Gesundheitsnachrichten

Hitzewelle in Thüringen: Ausreichend Trinken und Meiden der direkten Sonne hilfreich/ Besonders ältere Bevölkerung von Hitze betroffen Jena (ukj). Laut Hitzewarnung des Deutschen Wetterdiensts steht auch Jena die heißeste Woche des Jahres mit Temperaturen über 35 Grad Celsius bevor. Die ungewohnt hohen Temperaturen fordern Höchstleistungen vom Körper. Wer bei diesen Temperaturen zu wenig trinkt, vermindert die Blutzufuhr zum Gehirn. Ein Kreislaufkollaps mit Bewusstlosigkeit kann folgen. Wie man den hohen Temperaturen optimal begegnen kann, um einen Kollaps zu verhindern, wissen die Experten […]

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Neuer Spitzenwert: 38 Biopharmazeutika 2018 neu zugelassen 6 % mehr Beschäftigte in der medizinischen Biotechnologie Deutschland sollte seinen Anteil an der biotechnologischen Wertschöpfung weiter ausbauen Frankfurt a.M. (vfa bio). Biopharmazeutika, also Medikamente aus gentechnischer Herstellung, setzen eine neue Bestmarke: 2018 gab es mit 38 so viele Zulassungen für Biopharmazeutika wie sonst in zwei Jahren zusammen. 24 davon beruhten auf einem neuen Wirkstoff; die übrigen waren Biosimilars, also Nachbildungen von Original-Biopharmazeutika nach deren Patentablauf. Die Branche der medizinischen Biotechnologie, die diese […]

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Hitzetipps für herzkranke und ältere Menschen (Frankfurt a. M., 25. Juni 2019) Sommerliche Hitze mit sehr hohen Temperaturen über 30 Grad Celsius kann zur Herausforderung besonders für ältere Menschen und diejenigen werden, die bereits wegen Herz- oder Blutdruckproblemen in Behandlung sind. Mögliche Folgen der hohen Temperaturen sind Müdigkeit und Schwindel sowie Blutdruckabfall bis hin zum Kreislaufkollaps, außerdem Herzrhythmusstörungen oder auch Muskelkrämpfe. „Diesen Folgen können Betroffene vorbeugen, indem sie mit ihrem behandelnden Arzt Vorsichtsmaßnahmen besprechen, die je nach Herzerkrankung unterschiedlich sein […]

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Pro Jahr werden weltweit über 300.000 Neugeborene mit einer Sichelzellerkrankung diagnostiziert, die häufigste Bluterkrankung weltweit und eine der häufigsten genetischen Krankheiten der Menschheit. Die beste Option auf Heilung ist eine Blutstammzelltransplantation. Professor Dr. Selim Corbacioglu, Leiter der Abteilung für Pädiatrische Hämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation des Universitätsklinikums Regensburg (UKR), leitet eine Studie, mit der gezeigt werden soll, dass zukünftig nicht nur Geschwisterspender für eine Transplantation in Frage kommen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Studie mit rund 1,5 Millionen Euro. Die […]

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Deponien sanieren, giftigen Müll sortieren oder kerntechnische Anlagen zurückbauen: Hier arbeiten Menschen in gesundheitsgefährdendem Umfeld, welches aufwendige und oftmals belastende Schutzmaßnahmen erforderlich macht. Abhilfe schaffen könnten ferngesteuerte Roboter und autonome Maschinen. Für die Erforschung und Erprobung der nötigen Technologien gibt es nun eine zentrale Anlaufstelle in Karlsruhe: das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Kompetenzzentrum „ROBDEKON – Roboter für die Dekontamination in menschenfeindlichen Umgebungen“. Ein kleiner Bagger gräbt ein Loch an der vorgegebenen Stelle. Kein Mensch sitzt im […]

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Wer weniger isst, lebt länger und gesünder – darauf verweisen zahlreiche Studien zur positiven Wirkung des (Intervall-)Fastens. Doch neben der verminderten Kalorienaufnahme spielt auch das Verhältnis der einzelnen Nahrungsbestandteile eine wichtige Rolle. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom DIfE, Partner des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung, konnten nun im Tiermodell zeigen, dass allein die Reduzierung der Aminosäure Methionin* Typ-2-Diabetes verhindert. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im FASEB Journal. In früheren Untersuchungen fand das Forscherteam der Abteilung Experimentelle Diabetologie am Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) […]

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Eine Population dieser Zellen in der Magenschleimhaut bildet antimikrobielle Substanzen zum Schutz vor krankmachenden Bakterien Unsere Schleimhäute sind ständig zahlreichen Bakterienarten ausgesetzt. Einige dieser Bakterien können in ihren Wirtszellen DNA-Schäden verursachen. Im Normalfall stellt dies kein Problem dar – durch den schnellen Schleimhautwechsel werden geschädigte Zellen innerhalb weniger Tage abgebaut. Wenn die Bakterien jedoch langlebige Stammzellen schädigen, die den Zellnachschub bereitstellen, kann dies zur Entstehung von Krebs führen. Forscher des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie und der Charité – Universitätsmedizin in Berlin […]

