konnte zeigen, dass Kinder mit allergischer Rhinitis signifikant höhere Serum-Zonulin-Werte aufweisen als gesunde Kinder. Dies deutet auf eine gestörte Darmbarriere hin, die möglicherweise zur Entzündung und Krankheitsentwicklung beiträgt. Zudem wurde ein niedrigeres Verhältnis von Haptoglobin zu Zonulin festgestellt, was auf eine reduzierte Fähigkeit hinweist, oxidative Schäden zu minimieren.
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Die Ergebnisse einer Metaanalyse über 10 Studien zeigen, dass die allergenspezifische Immuntherapie bei Kindern mit Asthma die Symptomlast und den Medikamentenbedarf signifikant senken kann. Die Ergebnisse zu Lungenfunktion und subjektivem Beschwerdeempfinden waren uneinheitlich aufgrund hoher Studienheterogenität.
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Eine aktuelle Übersichtsarbeit konnte zeigen, dass die Belastung durch Feinstaub in der Luft signifikant mit einem erhöhten Risiko für Asthma und pfeifende Atemgeräusche (Wheezing) bei Kindern und Jugendlichen assoziiert ist. Untersucht wurden Partikel mit einem Durchmesser von ≤10 µm (PM10) und ≤2,5 µm (PM2,5). Von den feineren Partikeln (PM2,5) ging dabei eine etwas größere Gesundheitsgefahr aus.
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Die Ergebnisse einer neuen Metaanalyse zeigen, dass Menschen mit Asthma im Vergleich zur Normalbevölkerung ein signifikant höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kardiovaskuläre Sterblichkeit aufweisen. Besonders deutlich ist die Risikoerhöhung für Herzinsuffizienz, Angina pectoris und Herzinfarkt.
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