Psoriasis / Schuppenflechte

Übersicht der Behandlungsmöglichkeiten

Aktuelle Studien- und Forschungs­ergebnisse

Tapinarof (Benvitimod) ist eine neuartige Substanz, die über den Regulator der Hautbarrierefunktion AHR (Arylhydrokarbon-Rezeptor) Entzündungsprozesse der Haut hemmen, die Hautbarriere fördern und so Besserung bei der Psoriasis erreichen soll. Im systematischen Review über 5 randomisiert-kontrollierte Studien mit insgesamt 1 237 Patienten zeigte sich gute Wirksamkeit und Sicherheit der topischen Behandlung. Weitere Studien sollen dies nun bestätigten.

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Sonelokimab ist ein neuartiger trivalenter Nanobody gegen Interleukin-17A und -17F. Eine Multizentrenstudie der Phase 2b untersuchte nun die Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit von Sonelokimab zur Behandlung der Plaque-Psoriasis. mit 313 Patienten mit moderater bis schwerer Psoriasis zeigte sich im Placebo-Vergleich und mit aktiver Kontroller Secukinumab, dass der neue Wirkstoff schnell die Psoriasis eindämmen konnte und dabei ein akzeptables Sicherheitsprofil hatte. Weitere Studien werden nun erwartet.

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Welche Rolle spielt das Körpergewicht für die Lebensqualität bei Psoriasis-Arthritis (PsA)? Dies analysierten Forscher in der Türkei mit 1 033 Patienten. Patienten mit Adipositas litten häufiger unter Ängsten, Depression und Fatigue, das starke Übergewicht stand zudem deutlich mit schlechterer Lebensqualität und Krankheitsschwere in Zusammenhang und sollte demnach zentrales Therapie-Thema bei der PsA sein.

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Manche Patienten leiden unter mehreren Autoimmunerkrankungen zugleich. Behandlungen für die eine Erkrankung sind aber nicht immer eine gute Lösung für die jeweils anderen Erkrankungen. Forscher analysierten nun rückblickend die Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose (MS) und Psoriasis mit Natalizumab. Für alle Patienten in drei Kliniken, die mit MS und Psoriasis Natalizumab erhielten, war dies offenbar eine sehr gute Lösung – beide Erkrankungen verbesserten sich deutlich. Zusätzliche Therapien, bis auf topische Behandlung der Psoriasis bei 3 Patienten, waren anschließend nicht mehr nötig.

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Neuere Daten deuten auf einen Zusammenhang zwischen häufigen inflammatorischen Hauterkrankungen und chronischer Nierenerkrankung. Dies untersuchten Forscher nun mit Fokus auf chronischer Nierenerkrankung in den Stadien 3 – 5 und den Hauterkrankungen Neurodermitis, Psoriasis, Rosacea und Hidradenitis suppurativa (auch bekannt als Akne inversa). Demnach scheinen Neurodermitis, Psoriasis und Hidradenitis suppurativa schwach mit einer chronischen Nierenerkrankung assoziiert sein. Wodurch dieser Zusammenhang zustande kommt und welche klinische Relevanz die Assoziation hat, ist noch unklar. 

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Die Studie untersuchte die beiden Therapien mit Schmalband-UVB-Licht und UVA1-Licht. Beide Therapien konnten Psoriasis am Kopf und die Lebensqualität verbessern. UVA1 schien dabei etwas besser wirksam. Zur genauen Wirkung dieser Therapie bei Psoriasis ist allerdings mehr Forschung notwendig.

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Die Behandlung mit Hydroxychloroquin könnte Psoriasis auslösen, sie verschlimmern oder einen Rückfall verursachen. Während einer Behandlung sollten eventuelle Nebenwirkungen daher beobachtet werden. Weitere Studien sind außerdem notwendig, um Hydroxychloroquin bei COVID-19 zu untersuchen.

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