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Patienten mit tödlichem Gehirntumor überleben länger / Neue Methode ist belastend, scheint Lebensqualität aber nicht zu mindern Das Glioblastom ist ein meist im späten Erwachsenenalter auftretender, aggressiver Gehirntumor. Bereits zwei Jahre nach der Diagnose sind nur noch 13,6 % der Betroffenen am Leben. Die Standardbehandlung besteht aus einer Operation, gefolgt von Bestrahlung und Chemotherapie. Ergänzend stehen neuerdings auch Tumortherapiefelder (TTF), eine neue, auf Elektrostimulation basierende Behandlungsmethode, zur Verfügung. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat deshalb geprüft, […]

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Nach einem Hirnschlag helfen Antikörper gegen das Signalmolekül Nogo-A, die Blutgefässe im verletzten Areal zu erneuern. Dadurch lassen sich Bewegungsstörungen als Folgeerscheinung verringern, wie Forschende der Universität Zürich an Mäusen zeigen. Die Erkenntnisse eröffnen neue Perspektiven für die Therapie. In der Schweiz erleiden jedes Jahr rund 16‘000 Menschen einen Hirnschlag, weltweit sind es 15 Millionen. Zwei Drittel der Betroffenen sterben oder bleiben dauerhaft pflegebedürftig, da das Gehirn nur begrenzt in der Lage ist, beschädigtes Gewebe oder neuronale Schaltkreise zu regenerieren. […]

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Multiple Sklerose ist eine meist schubförmig verlaufende Autoimmunerkrankung, bei der das körpereigene Immunsystem Gehirn und Rückenmark angreift. Die chronische Entzündung stört die normale Weiterleitung von Nervensignalen, was zu verschiedenen Symptomen führt und langfristig auch bleibende Schäden bzw. Behinderungen verursachen kann. Moderne antientzündliche bzw. Immuntherapien können den Krankheitsverlauf modifizieren und die Häufigkeit der Schübe reduzieren. Bei der Dauertherapie gibt es verschiedene Strategien, wobei eine aktuelle Studie zeigt, dass eine „aggressivere“ Behandlung möglicherweise zu besseren Langzeitergebnissen führt. Ungefähr 2,5 Millionen Menschen [1] […]

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Das DZD wurde vor zehn Jahren, am 24. Juni 2009, auf Initiative des Bundesforschungsministeriums gegründet. Mehr als 400 Experten unterschiedlicher Disziplinen wie Grundlagenforschung, Epidemiologie, Versorgungsforschung und Klinik arbeiten gemeinsam daran, Diabetes besser vorbeugen und behandeln zu können sowie Folgeerkrankungen zu vermeiden. Ein Ziel ist es, präzise Präventions- und Therapiemaßnahmen zu entwickeln, d. h. die passende Behandlung für die richtige Patientengruppe zur richtigen Zeit. Hier hat das DZD bereits erste wichtige Meilensteine erreicht. Die Stoffwechselerkrankung Diabetes hat viele Gesichter. Es gibt […]

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Eine Beratung per Telefon hat sich als wirksame Methode erwiesen, um Menschen in der Schweiz bei der Aufnahme eines körperlich aktiven Lebensstils zu unterstützen, finden Sportwissenschaftler der Universität Basel. Körperliche Aktivität ist ein gutes Mittel, um verschiedenen Gesundheitsrisiken zu reduzieren – ganz unabhängig von Geschlecht, Alter und Fitnesslevel. Das ist wohl bekannt, und dennoch fehlt vielen die Zeit und die Motivation, sich regelmässig zu bewegen. Zahlreiche Programme in der Schweiz versuchen deshalb, die Bevölkerung bei der Aufnahme körperlicher Aktivitäten zu […]

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Team der Universität Tübingen klärt, warum antimikrobielle Wirkstoffe aus der Natur den chemisch produzierten überlegen sind Das natürliche Antibiotikum Lugdunin, das vor drei Jahren von Tübinger Forschern entdeckt wurde, greift krankheitserregende Bakterien gleichzeitig auf mehreren unterschiedlichen Wegen an. Dabei wirkt es auch mit Abwehrmechanismen des menschlichen Körpers zusammen. Diese neuen Erkenntnisse gewann ein Forschungsteam unter der Leitung von Professorin Birgit Schittek von der Universitäts-Hautklinik Tübingen und Professor Andreas Peschel vom Interfakultären Institut für Mikrobiologie und Infektionsmedizin der Universität Tübingen sowie […]

