Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
Bei Menschen mit neu diagnostiziertem Typ-2-Diabetes war ein früher Behandlungsbeginn mit Statinen mit einem geringeren Demenzrisiko verbunden, fand eine landesweite Beobachtungsstudie in Dänemark mit 132 585 Menschen. Der beobachtete Vorteil war bei einer Therapie innerhalb des ersten Jahres am größten. Klinische Studien müssen die Ergebnisse nun prüfen.
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Männer mit Diabetes, Adipositas und Bluthochdruck hatten ein größeres Risiko für aggressiven Prostatakrebs. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer Metaanalyse von 25 Kohortenstudien, die die Daten von mehr als 974 000 Männern enthielten.
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In einem Umbrella-Review über 81 Metaanalysen gaben Wissenschaftler einen umfassenden Überblick über das gemeinsame Auftreten von psychiatrischen und endokrinen, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten und dessen Folgen. So litten beispielsweise Patienten mit Diabetes häufig zusätzlich an Depressionen, Patientinnen mit PMOS unter Ängsten.
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Sowohl ein chronisch erhöhter Blutzuckerspiegel als auch eine erhöhte glykämische Variabilität sind mit erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe assoziiert, fand ein systematischer Review mit Metaanalysen über 5 Kohortenstudien. Die glykämische Variabilität schien ein vielversprechender prognostischer Marker für das Sterberisiko bei COVID-19 in klinischer Behandlung zu sein. Die Früherkennung und gezielte Behandlung eines gestörten Blutzuckerstoffwechsels spielen demnach eine wichtige Rolle bei COVID-19.
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Zu wenig oder zu viel Schlaf, schlechte Schlafqualität und längere Nickerchen am Tag stehen mit einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes in Zusammenhang. Am günstigsten erscheint laut aktueller Studiendaten eine nächtliche Schlafdauer von 7 bis 8 h.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Patienten, die mit den Wirkstoffen Semaglutid oder Tirzepatid behandelt werden, nehmen meist deutlich ab. Allerdings profitieren nicht alle Patienten gleich stark und auch die Nebenwirkungen können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Ob bestimmte Abweichungen im Erbgut diese Unterschiede erklären, untersuchte eine groß angelegte, genomweite Assoziationsstudie.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 7 Kohortenstudien und über 3 Mio. Teilnehmer fand ein erhöhtes Risiko für Multiple Sklerose bei Menschen mit Diabetes, insbesondere Typ-2-Diabetes. Eine umgekehrte Assoziation konnte hingegen nicht bestätigt werden.
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Die Gesundheit von Herz-Kreislauf-System und Stoffwechsel werden durch unsere inneren Uhr und unseren Tagesrhythmus beeinflusst. In einer wissenschaftlichen Stellungnahme stellt die amerikanische Herzgesellschaft wesentliche Faktoren vor, die auf unseren Rhythmus einwirken und ihn aus dem Takt bringen können. Dadurch können Übergewicht und Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, Hypertonie, Herzinfarkt und Schlaganfall begünstigt werden.
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Potenzielle Nebenwirkungen von Glucagon-like-Peptide-1-Rezeptor-Agonisten (GLP-1RA) sind bislang noch nicht ausreichend untersucht. Im Rahmen einer groß angelegten Kohortenstudie wurden GLP-1RA nun mit anderen Diabetes-Medikamenten verglichen. Insgesamt zeigten sich sowohl positive wie auch negative Auswirkungen dieser Medikamentengruppe.
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Eine 26-wöchige Studie mit 72 Teilnehmern untersuchte, ob Semaglutid bei Typ-1-Diabetes und Adipositas die Blutzuckerkontrolle und das Körpergewicht verbessert. 36 % der Teilnehmer in der Semaglutid-Gruppe erreichten klinische Verbesserungen, während in der Placebo-Gruppe keine Verbesserungen auftraten.
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In einer randomisiert-kontrollierten Studie mit 2 539 Teilnehmern ging der Abnehmwirkstoff Tirzepatid bei Menschen mit Adipositas und Prädiabetes über 3 Jahre mit einer anhaltenden Gewichtsreduktion einher und reduzierte das Risiko für Typ-2-Diabetes.
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Eine 24-wöchige Studie zeigte, dass Dulaglutid bei Menschen mit Typ-2-Diabetes die Blutzuckerkontrolle unabhängig von Gewichtsveränderungen verbessern kann. Hormonelle Veränderungen wie ein Rückgang von Leptin und ein Anstieg von Obestatin erwiesen sich als entscheidende Prädiktoren für das Therapieansprechen.
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Eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 117 Teilnehmern fand, dass kalorienarme, proteinreiche Diäten bei Menschen mit Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes den Glukosestoffwechsel sowie kardiometabolische Parameter verbessern können. Dies war unabhängig davon, ob das Protein aus tierischen oder pflanzlichen Quellen stammt.
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