Brustkrebs

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 5 Studien fand, dass die Nahrungsergänzung mit Coenzym Q10 in moderatem Maße depressive Symptome lindern kann. Der Effekt wurde in primären depressiven Störungen sowie bei Patienten mit Depression als Folgeerkrankung festgestellt. Einflüsse auf Fatigue im Rahmen der Depression sind allerdings weiterhin unsicher.

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Viele Patientinnen mit Brustkrebs greifen zu Nahrungsergänzungsmitteln, obwohl für viele Inhaltsstoffe, sofern kein nachgewiesener Mangel besteht, keine ausreichenden wissenschaftlichen Daten vorliegen. Innerhalb einer dänischen Studie wurde daher der Zusammenhang zwischen der Einnahme unterschiedlicher Nahrungsergänzungsmittel und der Lebenserwartung bei Brustkrebs untersucht.

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Patientinnen mit Brustkrebs leiden nach der Behandlung häufig unter Übergewicht, Fatigue und Wechseljahresbeschwerden. Eine Umstellung der Ernährung fällt vielen Patientinnen in dieser Phase schwer, kann sich aber lohnen: Ein begleitetes 12-wöchiges Programm mit mediterraner Ernährung verringerte die meisten Symptome der Patientinnen signifikant.

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In der Allgemeinbevölkerung senkt das Mammographie-Screening die Brustkrebssterblichkeit um etwa 25 %. Welchen Einfluss es auf die Sterblichkeit von Brustkrebsüberlebenden hat, untersuchte nun eine dänische Studie anhand von Patientinnen, die nach Brustkrebserkrankung zum Mammographie-Screening eingeladen wurden oder in Regionen ohne Screeningprogramm für Brustkrebsüberlebende wohnten.

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Vitamin D scheint für die Entstehung und den Verlauf von Brustkrebs eine Rolle zu spielen. Auf welchen Wegen Vitamin D Brustkrebserkrankungen beeinflusst, ist aber noch nicht vollständig aufgeklärt. Ein neuer Mechanismus, der in dieser Übersichtsarbeit dargestellt wird, scheint in Veränderungen des Darm-Mikrobions und der vermehrten Bildung kurzkettiger Fettsäuren zu bestehen.

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Der Zusammenhang zwischen der Einnahme von Statinen und der brustkrebsbedingten Sterblichkeit sowie der Rezidivrate wurde bereits in Beobachtungsstudien und Metaanalysen untersucht. Eine neue Übersichtsarbeit und Metaanalyse berücksichtigte neben aktuellen Studien auch mögliche Einflussfaktoren wie den Östrogenrezeptorstatus und das Tumorstadium.

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Ob die Bestrahlung der Brustwand zusätzlich zu Brustamputation, Entfernung von Lymphknoten aus der Achselhöhle und systemischer Therapie Vorteile für die Patientinnen bringt, untersuchte diese internationale Studie. An der im renommierten New England Journal of Medicine publizierten Untersuchung nahmen Patientinnen teil, die der mittleren Risikokategorie zugeteilt waren.

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Brustkrebs-Patientinnen wird im Rahmen der Nachsorge eine jährliche Mammographie empfohlen. Wissenschaftler untersuchten, ob ein größerer Zeitraum zwischen den Mammographien ebenso vertretbar ist. Sie stellten fest, dass im Hinblick auf das brustkrebsspezifische Überleben eine weniger häufige Mammographie der jährlichen Mammographie nicht unterlegen ist – bei Patientinnen, die mindestens 50 Jahre alt waren und seit mindestens drei Jahren rückfallfrei waren.

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Selen hat bei Brustkrebs vorbeugend und therapiebegleitend hohe Aufmerksamkeit erlangt. Es kann z. B. vor oxidativem Stress schützen und das Immunsystem unterstützen. Eine zu hohe Selenzufuhr und bestimmte Erbanlagen können aber oxidativen Stress anfeuern, DNA-Schäden, Entzündungen und das Fortschreiten von Tumorerkrankungen fördern. Man spricht auch von einem Selen-Paradoxon und muss bei der Einnahme selenhaltiger Nahrungsergänzungsmittel genauer hinsehen, wie diese Übersichtsarbeit ausführt. 

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Sacituzumab Govitecan ist für die Behandlung von Patienten mit nicht resezierbarem oder metastasiertem, triple‑negativem Brustkrebs zugelassen, wenn sie bereits mindestens zwei systemische Therapien erhalten haben. Ein internationales Forscherteam zeigte, dass sich der Wirkstoff auch als Erstlinientherapie bei fortgeschrittenem triple-negativem Brustkrebs eignen könnte. Im Vergleich zu einer Chemotherapie verlängerte Sacituzumab Govitecan das progressionsfreie Überleben der Betroffenen.

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