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Organtransplantate verbessern Wie können auch nicht-optimale Lebertransplantate aufbereitet werden und Menschen ein neues Leben schenken? Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der UDE und des Universitätsklinikums Essen haben sich die Faktoren und Prozesse angesehen, die Einfluss auf die Qualität der Transplantate und das langfristige Überleben ihrer Empfänger haben. Ihre Erkenntnisse haben sie in zwei aktuellen Publikationen veröffentlicht. Gespendete Organe werden zunächst gekühlt, in der Regel auf 4° Celsius. Hier kommt der Stoffwechsel weitgehend zum Erliegen. Bei der Implantation wird durch den Wiederanschluss […]

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Ist die Computertomographie geeignet, Lungenkrebs in einem sehr frühen und damit noch gut behandelbaren Stadium zu erkennen? Das haben Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum mit der 2007 gestarteten LUSI-Studie untersucht. Nun liegen die Ergebnisse der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und von der Dietmar Hopp Stiftung finanzierten Studie vor: Bei beiden Geschlechtern zusammengenommen reduzierte das Screening die Lungenkrebssterblichkeit leicht, aber nicht signifikant. Bei den Frauen dagegen beobachteten die Forscher eine signifikante Reduktion des relativen Risikos um 69 Prozent. Die Ergebnisse bestätigen vergleichbare […]

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Transparenzkodex im vierten Jahr Pharma-Industrie setzt Standard im Gesundheitswesen Zustimmungsquote der Ärztinnen und Ärzte leicht gestiegen Berlin (vfa). Zum vierten Mal in Folge veröffentlichen Pharma-Unternehmen ihre Leistungen an Ärztinnen und Ärzte, Fachkreisangehörige und medizinische Institutionen. Dazu haben sich die Mitgliedsunternehmen von vfa und FSA im Transparenzkodex verpflichtet. Wie immer, beziehen sich die Zahlen auf das Vorjahr. Die Gesamtsumme der veröffentlichten Leistungen liegt 2018 nach Schätzungen von vfa und FSA bei 639 Mio. Euro. Die Forschung macht den größten Posten aus […]

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Um eine hohe Qualität ihrer Pharmazeutika zu gewährleisten, müssen Hersteller nicht nur die Reinheit und Konzentration ihre eigenen Produkte überwachen, sondern auch die der Zulieferer. Forscher am Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF haben ein Messsystem entwickelt, das die kontaktlose Identifizierung verschiedenster chemischer und pharmazeutischer Substanzen in Echtzeit ermöglicht und sich ideal für den Einsatz in der Pharma-, Chemie- und Lebensmittelindustrie eignet. Insbesondere im Bereich der Pharma- und Lebensmittelproduktion ist eine kontinuierliche Überwachung der Inhaltsstoffe unverzichtbar. Üblicherweise erfolgt diese über eine […]

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UKL-Experte warnt: „Kinder verschwinden ganz plötzlich, sie schreien nicht um Hilfe“ Leipzig. Sommerzeit – Badezeit. Doch gerade bei Kindern, die nicht oder nicht gut schwimmen können, birgt der Spaß im Schwimmbad oder am See auch immer die Gefahr, dass sie ertrinken könnten. Es geht schneller, als viele denken und wird oft noch nicht einmal bemerkt, bevor es dann zu spät ist. Für ihre Aktionswoche zur Unfallprävention vom 24. bis 30. Juni hat sich die Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie am […]

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Nicht-klassische Monozyten galten bisher als reine Wächterzellen des Immunsystems. Mithilfe eines neuen Markers haben LMU-Wissenschaftler nun gezeigt, dass sie an der Steuerung der Immunreaktion direkt beteiligt sind. Monozyten, eine Gruppe weißer Blutkörperchen, spielen bei der Immunabwehr eine wesentliche Rolle. Anhand ihrer Oberflächenproteine können sie in „klassische“ und „nicht-klassische“ Monozyten unterteilt werden, die unterschiedliche Funktionen erfüllen. Dabei galten nicht-klassische Monozyten bisher als reine „Wächterzellen“, die in den Blutgefäßen patrouillieren und andere Immunzellen rekrutieren. Einem internationalen Team um die LMU-Wissenschaftler Dr. Johan […]

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Wie wirken sich Sexualhormone und Körpergewicht auf das emotionale und kognitive Wohlbefinden aus? Die Forscherinnen Julia Sacher und Rachel Zsido fanden mit ihrem Team heraus, dass das Hormon Östradiol eine entscheidende Rolle dabei spielt, vor allem in der Lebensmitte Netzwerke im weiblichen Gehirn strukturell intakt und das Gedächtnis gesund zu erhalten. Sie analysierten dafür Daten von 974 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus einer großen bevölkerungsbasierten Studie des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationskrankheiten (LIFE). Aktuelle Forschung deutet darauf hin, dass vermehrtes viszerales Fett […]

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