Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Eine höhere Fettmasse, insbesondere im Bereich des viszeralen Fettgewebes (Bauchfett), steht bei Frauen in engem Zusammenhang mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für Belastungsinkontinenz, fand eine Querschnittsstudie. Zudem steht eine erhöhte Menge an viszeralem Fettgewebe mit stärkeren Beschwerden durch die Symptome der Belastungsinkontinenz sowie größeren Einschränkungen im Alltag in Zusammenhang.
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Eine aktuelle Studie aus Deutschland konnte zeigen, dass höhere Lebensstil-Scores das Risiko für chronische Erkrankungen wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes sowie die damit verbundene Sterblichkeit deutlich senken. Besonders entscheidend für die Vorhersagekraft sind Rauchverhalten und der Body-Mass-Index (BMI).
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Eine 26-wöchige Studie mit 72 Teilnehmern untersuchte, ob Semaglutid bei Typ-1-Diabetes und Adipositas die Blutzuckerkontrolle und das Körpergewicht verbessert. 36 % der Teilnehmer in der Semaglutid-Gruppe erreichten klinische Verbesserungen, während in der Placebo-Gruppe keine Verbesserungen auftraten.
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Patienten, die mit den Wirkstoffen Semaglutid oder Tirzepatid behandelt werden, nehmen meist deutlich ab. Allerdings profitieren nicht alle Patienten gleich stark und auch die Nebenwirkungen können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Ob bestimmte Abweichungen im Erbgut diese Unterschiede erklären, untersuchte eine groß angelegte, genomweite Assoziationsstudie.
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Eine randomisiert-kontrollierte Studie im Überkreuz-Design fand mit 15 Teilnehmern, dass eine Einnahme von Cannabidiol (CBD) die Energieaufnahme von Menschen steigern kann. Dies geschah trotz geringerer Ghrelin-Konzentrationen und ohne Unterschiede im subjektiv erfassten Appetit. Die Autoren plädieren für weitere Forschung zu Effekten von CBD auf die Nahrungsaufnahme, speziell bei Personen mit regelmäßiger CBD-Einnahme.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Nach dem Absetzen von GLP-1-Rezeptoragonisten nehmen Menschen einen Großteil des verlorenen Gewichts wieder zu: Bereits nach 1 Jahr sind es etwa 60 %, langfristig bis zu 75,3 %. Die Gewichtszunahme erreicht also ein Plateau unterhalb des Ausgangsgewichts, so die Ergebnisse eines systematischen Reviews mit Metaanalyse über 48 Studien.
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Eine neue Studie zeigt, dass Intervallfasten nach dem 4:3-Muster im Vergleich zur täglichen Kalorienreduktion zu einer deutlichen Verbesserung des Essverhaltens führt. Menschen mit Adipositas, die dem 4:3-Fasten folgten, zeigten nach 12 Monaten weniger Heißhungerattacken und unkontrolliertes Essen. Außerdem verloren sie mehr Körpergewicht.
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Männer mit Diabetes, Adipositas und Bluthochdruck hatten ein größeres Risiko für aggressiven Prostatakrebs. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer Metaanalyse von 25 Kohortenstudien, die die Daten von mehr als 974 000 Männern enthielten.
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Ein aktueller systematischer Review mit Netzwerk-Metaanalyse konnte zeigen, dass traditionelle chinesische Bewegungsformen die Therapie von Übergewicht und Adipositas unterstützen können. Die Qigong-Übungsreihe Baduanjin erwies sich als besonders effektiv zur Senkung des Body-Mass-Index und des Körperfettanteils, während Tai Chi das Taille-Hüft-Verhältnis verbessern konnte.
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Eine große internationale Studie konnte zeigen, dass Adipositas das Risiko für schwere Infektionen und infektionsbedingte Todesfälle signifikant erhöht. Weltweit könnte etwa jeder 10. infektionsbedingte Todesfall auf Adipositas zurückzuführen sein, so das Fazit der Autoren.
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Eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 117 Teilnehmern fand, dass kalorienarme, proteinreiche Diäten bei Menschen mit Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes den Glukosestoffwechsel sowie kardiometabolische Parameter verbessern können. Dies war unabhängig davon, ob das Protein aus tierischen oder pflanzlichen Quellen stammt.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 20 Kohortenstudien konnte zeigen, dass Kinder, die per Kaiserschnitt zur Welt kommen, in den ersten 6 Lebensjahren ein höheres Risiko aufweisen, Übergewicht oder Adipositas zu entwickeln. Das Risiko ist etwa 18 % höher als bei Kindern, die auf natürlichem Weg geboren werden.
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Intervallfasten gilt als vielversprechender Ansatz zur Verbesserung des Stoffwechsels. Ob jedoch der Zeitpunkt der Mahlzeiten dabei eine Rolle spielt, ist bislang wenig verstanden. Eine neue Analyse der ChronoFast-Studie untersuchte nun, wie frühes im Vergleich zu spätem Essen das Lipidprofil im Blut beeinflusst – also jene Vielzahl an Fettmolekülen, die eng mit Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verknüpft sind.
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