Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Eine aktuelle Metaanalyse von 65 Studien konnte zeigen, dass die Einnahme von Metformin mit einem signifikant geringeren Risiko für mehrere Krebsarten bei Menschen mit Typ-2-Diabetes verbunden ist. Besonders deutlich zeigte sich die Risikoreduktion bei Brust- und Darmkrebs.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Die Häufigkeit von Darmkrebs vor dem 50. Lebensjahr nimmt weltweit zu – besonders in Industrieländern. Parallel dazu ist der Konsum ultrahochverarbeiteter Lebensmittel (UPF, ultra-processed foods) deutlich angestiegen und macht inzwischen fast 60 % der täglichen Energieaufnahme in den USA aus. Wissenschaftler untersuchten nun in einer prospektiven Kohortenstudie, welchen Einfluss UPF auf die Darmgesundheit haben.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Patienten mit nicht-metastasiertem Darmkrebs hatten ein größeres Risiko, innerhalb von 5 Jahren nach einem Rezidiv zu sterben, wenn das Rezidiv schon früh nach der kurativen Operation auftrat. Dies ergab eine Analyse von mehr als 7 000 Darmkrebs-Patienten mit Rezidiv in Dänemark.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Bluthochdruck erhöhte zwar nicht das Rückfallrisiko solider Tumoren im Allgemeinen, wohl aber das Rückfallrisiko speziell bei Darmkrebs. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer Metaanalyse von 13 Beobachtungsstudien.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Wissenschaftler aus Dänemark untersuchten die Berufstätigkeit von Patienten nach einer Darmkrebs-Operation. Die meisten Patienten waren 12 und 24 Monate nach der Operation angestellt und berichteten von einer hohen Arbeit- und Funktionsfähigkeit. Darmprobleme standen mit einer geringeren Arbeit- und Funktionsfähigkeit im Zusammenhang.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Laut einer Netzwerk-Metaanalyse von 22 Studien verbesserte Training, besonders Ausdauer- und Krafttraining, die gesundheitsbezogene Lebensqualität und reduzierte Fatigue, Depressionen und Ängste bei Darmkrebs-Patienten. Optimal waren diesbezüglich eine moderate Intensität und betreutes Training.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Wissenschaftler stellten in einer randomisierten Phase-3-Studie fest, dass Zanzalintinib-Atezolizumab im Vergleich zu Regorafenib das Gesamtüberleben von Patienten mit refraktärem, metastasiertem Darmkrebs ohne MSI‑H oder dMMR verlängerte. Allerdings ging die Kombinationstherapie mit mehr schweren unerwünschten Ereignissen einher.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Wissenschaftler untersuchten den Zusammenhang zwischen dem Serum-Uratspiegel und dem Darmkrebs-Risiko anhand der Daten von 180 480 Studienteilnehmern. Sie stellten fest, dass ein höherer Serum-Uratspiegel mit einem geringeren Risiko für Darmkrebs einherging.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Das Risiko für peritoneales Rezidiv nach kurativer Operation eines kolorektalen Karzinoms im Stadium II/III war unabhängig davon, ob die Operation offen oder laparoskopisch durchgeführt wurde. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler bei ihrer Analyse von mehr als 3 000 Darmkrebs-Patienten.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Eine Metaanalyse von 42 Studien mit über 46 000 Krebspatienten konnte zeigen, dass Krebspatienten mit höherer Muskelkraft oder besserer kardiorespiratorischer Fitness ein signifikant geringeres Sterberisiko haben. Besonders ausgeprägt war dieser Zusammenhang bei fortgeschrittenen Krebsstadien sowie bei Lungen- und gastrointestinalem Krebs.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Gewichtsverlust erhöhte für Darmkrebs-Patienten das Risiko, zu sterben, speziell an Darmkrebs zu sterben und von einer Krankheitsprogression betroffen zu sein. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer Metaanalyse von 13 Studien.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Patienten mit metastasiertem Darmkrebs, die bereits eine Therapie hinter sich hatten, konnten davon profitieren, wenn sie zusätzlich zu TAS-102 Bevacizumab bekamen. Im Vergleich zur Monotherapie mit TAS-102 ging die Kombinationstherapie mit einer Verbesserung des Gesamtüberlebens, des progressionsfreien Überlebens, der Ansprechrate und der Krankheitskontrollrate einher. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer Metaanalyse von 9 Studien.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Ein systematischer Review mit qualitativer Analyse über 6 Studien fand, dass Cannabinoide vielversprechend für Appetitsteigerung und Gewicht bei älteren Personen mit Anorexie und Krebserkrankungen sind. Größere Studien müssen das tatsächliche Potential sowie Risiken speziell in Bezug zu möglichen Wechselwirkungen mit Krebstherapien evaluieren.
Weiter zum ausführlichen Bericht →