Chronische Darmentzündung

Übersicht der Behandlungsmöglichkeiten

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Bei der Stuhltransplantation soll die Darmflora eines gesunden Spenders auf den Patienten übertragen werden. Diese Methode erscheint für viele zunächst befremdlich, doch knapp über die Hälfte der befragten Patienten mit Colitis ulcerosa zog diese Behandlung in Betracht. Dies war das Ergebnis einer kleinen Umfrage, an der 82 Patienten mit Colitis ulcerosa teilnahmen.

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Es gibt viele Medikamente, die bei chronischen Darmentzündungen eingesetzt werden können, und es werden laufend mehr. Umso schwieriger ist es, eine geeignete Reihenfolge festzumachen, in der die Wirkstoffe im Krankheitsverlauf angewandt werden sollten. Wissenschaftler analysierten typische Behandlungspfade von Patienten mit hartnäckigem Morbus Crohn und Colitis ulcerosa in den USA.

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Einige Patienten mit einer chronischen Darmentzündung erkrankten bereits früh (innerhalb von acht Jahren) nach Beginn der Darmentzündung an Darmkrebs. Risikofaktoren waren – laut der vorliegenden Studie – ein höheres Alter (älter als 28 Jahre) zum Zeitpunkt der Morbus Crohn- bzw. Colitis ulcerosa-Diagnose und Tabakkonsum.

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Trotz einer Morbus Crohn-Operation kann die Erkrankung erneut aufflammen. Laut der vorliegenden Studie erhöhten das Rauchen, männliches Geschlecht und vorangegangene Operationen das Risiko, innerhalb eines Jahres nach der Operation erneut Entzündungen im Darm aufzuweisen. TNF-Hemmer wirkten sich hingegen positiv auf das Risiko für einen Krankheitsrückfall aus.

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Bei einer leichten bis moderaten Colitis ulcerosa kommt in der Regel zunächst Mesalazin zum Einsatz. Diesen Wirkstoff gibt es in verschiedenen Ausführungen und er kann auf unterschiedliche Weise angewandt werden. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass zur Einleitung einer Ruhephase Mesalazin am besten doppelt oder hochdosiert angewandt werden sollte, während zur Erhaltung einer Ruhephase die Standarddosierung ausreichte.

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Das Smartphone ist aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken und auch bei dem Umgang mit bestimmten Erkrankungen kann es hilfreich sein. Forscher fanden in der vorliegenden Studie heraus, dass sich ein Symptom-Tagebuch auf dem Smartphone dazu eignet, den Krankheitsverlauf von Morbus Crohn-Patienten besser einschätzen zu können.

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Wissenschaftler untersuchten, wie wirksam Vedolizumab bei Patienten mit einer chronischen Darmentzündung im Praxisalltag ist. Zu diesem Zweck fassten sie die Ergebnisse mehrerer Studien zusammen. Sie fanden heraus, dass sich mit Vedolizumab beinahe jeder zweite Colitis ulcerosa-Patient und fast jeder dritte Morbus Crohn-Patient nach 12 Monaten in einer Ruhephase befand.

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Wissenschaftler untersuchten in einer Meta-Analyse mit 16 Studien, ob CED-Patienten ein erhöhtes Risiko für urologische Krebserkrankungen aufwiesen. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass tatsächlich das Risiko für Nierenkrebs erhöht war. In östlichen Ländern hatten CED-Patienten zudem ein höheres Risiko für Prostatakrebs.

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Die TNF-Hemmer Adalimumab und Golimumab wirken nicht bei allen Colitis ulcerosa-Patienten und nicht selten werden sie nicht vertragen oder verlieren im Laufe der Zeit ihre Wirkung. Betroffene könnten von einem Wechsel zu Infliximab, ebenfalls ein TNF-Hemmer, profitieren. Etwa die Hälfte der Patienten, die nicht mehr mit Adalimumab oder Golimumab behandelt werden konnten, erreichten laut der vorliegenden Studie durch einen Wechsel zu Infliximab eine Ruhephase der Erkrankung.

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Infliximab kann Patienten mit mittelschwerem bis schwerem Morbus Crohn helfen, die Erkrankung in eine Ruhephase zu versetzten. In der Regel wird Infliximab nach Erreichen der Ruhephase in einer niedrigeren Dosierung weiter verwendet, um die Ruhephase aufrechtzuerhalten. Ein Forscherteam untersuchten in der vorliegenden Studie, was passiert, wenn die Patienten Infliximab nach einer mindestens ein Jahr andauernde Ruhephase absetzten. Bei vielen Patienten kam es nach Absetzen zu einem erneuten Krankheitsschub.

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