Lungenkrebs

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Eine Metaanalyse von 23 Studien konnte zeigen, dass mehr als die Hälfte der Menschen mit Krebs eine Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie entwickeln könnte. Identifizierte Risikofaktoren deuten darauf, dass ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung, regelmäßiger Bewegung und guter Kontrolle von Stoffwechselerkrankungen einen Beitrag zur Risikoreduktion leisten könnte. Die Autoren plädieren zudem für frühzeitiges Screening zur Verbesserung von Behandlungsergebnissen und Lebensqualität der Betroffenen.

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Wie Kohlenhydrate den Blutzucker beeinflussen, könnte auch für das Lungenkrebsrisiko eine Rolle spielen. Eine große Langzeitstudie konnte zeigen, dass ein hoher glykämischer Index das Risiko für Lungenkrebs erhöht, während eine hohe glykämische Last mit einem geringeren Risiko für bestimmte Lungenkrebsformen assoziiert ist.

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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 13 Studien fand, dass Patienten mit Lungenkrebs bereits eine Woche vor der Lungenresektion mit einem gezielten Atemmuskeltraining gegen einen Widerstand die Erholung der Lungenfunktion nach der OP unterstützen können. Schon am Tag nach der OP war das Training demnach sicher.

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Eine aktuelle Metaanalyse legt nahe, dass sich der Einsatz von SGLT2-Inhibitoren bei Krebspatienten mit Diabetes positiv auf das Herz-Kreislaufsystem auswirkt. Insbesondere führte die Therapie mit SGLT2-Inhibitoren zu einer verringerten Mortalität und weniger Krankenhauseinweisungen aufgrund von Herzinsuffizienz.

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Eine klinische, randomisiert-kontrollierte Studie der Phase 3 mit 532 Patienten fand, dass die Behandlung mit Ivonescimab plus Chemotherapie bei unbehandeltem Plattenepithelkarzinom der Lunge eine signifikante Verbesserung des progressionsfreien Überlebens im Vergleich zu Tislelizumab plus Chemotherapie bewirken kann. Der Behandlungseffekt war unabhängig vom PD-L1-Status und mit akzeptablem Sicherheitsprofil.

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