Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Die Art der Entdeckung des Lungenkrebses war mit dem Stadium bei der Diagnose und dem Überleben assoziiert. Dies zeigte der Vergleich von 8 943 Patienten in einer prospektiven Kohortenstudie, bei denen der Lungenkrebs aufgrund von Symptomen, als Zufallsbefund oder im Rahmen eines Screenings entdeckt wurde.
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Bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) war die Anwendung von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) und systemischen Antibiotika mit einem schlechteren Krankheitsverlauf unter Durvalumab, nicht jedoch unter Placebo, assoziiert. Die Immuntherapie-Wirksamkeit könnte demnach durch solche Begleitmedikamente beeinflusst werden. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler bei einer Post-hoc-Analyse der Phase-3-Studie PACIFIC.
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Ein internationales Wissenschaftlerteam hat untersuchte, wie Taillenumfang und körperliche Aktivität das Krebsrisiko beeinflussen. Dabei zeigte sich, dass ein hoher Taillenumfang das Krebsrisiko erhöht, selbst bei ausreichender körperlicher Aktivität. Geringe körperliche Aktivität erhöht ebenfalls das Krebsrisiko, auch bei schlanker Taille. Als Maß für Taillenumfang und körperliche Aktivität wurden die WHO-Empfehlungen herangezogen.
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Eine Therapie mit Ensartinib nach vollständiger Resektion und adjuvanter Chemotherapie ging bei Patienten mit ALK-positivem, nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) im Stadium IB – IIIB mit einem verbesserten krankheitsfreien Überleben einher. Zu diesem Ergebnis kam eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Phase-3-Studie mit 274 Patienten.
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Eine Immuntherapie mit Nivolumab plus Ipilimumab verbesserte das Überleben von japanischen Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) und PD-L1 < 1 %. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer gepoolten Analyse.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Wer mit seinem Leben unzufrieden ist, sich sozial isoliert fühlt oder wenig soziale Unterstützung erhält, nutzte seltener das Angebot für ein Lungenkrebs-Screening. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler bei der Analyse von mehr als 12 000 Erwachsenen aus den USA, die für das Lungenkrebs-Screening infrage kamen.
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Die Behandlung mit der Immuntherapie gegen PD-1 (anti-programmed cell death protein 1) Tislelizumab plus Chemotherapie brachte in einer randomisiert-kontrollierten klinischen Studie der Phase 3 mit 453 Patienten mit operablem, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs statistisch signifikante, klinisch bedeutsame Vorteile für das Gesamtüberleben und ereignisfreies Überleben, bei verträglichem Sicherheitsprofil.
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Eine prospektive, randomisiert-kontrollierte Studie der Phase 3 fand, dass die Intensivierung der Aumolertinib-Therapie mit Chemotherapie bei 126 Patienten mit fortgeschrittenem, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs sowie EGFR- und TSG-Mutationen das progressionsfreie Überleben signifikant im Vergleich zur Monotherapie verlängerte.
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Eine Krebsdiagnose verändert das Leben grundlegend. In diesem persönlichen Patienteninterview erzählt Petra offen von ihrer Erkrankung, der Behandlung und ihrem Weg zurück ins Leben.
Es zeigt eindrucksvoll, welche Bedeutung verständliche Informationen, Orientierung und persönliche Begleitung für Betroffene und Angehörige haben können.
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Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom zeigten ein besseres progressionsfreies Überleben, wenn sie sich zusätzlich zur Chemotherapie einer Mikrowellenablation unterzogen. Dies war das Ergebnis eines systematischen Reviews mit Metaanalyse von vier Studien.
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Öl-Akupressur, sanfte Akupressur und Akupunktur eigneten sich besonders, um krebsbedingte Fatigue zu reduzieren. Dies verdeutlichte eine Netzwerk-Metaanalyse, die verschiedene Formen der Akupunkturpunkt-Stimulation miteinander verglich.
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Tarlatamab ist ein bispezifischer T-Zell-Engager (BiTE), der durch die Bindung an beide Zelltypen T-Zellen des Immunsystems nah an Krebszellen bei kleinzelligem Lungenkrebs heranführt und so deren Zerstörung unterstützt. Eine geplante Zwischenanalyse einer multinationalen, klinischen Phase-3-Studie mit 509 Patienten fand, dass die Zweitlinienbehandlung mit Tarlatamab zu einem längeren Gesamtüberleben bei fortgeschrittenem kleinzelligem Lungenkrebs führte als eine Chemotherapie. Bei Patienten mit vorheriger platinbasierter Chemotherapie erwies sich die Behandlung zudem als verträglicher als eine weitere Chemotherapie.
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Wissenschaftler verglichen in einem systematischen Review mit Metaanalyse über 15 Studien die minimalinvasive mit der offenen Operation bei lokal fortgeschrittenem Lungenkrebs. Während sie bezüglich Komplikationen und Krankheitsrückfällen keine signifikanten Unterschiede feststellen konnten, zeigten sich bei der minimalinvasiven Operation eine kürzere Operationszeit und ein kürzerer Krankenhausaufenthalt.
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