Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Metformin in Kombination mit Liraglutid kann einen signifikanten Beitrag zur Behandlung von Stoffwechsel und Hormonen bei Frauen mit PCOS leisten, fand eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 60 Frauen. Eine damit assoziierte Verbesserung des Ungleichgewichts des Darmmikrobioms im Tierexperiment deutet auf einen möglichen Mechanismus, der in zukünftigen klinischen Studien vertieft untersucht werden sollte.
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Die ketogene Ernährung kann eine vielversprechende Ernährungsform bei Frauen mit polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS) und einem BMI über 25 kg/m2 sein, so das Fazit eines systematischen Reviews mit Metaanalyse über 10 Studien. Ketogene Ernährung ging demnach mit Verbesserungen des Körpergewichts, der Insulinsensitivität und des reproduktiven Hormonprofils einher, jedoch bestand eine hohe Heterogenität in den Studien, so dass Ergebnisse mit Vorsicht interpretiert werden sollten.
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Eine randomisiert-kontrollierte Multizentrenstudie über 24 Wochen fand, dass bei Frauen mit hyperandrogenem PCOS und Übergewicht oder Adipositas die Behandlung mit niedrigdosierten Kontrazeptiva effektiv zum Management von PCOS-Symptomen beitragen kann, ohne die Prävalenz von MetS zu erhöhen.
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Myoinositol scheint den Spiegel des neu beschriebenen Fettgewebshormons Asprosin zu modulieren, fand eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 40 schwangeren Frauen. Zudem könnte Asprosin ein Marker zur Einschätzung der Insulinresistenz und Myoinositol womöglich eine hilfreiche ergänzende Therapie in Risikogruppen sein. Weitere Studien mit größeren Patientengruppen sind jedoch nötig, um diese Ansätze zu prüfen.
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Eine prospektive, randomisierte, klinische Studie mit 68 Teilnehmerinnen mit polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS) fand, dass Myoinositol über 6 Monate den Cholesterolspiegel bei PCOS unabhängig vom BMI signifikant verbessern kann. Metformin hingegen beeinflusste die glykämische Kontrolle signifikant speziell bei Übergewicht. Die Behandlung könnte damit dem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei PCOS entgegenwirken, so die Hoffnung.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Die aktuelle Studienlage spricht nach einem systematischen Review mit Metaanalyse über 10 Studien zum polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) dafür, dass eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D signifikant Insulinresistenz, entzündliche Prozesse, Nüchternblutzucker und Gesamttestosteron bei PCOS senken kann. Somit könnte Vitamin D ein Baustein im Behandlungskonzept bei PCOS darstellen.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 10 randomisiert-kontrollierte Studin fand, dass eine Nahrungsergänzung mit Chrom einen Beitrag zur Therapie des polyzystischen Ovarialsyndroms leisten kann. Weitere Studien sollten dies gezielt mit größeren Patientengruppen untersuchen.
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Die Aufnahme von Polyphenen mit der Ernährung kann einen Vorteil für Frauen mit PCOS bieten, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 15 Studien. Die Studienübersicht fand Verbesserungen von luteinisierendem Hormon und Prolaktin, sowie Vorteile für Insulinspiegel, Fettstoffwechsel und Entzündungsprozesse. Aufgrund der Heterogenität der Studien, der Vielfalt möglicher Polyphenole und der Symptombilder von Frauen mit PCOS warnen die Wissenschaftler jedoch davor, zu viel zu erwarten.
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Eine Netzwerk-Metaanalyse über randomisiert-kontrollierte Studien fand eine Verbesserung des Lipidprofils, Geschlechtshormon-Spiegel, Entzündungsmarker und oxidativen Stress bei PCOS mit Nahrungsergänzungen. Die Rangliste der Analyse wurde je nach Effekt von Chrom, Omega-3-Fettsäuren, Inositol und Soya-Isoflavonen angeführt.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 25 Studien fand, dass Nahrungsergänzungen mit Spurenelementen einen wertvollen Beitrag bei PCOS leisten können. Speziell Chrom und Selen schienen nach dieser Analyse einen messbaren Unterschied bei PCOS mit Blick auf den Glukose- und Fettstoffwechsel sowie oxidativen Stress zu machen.
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Eine randomisiert-kontrollierte Studie über 8 Wochen mit 97 Teilnehmerinnen mit PCOS und metabolischem Syndrom fand, dass eine Nahrungsergänzung mit Knoblauch positive Effekte auf Blutzucker, Blutfette und Entzündungsmarker sowie sexuelle Funktion und Lebensqualität hatte.
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Eine Beobachtungsstudie fand, dass Frauen mit PCOS unabhängig von Adipositas vergleichbare Hormonspiegel, Entzündungsfaktoren und Insulinresistenz aufweisen. Demnach besteht für Frauen mit PCOS, aber ohne Adipositas, auch keine Entwarnung mit Blick auf die Körperfettverteilung.
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Eine Metaanalyse über 15 Studien zeigt, dass Granatapfelpräparate keinen generellen Nutzen für die Insulinresistenz oder Insulinsensitivität haben. Verbesserungen traten nur bei bestimmten Erkrankungen auf, insbesondere beim polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS), Typ-2-Diabetes und der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD).
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