Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Die Behandlung mit der Immuntherapie gegen PD-1 (anti-programmed cell death protein 1) Tislelizumab plus Chemotherapie brachte in einer randomisiert-kontrollierten klinischen Studie der Phase 3 mit 453 Patienten mit operablem, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs statistisch signifikante, klinisch bedeutsame Vorteile für das Gesamtüberleben und ereignisfreies Überleben, bei verträglichem Sicherheitsprofil.
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Eine prospektive, randomisiert-kontrollierte Studie der Phase 3 fand, dass die Intensivierung der Aumolertinib-Therapie mit Chemotherapie bei 126 Patienten mit fortgeschrittenem, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs sowie EGFR- und TSG-Mutationen das progressionsfreie Überleben signifikant im Vergleich zur Monotherapie verlängerte.
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Eine Krebsdiagnose verändert das Leben grundlegend. In diesem persönlichen Patienteninterview erzählt Petra offen von ihrer Erkrankung, der Behandlung und ihrem Weg zurück ins Leben.
Es zeigt eindrucksvoll, welche Bedeutung verständliche Informationen, Orientierung und persönliche Begleitung für Betroffene und Angehörige haben können.
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Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom zeigten ein besseres progressionsfreies Überleben, wenn sie sich zusätzlich zur Chemotherapie einer Mikrowellenablation unterzogen. Dies war das Ergebnis eines systematischen Reviews mit Metaanalyse von vier Studien.
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Öl-Akupressur, sanfte Akupressur und Akupunktur eigneten sich besonders, um krebsbedingte Fatigue zu reduzieren. Dies verdeutlichte eine Netzwerk-Metaanalyse, die verschiedene Formen der Akupunkturpunkt-Stimulation miteinander verglich.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Tarlatamab ist ein bispezifischer T-Zell-Engager (BiTE), der durch die Bindung an beide Zelltypen T-Zellen des Immunsystems nah an Krebszellen bei kleinzelligem Lungenkrebs heranführt und so deren Zerstörung unterstützt. Eine geplante Zwischenanalyse einer multinationalen, klinischen Phase-3-Studie mit 509 Patienten fand, dass die Zweitlinienbehandlung mit Tarlatamab zu einem längeren Gesamtüberleben bei fortgeschrittenem kleinzelligem Lungenkrebs führte als eine Chemotherapie. Bei Patienten mit vorheriger platinbasierter Chemotherapie erwies sich die Behandlung zudem als verträglicher als eine weitere Chemotherapie.
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Wissenschaftler verglichen in einem systematischen Review mit Metaanalyse über 15 Studien die minimalinvasive mit der offenen Operation bei lokal fortgeschrittenem Lungenkrebs. Während sie bezüglich Komplikationen und Krankheitsrückfällen keine signifikanten Unterschiede feststellen konnten, zeigten sich bei der minimalinvasiven Operation eine kürzere Operationszeit und ein kürzerer Krankenhausaufenthalt.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 11 Studien fand, dass die Behandlung mit Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI) bei ausgedehntem, kleinzelligem Lungenkrebs in der Erstlinie wirksam ist und ein akzeptables Sicherheitsprofil hat. Als Einzelwirkstoff in der Zweitlinie scheinen ICI hingegen nicht vorteilhaft zu sein.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 15 Studien fand keinen signifikanten Effekt einer kurzzeitigen Behandlungsverzögerung von bis zu 12 Wochen auf die Sterblichkeit von Lungenkrebspatienten. Die Ergebnisse unterstützen eine individualisierte Planung und Priorisierung der Behandlung.
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In einem systematischen Review mit Netzwerk-Metaanalyse über 17 randomisiert-kontrollierte klinische Studien mit zusammen 2 192 Patienten senkten topisches Diclofenac, Silymarin, Pyridoxin (400 mg) und Celecoxib signifikant die Inzidenz eines Hand-Fuß-Syndroms aber Grad 2 im Rahmen einer Chemotherapie. Diclofenac und Celecoxib waren zudem effektiv zur Reduktion der gesamten Inzidenz des Hand-Fuß-Syndroms.
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Eine Metaanalyse von 23 Studien konnte zeigen, dass mehr als die Hälfte der Menschen mit Krebs eine Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie entwickeln könnte. Identifizierte Risikofaktoren deuten darauf, dass ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung, regelmäßiger Bewegung und guter Kontrolle von Stoffwechselerkrankungen einen Beitrag zur Risikoreduktion leisten könnte. Die Autoren plädieren zudem für frühzeitiges Screening zur Verbesserung von Behandlungsergebnissen und Lebensqualität der Betroffenen.
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Öl-Akupressur, sanfte Akupressur und Akupunktur eigneten sich besonders, um krebsbedingte Fatigue zu reduzieren. Dies verdeutlichte eine Netzwerk-Metaanalyse, die verschiedene Formen der Akupunkturpunkt-Stimulation miteinander verglich.
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Wie Kohlenhydrate den Blutzucker beeinflussen, könnte auch für das Lungenkrebsrisiko eine Rolle spielen. Eine große Langzeitstudie konnte zeigen, dass ein hoher glykämischer Index das Risiko für Lungenkrebs erhöht, während eine hohe glykämische Last mit einem geringeren Risiko für bestimmte Lungenkrebsformen assoziiert ist.
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