Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Frauen, die bereits eine andere Krebsdiagnose als Brustkrebs erhielten, hatten ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer retrospektiven Kohortenstudie beim Vergleich von fast 60 000 Krebsüberlebenden mit der Allgemeinbevölkerung ohne Krebserkrankung.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse von 31 Studien fand einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von koffeinhaltigem Kaffee – nicht aber Koffein oder entkoffeiniertem Kaffee – und einem geringeren Brustkrebsrisiko.
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Eine Photobiomodulation mit blauem und rotem LED-Licht kann nach einer prospektiven, quasi-experimentellen klinischen Studie mit 32 Frauen eine sichere, gut verträgliche und klinisch wirksame Behandlung zur Linderung von Vaginalschmerzen sein. Die Behandlung verbesserte die sexuelle Funktion von Frauen mit Brustkrebs in Hormontherapie signifikant und könnte damit eine vielversprechende therapeutische Option sein.
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Eine Krebsdiagnose verändert das Leben grundlegend. In diesem persönlichen Patienteninterview erzählt Petra offen von ihrer Erkrankung, der Behandlung und ihrem Weg zurück ins Leben.
Es zeigt eindrucksvoll, welche Bedeutung verständliche Informationen, Orientierung und persönliche Begleitung für Betroffene und Angehörige haben können.
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Die Analyse der patientenberichteten Ergebnisse von 874 Patienten in der klinischen Studie der Phase III EMBER-3 unterstützt vorherige Berichte zur Sicherheit des selektiven Östrogenrezeptor-Degraders Imlunestrant und zeigt ein vorteilhaftes Risikoprofil bei der Behandlung von fortgeschrittenem Brustkrebs auf.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Alkoholkonsum beeinflusst einem systematischen Review mit Metaanalyse zufolge die Häufigkeit von Brustkrebserkrankungen. Eine unbedenkliche Menge scheint es nicht zu geben. Weniger eindeutig ist der Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und der Prognose bei Brustkrebs. Die Metaanalyse fand keinen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Rückfallraten. Die Autoren halten aber weitere Studien zum Einfluss von Alkohol auf den Krankheitsverlauf für erforderlich.
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Die Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie (CIPN) ist eine häufige und belastende Nebenwirkung der Chemotherapie. In einer randomisierten, kontrollierten Studie mit 200 Brustkrebspatientinnen konnte die Kühlung der Hände und Füße während der Chemotherapiesitzung CIPN reduzieren.
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Das Ausschalten der Ovarien als wichtigster Quelle für Östrogene kann bei Frauen mit frühem Östrogenrezeptor-positivem Brustkrebs die Prognose verbessern. Eine Metaanalyse von 23 Studien, die in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet publiziert worden ist, untersuchte, für welche Patientinnen, welche Tumoreigenschaften und welche Behandlungsformen dies gilt.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 6 Studien und 2 808 Patienten fand, dass orale, selektive Östrogenrezeptor-Degrader (SERD) klinisch bedeutsame Vorteile im Vergleich zu einer Hormontherapie ohne SERD bei der Behandlung von hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem fortgeschrittenem Brustkrebs mit endokriner Progression bieten. Die größten Effekte mit besonders konsistenten Ergebnissen boten sich bei ESR1-mutierten Erkrankungen.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 4 randomisiert-kontrollierte Studien mit 857 Patienten fand, dass das Psychopharmakon Olanzapin signifikant zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei einer Brustkrebs-Chemotherapie beitragen kann. Als Nebenwirkung kam es häufiger zu Sedierung, insgesamt wurde die Behandlung jedoch gut vertragen. Gezielte Studien mit besserem Design wären allerdings wünschenswert, so das Fazit.
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Wie effektiv übliche Behandlungsmuster bei metastasierendem Brustkrebs bei jüngeren versus älteren Patienten sind, untersuchte eine retrospektive Multizentren-Analyse über 1 629 Patienten. Demnach haben ältere Patienten unter 80 Jahren vergleichbare Behandlungsvorteile von systemischen Therapien zu jüngeren Personen. Älteren Personen mit Brustkrebs sollte demnach, so das Fazit der Autoren, nicht nur aufgrund des chronologischen Alters eine Behandlung vorenthalten werden.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 12 randomisiert-kontrollierte Studien fand, dass besonders Tanzprogramme, die die körperliche Aktivität, emotionalen Ausdruck und soziale Interaktion kombinieren, die Lebensqualität und das psychologische Wohlbefinden von Frauen mit Brustkrebs unterstützen. Verbesserungen körperlicher Symptome wurden hingegen weniger gesehen. Untersuchungen langfristiger Effekte stehen noch aus.
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In einem systematischen Review mit Netzwerk-Metaanalyse über 17 randomisiert-kontrollierte klinische Studien mit zusammen 2 192 Patienten senkten topisches Diclofenac, Silymarin, Pyridoxin (400 mg) und Celecoxib signifikant die Inzidenz eines Hand-Fuß-Syndroms aber Grad 2 im Rahmen einer Chemotherapie. Diclofenac und Celecoxib waren zudem effektiv zur Reduktion der gesamten Inzidenz des Hand-Fuß-Syndroms.
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