Multiple Sklerose

Aktuelles Thema:

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Die Coronavirus-Pandemie bringt spezielle Stresssituationen wie Lockdown oder Quarantäne mit sich und führt bei allen Menschen weltweit zu verschiedensten neuen Sorgen. Mittels Online-Befragung wurde nun untersucht, wie sich dies auf die Psyche bei einer neurologischen Erkrankung wie der Multiplen Sklerose (MS) auswirkt. 60 MS-Patienten und 50 gesunde Kontrollen berichteten zu Lebensqualität, ihrer beruflichen Situation und Alltagsroutine sowie zu Stimmung, Fatigue und Schlafqualität. MS-Patienten litten häufiger unter depressiven Symptomen und waren stärker neurovegetativ betroffen. Die aktuell besonderen Herausforderungen an die psychologische Resilienz betreffen somit gerade auch neurologisch Erkrankte deutlich.

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In einer Querschnittstudie ermittelten Forscher mit 351 Patienten den Einfluss von Alkoholkonsum und Zigarettenrauch auf den Schweregrad der Multiplen Sklerose (MS). Demnach waren Raucher häufiger und viel schwerer von der MS betroffen als Nichtraucher.

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Liponsäure wurde in verschiedenen Studien als hilfreich bei Multipler Sklerose (MS) und anderen inflammatorischen Erkrankungen gefunden. Forscher untersuchten die zugrundeliegenden Mechanismen an Zellen von gesunden Menschen und von Menschen mit MS. Sie fanden in Makrophagen und Monozyten eine die Zytokinsekretion modulierende Wirkung und eine Hemmung der Phagozytose, die über einen Immunmodulator (cAMP) vermittelt werden könnte.

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Lipoinsäure als Nahrungsergänzung könnte biologische Verbesserungen und/oder klinische Verbesserungen der Multiplen Sklerose (MS) mit sich bringen, fanden frühere Studien. Welche Form die Lipoinsäure hat, ist allerdings relevant dafür, wie gut sie vertragen wird. Forscher verglichen nun die gastrointestinale Verträglichkeit bei Menschen mit progressiver MS. Die kleine Studie im randomisierten Doppelblindverfahren zeigte weniger Nebenwirkungen mit R-Lipoinsäure.

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Zur Linderung von Fatigue und zur Besserung der Lebensqualität bei einer Multipler Sklerose-Erkrankung könnte auch ein leichtes Sportprogramm mit Atemübungen zuhause helfen, berichten kroatische Experten. In ihrer Machbarkeitsstudie konnten Patienten ambulant oder stationär die Wirkung der Übungen testen und Linderung der Fatigue durch Sport und Atmen erreichen.

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Nahrungsergänzungsmittel, die als ergänzende Behandlung getestet werden, sind sogenannte Nutrazeutika. Ihre Rolle bei der Multiplen Sklerose (MS) ist noch weitgehend unklar. Australische Forscher verglichen nun in einer Studienübersicht Ergebnisse zu 14 verschiedenen Nahrungsergänzungsmitteln als begleitende Behandlung der MS. Vorläufige Unterstützung zeigte sich dabei für manche der Nutrazeutika bei MS, aber vor allem großer Bedarf an Langzeit-Studien mit mehr Patienten.

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Ob aus Gründen der Mobilität oder wegen eines Mangels an Physiotherapeuten in der jeweiligen Region, es ist häufig für Patienten mit Multipler Sklerose praktischer, die notwendigen Bewegungsübungen zu Hause durchzuführen. Ob diese Sportprogramme online physiotherapeutisch unterstützt werden könnten, wurde nun in einer Machbarkeitsstudie geprüft. Die Untersuchung zeigte, dass sowohl ein übliches, individuell aufgestelltes Sportprogramm wie auch die Online-Physiotherapie akzeptiert werden und machbar sind – sowohl für Patienten als auch für die teilnehmenden Physiotherapeuten. Weitere, größere Studien sollen nun ermitteln, ob solche Programme die aktuellen Sportmöglichkeiten für Betroffene erweitern und ergänzen könnten

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Sowohl Vitamin D als auch Fischöl, speziell Omega-3-Fettsäuren, gelten bei Multipler Sklerose (MS) als vielversprechende Substanzen mit antioxidativer Wirkung. Könnte die Kombination aus Vitamin D und Fischöl bei MS also entzündungshemmend helfen? Patienten, die diese Nahrungsergänzung einnahmen, zeigten nach 3 Monaten einen geringeren Beeinträchtigungsgrad (EDSS) und verbesserte Stoffwechselwerte im Vergleich zur Kontrollgruppe.

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Wie wirkt sich die Stimulation des Fußhebernervs (FES) auf die Lebensqualität von MS-Patienten mit Fallfuß aus? Dies untersuchten Forscher anhand der Behandlungsdaten von Patienten mit MS. Die Forscher fanden in der Analyse von Behandlungsdaten, dass in der klinischen Praxis FES bei Fallfuß eine kosteneffektive Behandlung darstellt.

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Wie gut ist eine Wirkung von Nutrazeutika bei der Multiplen Sklerose (MS) belegt? Nahrungsergänzungsmittel bei MS könnten eine wichtige Rolle als ergänzende Behandlung spielen, ihre Effekte auf die Erkrankung und ihre Folgen sind aber häufig kaum belegt. Griechische Forscher fassten nun die Studienlage zu Nahrungsergänzungsmitteln bei MS zusammen und beschreiben, in welchen Bereichen weitere Forschung wünschenswert und vielversprechend sein könnte.

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In einer Doppelblindstudie mit Placebokontrolle bei RRMS-Patienten mit niedrigen Vitamin D-Konzentrationen wurde zu Interferon beta-1a ergänzend Vitamin D über 96 Wochen mit Placebo verglichen. Läsionen im MRT und Rückfallrate deuteten, trotz nicht-erreichtem primärem Behandlungsziel, auf einen möglichen therapeutischen Effekt des Vitamin D und stützen weitere Untersuchungen.

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Gut zu Gesundheitsfragen und gesundem Lebensstil informiert zu sein – wirkt sich dies positiv auf das eigene Verhalten und den Lebensstil aus? Bei der Multiplen Sklerose zeigte sich früher bereits eine bessere gesundheitsbezogene Lebensqualität bei interessierteren Patienten. In einer im August 2020 veröffentlichten australischen Studie bestätigte sich nun, dass gut informierte Betroffene auch über Jahre hinweg einen gesünderen Lebensstil beibehielten und so womöglich nachhaltig positiv auf ihre Gesundheit einwirkten.

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