PCO-Syndrom

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

In einer sekundären Beobachtungsstudie auf Basis von 2 Kohortenstudien war ausschließliches Stillen in den ersten 6 Monaten bei Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes und/oder schwangerschaftsbedingten Bluthochdruck mit einem geringeren langfristigen kardiometabolischen Risiko assoziiert. Dies galt unabhängig davon, ob die Frauen an PMOS litten oder nicht.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 14 Studien fand, dass ein niedriger Vitamin-D-Spiegel im Blut mit größerer Insulinresistenz bei Frauen mit PMOS (polyendokrines metabolisches Ovarialsyndrom) einhergeht, besonders bei Übergewicht oder Adipositas. Bei der Betrachtung des Stoffwechsels bei PMOS kann demnach auch die Erfassung des Vitamin-D-Spiegels sinnvoll sein.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Eine Nahrungsergänzung mit Probiotika für 8 Wochen steigerte in einer placebokontrollierten randomisierten Studie bei Frauen mit dem polyendokrinen metabolischen Ovarialsyndrom (PMOS, bislang PCOS) in Kinderwunschbehandlung die Dicke des Endometriums signifikant. Erste Hinweise auf eventuelle Vorteile für die Chancen für eine erfolgreiche Schwangerschaft müssen in weiteren Studien vertieft untersucht werden.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Das bislang als polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS) bezeichnete Krankheitsbild wird nun polyendokrines metabolisches Ovarialsyndrom (PMOS) genannt, um seine komplexen hormonellen und metabolischen Effekte deutlich zu machen. Betroffene Frauen können auch unter Ängsten und Depressionen leiden. Eine Reihe von Interventionen kann nach einem systematischen Review mit Netzwerkmetaanalyse über 25 randomisiert-kontrollierte Studien einen wirksamen Beitrag zur Linderung von Ängsten und Depression bei PMOS leisten und demnach ergänzende Optionen zur Standardbehandlung bei PMOS bieten.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Die Einnahme von Apfelessig-Kapseln zusätzlich zur Standardtherapie mit Metformin war bei Patientinnen mit polyendokrinem metabolischem Ovarialsyndrom (PMOS), metabolischem Syndrom und Insulinresistenz mit Verbesserungen hinsichtlich Stoffwechselparametern, Sexualfunktion, Hirsutismus und Lebensqualität assoziiert. Dies war das Ergebnis einer randomisierten klinischen Studie mit 94 Teilnehmerinnen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Eine retrospektive Kohortenstudie mit 598 Frauen mit polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS) und Kinderwunschbehandlung fand, dass systemische Entzündungen bei PCOS zur Verbindung von Stoffwechselstörungen und schlechteren Kinderwunschbehandlungsergebnissen beitragen könnten. Entzündungsprozesse aufgrund von Stoffwechselstörungen könnten demnach behandelbare Faktoren bei unerfülltem Kinderwunsch bei PCOS sein.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) können, so das Ergebnis eines systematischen Reviews mit Metaanalyse über 10 Studien, sowohl kurz- als auch mittelfristig einen signifikanten Beitrag zur Unterstützung beim polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) leisten. Frauen mit PCOS erreichten mit den DiGA Verbesserungen anthropometrischer Maße sowie ihres Gesundheitsverhaltens.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 6 Studien mit 527 Frauen fand, dass Probiotika zusätzlich zu Metformin beim polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) zu niedrigerer Insulinresistenz und besserer gastrointestinale Verträglichkeit von Metformin beitragen können. Weitere, größere Studien müssten diese Ergebnisse prüfen und längerfristige Effekte ermitteln.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 13 Studien fand, dass Heranwachsende mit PCOS ein signifikant erhöhtes Risiko für das metabolische Syndrom haben. Dabei sollte besonders auf abdominelle Adipositas, systolischem Blutdruck und erhöhte Triglyzerid-Spiegel geachtet werden, so das Fazit, um frühzeitig sich entwickelnde Probleme zu erkennen und ihnen entgegenwirken zu können.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Eine randomisierte Interventionsstudie mit 15 Teilnehmerinnen fand, dass zeitlich begrenztes Essen über zweimal 12 Wochen machbar war. Eine exploratorische Analyse fand eine Reduktion des Langzeit-Blutzuckerspiegels (HbA1c) und verschiedener anthropometrischer Maße im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne Essenszeitvorgaben. Allerdings war es schwierig, Frauen zur Teilnahme zu gewinnen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →