Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Die Behandlung der axialen Spondyloarthritis (axSpA) mit Bimekizumab über 2 Jahre, fand eine Analyse über 2 klinische Studien der Phase 3 und ihre Erweiterungsstudie, ging mit anhaltenden Verbesserungen in patientenberichteten Symptomen, wie Schmerzen, Morgensteifigkeit und Lebensqualität, einher und reduzierte die Beeinträchtigung durch die Erkrankung.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 37 Studien fand: Unerwünschte Ereignisse im Verdauungstrakt können ungefähr jeden 5. Patienten mit rheumatoider Arthritis mit Methotrexat betreffen, besonders häufig Übelkeit und Bauchschmerzen. Allerdings führte dies meist nicht zum Abbruch der Behandlung. Frühzeitiges Erkennen und Lindern solcher Symptome könnten die Therapietreue unterstützen.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 9 Studien zeigte vielversprechende Ergebnisse für einen Beitrag der mediterranen Ernährung zur Prävention von Multipler Sklerose und Sjögrens Syndrom. Weiteren Autoimmun- oder immunvermittelten Erkrankungen schien diese Ernährungsform hingegen nicht konsistent vorzubeugen. Weitere langfristige Studien sind jedoch nötig.
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Verschiedene Behandlungsansätze tragen wirksam zu Schmerzlinderung bei rheumatoider Arthritis bei, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 26 Studien. Allerdings erschweren eine variierende Studienqualität und unterschiedliche Studienmethoden den Vergleich von Therapieansätzen.
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Meteorologische Faktoren, speziell Temperatur und atmospherischer Druck, können nach einem systemtatischen Review mit Metaanalyse über 8 Studien Symptome der rheumatoiden Arthritis, wie die Zahl schmerzender oder geschwollener Gelenke, zu einem mäßigen Grad beeinflussen.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Das Biologikum Risankizumab inhibiert spezifisch Interleukin-23, ein regulatorisches Zytokin, das die Inflammation bei Psorisasis und Psoriasis-Arthritis (PsA) steigert. Eine Post-Hoc-Analyse über 2 Studien zeigte nun, dass die Behandlung mit Risankizumab bei 707 Patienten über 100 Wochen anhaltende Verbesserungen der PsA-Symptome erreichte und sich auch positiv auf häufig begleitende Erkrankungen auswirkte.
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Eine Beobachtungsstudie mit 3 094 Patienten mit rheumatoider Arthritis fand, dass eine Hemmung von TNF-α durch monoklonale Antikörper das Risiko einer paradoxen Psoriasis stärker erhöhte als mit anderen, non-mAB, TNF-Hemmern. Die Mechanismen, die einer paradoxen Psoriasis zugrundeliegen, sind daher weiterhin unklar.
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Die Behandlung chronischer Schmerzen mit Medizinalcannabis (THC25:CBD25) erreichte in der klinischen Praxis bei Erkrankungen wie Migräne, Gelenkschmerzen, MS-Schmerz oder diabetischer Neuropathie vielversprechende Linderung der Schmerzen und Verbesserung der Lebensqualität über 6 Monate. Die Studie erfolgte jedoch ohne Kontrollgruppe und konnte keine statistisch belastbaren Ergebnisse liefern.
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Eine Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren kann, so das Fazit eines sytematischen Reviews mit Metaanalyse über 41 Studien, eine klinisch relevante, Zeit-abhängige Linderung chronischer Schmerzen ermöglichen. Die Wissenschaftler sehen Bedarf für weitere Studien, um die Rolle von Omega-3-Fettsäuren im Schmerzmanagement besser einzuordnen.
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Eine große, landesweite Analyse über 4 290 französische Patienten mit rheumatoider Arthritis fand eine vergleichbar lang dauernde Erhaltungstherapie mit Tocilizumab bei Patienten unter 75 Jahren und ab 75 Jahren. Es traten keine neuen Sicherheitssignale bei älteren Patienten auf.
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Wenn nötig, ist ein Wechsel von einem Biologikum zu einem anderen bei der rheumatoiden Arthritis eine sinnvolle und meist wirksame Therapieentscheidung, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 15 Studien und 11 066 Patienten.
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Eine Kohortenstudie mit tausenden Menschen mit Coronavirus-Infektion in Dänemark fand ein erhöhtes Risiko für Long-COVID bei Personen mit immunvermittelten Erkrankungen. Besonders deutlich wurde dies bei Spondyloarthritis, rheumatoider Arthritis und Psoriasis.
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Ein Behandlungsstopp einer Biologikatherapie bei axSpA in stabiler Remission erhöht das Risiko eines Aufflammens der Erkrankung, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 8 Studien und 1 384 Patienten. Dosisreduktionen schienen eine sicherere Alternative zu einem vollständigen Behandlungsentzug zu sein.
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