Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Bei Patienten mit gastrointestinaler Krebserkrankung traten seltener schwere Nebenwirkungen und Neuropathien auf, wenn die Behandlung mit einer reduzierten Oxaliplatin-Exposition durchgeführt wurde. Die Prognose blieb weitgehend unverändert. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einem systematischen Review mit Metaanalyse von 24 Studien.
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Eine 1-armige Multizentrenstudie in den USA mit 29 Patienten mit linksseitigem, RAS-Wildtyp, metastasierendem Darmkrebs fand vielversprechende Ansprechraten und progressionsfreies Überleben bei Doublet-Chemotherapie mit FOLFOXIRI kombiniert mit dem Anti-EGFR-Antikörper Panitumumab.
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Die Teilnahme am Darmkrebs-Screening mittels Koloskopie war unter Viszeralmedizinern hoch. Dies zeigte eine anonyme Befragung von Viszeralmedizinern im Rahmen des Kongresses „Viszeralmedizin 2021“ in Leipzig.
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In einem systematischen Review mit Netzwerk-Metaanalyse über 17 randomisiert-kontrollierte klinische Studien mit zusammen 2 192 Patienten senkten topisches Diclofenac, Silymarin, Pyridoxin (400 mg) und Celecoxib signifikant die Inzidenz eines Hand-Fuß-Syndroms aber Grad 2 im Rahmen einer Chemotherapie. Diclofenac und Celecoxib waren zudem effektiv zur Reduktion der gesamten Inzidenz des Hand-Fuß-Syndroms.
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Laut eines systematischen Reviews mit Metaanalyse über 16 Studien gab das Vorhandensein von zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) bei Patienten mit metastasiertem Darmkrebs nach kurativer Therapie Hinweise auf eine schlechtere Prognose. Dies äußerte sich durch ein größeres Rückfallrisiko und ein schlechteres Gesamtüberleben.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Künstliche Intelligenz (KI) kann die Krebsdiagnostik verbessern. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler bei einer Metaanalyse von 49 Studien. Die Detektionsrate war bei einigen Krebserkrankungen höher, wenn KI bei der Bildgebung eingesetzt wurde.
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Bewegungsinterventionen können depressive Symptome bei Menschen mit Krebs in Lunge oder Verdauungssystem lindern, zeigte ein systematischer Review mit Metaanalyse über 8 randomisiert-kontrollierte Studien. Eventuell größere Vorteile wurden mit Walking oder individualisierten Programmen gesehen.
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Eine Studie in den USA untersuchte den Zusammenhang zwischen PFAS im Trinkwasser und der Krebsinzidenz von 2016 – 2021. PFAS im Trinkwasser war mit höheren Raten von verschiedenen Krebsarten, einschließlich Mundhöhlen-/Rachenraumkrebs, verbunden. Es wurden zudem geschlechtsspezifische Unterschiede beobachtet.
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Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) während der Darmspiegelung ging mit höheren Polypen- und Adenomdetektionsraten einher. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler beim Vergleich von Darmspiegelungen mit und ohne KI in einer prospektiven, randomisierten, kontrollierten Studie mit fast 1 000 Teilnehmern.
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Wissenschaftler analysierten die Daten von mehr als 58 000 Männern, die mindestens 65 Jahre alt waren. Sowohl Metformin als auch eine Testosteronersatztherapie gingen bei älteren Männern mit einem geringeren Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen einher. Der schützende Effekt war bei Metformin deutlicher.
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Eine Krebsdiagnose verändert das Leben grundlegend. In diesem persönlichen Patienteninterview erzählt Petra offen von ihrer Erkrankung, der Behandlung und ihrem Weg zurück ins Leben.
Es zeigt eindrucksvoll, welche Bedeutung verständliche Informationen, Orientierung und persönliche Begleitung für Betroffene und Angehörige haben können.
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Ein Darmkrebs-Screening mit Darmspiegelung senkte signifikant das Risiko, innerhalb von 13 Jahren an Darmkrebs zu erkranken, nicht aber das Risiko, in diesem Zeitraum an Darmkrebs zu sterben. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer großen randomisierten, kontrollierten Studie.
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In einem systematischen Review mit Metaanalyse fanden Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen GLP-1-Rezeptoragonisten und einem geringeren Risiko für Dickdarmkrebs. Auf das Risiko für Darmkrebs allgemein, Enddarmkrebs und kolorektale Karzinome hatten GLP-1-Rezeptoragonisten keinen Einfluss.
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