Nach einem belastenden Ereignis entwickeln einige Menschen eine stressbedingte Störung. Andere zeigen sich hingegen widerstandsfähiger. Dass diese sogenannte Resilienz kein starrer Grundzustand ist, sondern aktiven Veränderungen im Gehirn unterliegt, unterstreicht eine gemeinsame Studie des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung (LIR), der Universitätsmedizin Halle und der Universität Münster. Die Untersuchungen an Menschen und Mäusen machten dabei erstmals die {…}
Klinik Landstraße setzt Fokus auf individuelle Betreuung in Höchstrisiko-Ambulanz 1.700 Herzinfarkte werden jährlich im Wiener Gesundheitsverbund behandelt. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind EU-weit Todesursache Nummer 1, obwohl die moderne Medizin die akute Mortalität in den letzten 50 Jahren um 90 % reduziert hat. Knackpunkt ist das Thema Prävention: Die EU-Kommission hat Ende 2025 den „Safe Hearts Plan“ vorgestellt, in {…}
Kinder mit Down-Syndrom besitzen ein hohes Risiko, an myeloischer Leukämie zu erkranken. Ein Forschungsteam der Goethe-Universität Frankfurt, des Wellcome Sanger Institute, des Great Ormond Street Hospital und ihrer Kooperationspartner hat herausgefunden, wie sich einzelne Zellen des blutbildenden Systems der Betroffenen verändern, sodass über eine Krebsvorstufe Leukämie entsteht. Die Forschenden haben so die betroffenen genetischen Programme {…}
MHH-Forschende entwickeln Bioreaktoren zur Herstellung Millionen menschlicher Immunzellen. Methode eröffnet Chancen für Forschung und Therapie. Forschende der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben eine Methode entwickelt, mit der sich menschliche Immunzellen, zum Beispiel Makrophagen, in Bioreaktoren mittlerer Größe effizient herstellen lassen. Die Immunzellen können aus induzierten pluripotenten Stammzellen gewonnen werden und sind wichtig für die Erforschung {…}
Forschende der LMU entwickeln ein menschliches Zellmodell, das zentrale Mechanismen neurodegenerativer Erkrankungen abbildet – mit Potenzial für neue Therapien. Neurodegenerative Demenzerkrankungen stellen eine der größten Herausforderungen einer alternden Gesellschaft dar. Besonders häufig treten Erkrankungen wie Alzheimer oder die Frontotemporale Demenz auf, die durch krankhafte Ablagerungen des Tau-Proteins im Gehirn gekennzeichnet sind. Diese sogenannten Tauopathien sind {…}
Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) und die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) sprechen sich für ein gezieltes, systematisches Screening auf chronische Nierenkrankheit (CKD) bei Risikopatientinnen und -patienten aus. Dazu zählen insbesondere Menschen mit Diabetes mellitus, arterieller Hypertonie, kardiovaskulären Erkrankungen, Adipositas, familiärer Vorgeschichte sowie nach akutem Nierenversagen. Anlass ist der Referentenentwurf des {…}
Peter-Müller-Innovationspreis 2026 Wiesbaden – Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) hat im Rahmen des 132. Internistenkongresses die Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) Axia mit dem Peter-Müller-Innovationspreis 2026 ausgezeichnet. Die App bietet Patientinnen und Patienten mit axialer Spondyloarthritis Übungsprogramme für eine individualisierte Bewegungstherapie. Die weiteren Preise gingen an smartNTx, ein digitales Versorgungsangebot zur Nachsorge nach {…}
Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e.V. und Deutsche Menopause Gesellschaft e.V. zum Welthormontag: Marburg/München, April 2026 – Schlafstörungen, Erschöpfung, Stimmungsschwankungen – viele Frauen erleben in der Lebensmitte Veränderungen, ohne sie sofort einordnen zu können. Häufig stecken hormonelle Umstellungen in der Perimenopause und Menopause dahinter. In den vergangenen Jahren hat das Thema deutlich an Dynamik gewonnen: {…}
Gesetzentwurf zur GKV-Beitragssatzstabilisierung DGCH erklärt sich solidarisch mit den Vorschlägen zur effektiveren Ausnutzung der Ressourcen, weist aber auf negative Auswirkungen in der Versorgungsqualität hin Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH) sieht im vorliegenden Referentenentwurf des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes positive Ansätze, aber auch Risiken für die chirurgische Versorgung. „Die Stabilisierung der GKV-Finanzen ist notwendig, darf {…}
Bonn – Für Kinder mit einer stark eingeschränkten Pumpfunktionsstörung des Herzens gibt es bisher wenige therapeutische Optionen. Seit kurzem wird die chirurgische Verengung der Pulmonalarterie eingesetzt, um das Herz gezielt zu „trainieren“. Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn untersuchten den zugrundeliegenden Mechanismus. Sie konnten am Mausmodell zeigen, dass eine Druckbelastung im nachgeburtlichen {…}
Studien: In Deutschlands Arztpraxen gelingt zu selten eine leitliniengerechte Senkung des LDL-Cholesterins – für Betroffene erhöht sich so das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Herzversagen. Vor allem Frauen und ältere Menschen von Versorgungsdefizit betroffen Wer sich vor Herzinfarkt und Schlaganfall schützen will, muss sein LDL-Cholesterin (LDL-C) im Blick behalten und regelmäßig beim Arzt kontrollieren lassen. {…}
Magdeburger Forschungsteam entwickelt Modelle, um Tumore besser zu verstehen und gezielter zu behandeln Ein Forschungsteam der Universitätsmedizin Magdeburg hat einen neuen Ansatz zur Untersuchung von Darmkrebs entwickelt. Die Ergebnisse, veröffentlicht im International Journal of Cancer, zeigen, dass ein bislang wenig beachtetes Enzym namens DUSP14 eine wichtige Rolle bei bestimmten Tumoren spielen könnte Die Studie unter der Leitung {…}
Bonn – Bewegung oder Gespräche – welche Ansätze können Menschen mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Alltag unterstützen? Dieser Frage geht eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Studie der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Bonn (UKB) gemeinsam mit der Universität Bonn nach. Dafür werden aktuell Studienteilnehmende im Alter von 16 bis {…}