Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Im Vergleich zu einer hohen Expression von Östrogenrezeptoren (ER) im Brusttumorgewebe war eine milde sowie moderate ER-Expression mit einem schlechteren Überleben assoziiert. Zu diesem Ergebnis kamen schwedische Wissenschaftler in einer landesweiten Kohortenstudie.
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Das Projekt PRO B (Patient-Reported Outcomes bei Brustkrebs) beinhaltet eine App zur digitalen Begleitung von Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs. Eine klinische Studie, an der 52 deutsche Brustkrebszentren teilnahmen, untersuchte Effekte der App-basierten Betreuung. Bei den Teilnehmerinnen konnten mit Nutzung der App und Kontakt zum Behandlungsteam eine Reduktion von Fatigue sowie eine Verbesserung ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit nachgewiesen werden.
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Tamoxifen kann bei Patientinnen mit Brustkrebs zu einer Gewichtszunahme führen. Ein narrativer Review fasste nun zusammen, welche unterschiedlichen Faktoren eine Rolle spielen und auch die Stoffwechselgesundheit und Lebensqualität der Patientinnen beeinträchtigen können. Die Autoren beschreiben, welche Rolle Lebensstilveränderungen in der Behandlung spielen, und wann unter Berücksichtigung möglicher Interaktionen, Nebenwirkungen und individueller Faktoren eine medikamentöse Behandlung in Betracht gezogen werden kann.
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Frauen mit Brustkrebs können hinsichtlich Fatigue und fettfreier Körpermasse besonders von kombiniertem Training sowie hinsichtlich körperlicher Funktionsfähigkeit und Muskelkraft besonders von Krafttraining profitieren. Zu diesem Ergebnis kam ein internationales Forscherteam in einer Netzwerk-Metaanalyse, in der Krafttraining, Ausdauertraining und eine Kombination aus beiden Trainingsformen miteinander verglichen wurden.
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Personen, die sich strenger an die mediterrane Ernährungsweise hielten, hatten ein geringeres Risiko, an bestimmte Krebsarten zu erkranken und an Krebs zu sterben. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler aus Italien in einer Metaanalyse.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Bioaktive Bestandteile pflanzlicher Lebensmittel könnten den Verlauf einer Brustkrebserkrankung positiv beeinflussen. Eine Beobachtungsstudie untersuchte den Einfluss von Polyphenolen, Phenolsäuren und Lignanen, die z. B. in Kaffee enthalten sind.
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Frauen, die bereits eine andere Krebsdiagnose als Brustkrebs erhielten, hatten ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer retrospektiven Kohortenstudie beim Vergleich von fast 60 000 Krebsüberlebenden mit der Allgemeinbevölkerung ohne Krebserkrankung.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse von 31 Studien fand einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von koffeinhaltigem Kaffee – nicht aber Koffein oder entkoffeiniertem Kaffee – und einem geringeren Brustkrebsrisiko.
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Eine Photobiomodulation mit blauem und rotem LED-Licht kann nach einer prospektiven, quasi-experimentellen klinischen Studie mit 32 Frauen eine sichere, gut verträgliche und klinisch wirksame Behandlung zur Linderung von Vaginalschmerzen sein. Die Behandlung verbesserte die sexuelle Funktion von Frauen mit Brustkrebs in Hormontherapie signifikant und könnte damit eine vielversprechende therapeutische Option sein.
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Eine Krebsdiagnose verändert das Leben grundlegend. In diesem persönlichen Patienteninterview erzählt Petra offen von ihrer Erkrankung, der Behandlung und ihrem Weg zurück ins Leben.
Es zeigt eindrucksvoll, welche Bedeutung verständliche Informationen, Orientierung und persönliche Begleitung für Betroffene und Angehörige haben können.
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Die Analyse der patientenberichteten Ergebnisse von 874 Patienten in der klinischen Studie der Phase III EMBER-3 unterstützt vorherige Berichte zur Sicherheit des selektiven Östrogenrezeptor-Degraders Imlunestrant und zeigt ein vorteilhaftes Risikoprofil bei der Behandlung von fortgeschrittenem Brustkrebs auf.
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Alkoholkonsum beeinflusst einem systematischen Review mit Metaanalyse zufolge die Häufigkeit von Brustkrebserkrankungen. Eine unbedenkliche Menge scheint es nicht zu geben. Weniger eindeutig ist der Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und der Prognose bei Brustkrebs. Die Metaanalyse fand keinen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Rückfallraten. Die Autoren halten aber weitere Studien zum Einfluss von Alkohol auf den Krankheitsverlauf für erforderlich.
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Die Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie (CIPN) ist eine häufige und belastende Nebenwirkung der Chemotherapie. In einer randomisierten, kontrollierten Studie mit 200 Brustkrebspatientinnen konnte die Kühlung der Hände und Füße während der Chemotherapiesitzung CIPN reduzieren.
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