Aktuelle Studien- und Forschungsergebnisse
In einer randomisiert-kontrollierten Studie mit 2 539 Teilnehmern ging der Abnehmwirkstoff Tirzepatid bei Menschen mit Adipositas und Prädiabetes über 3 Jahre mit einer anhaltenden Gewichtsreduktion einher und reduzierte das Risiko für Typ-2-Diabetes.
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Eine 24-wöchige Studie zeigte, dass Dulaglutid bei Menschen mit Typ-2-Diabetes die Blutzuckerkontrolle unabhängig von Gewichtsveränderungen verbessern kann. Hormonelle Veränderungen wie ein Rückgang von Leptin und ein Anstieg von Obestatin erwiesen sich als entscheidende Prädiktoren für das Therapieansprechen.
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Eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 117 Teilnehmern fand, dass kalorienarme, proteinreiche Diäten bei Menschen mit Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes den Glukosestoffwechsel sowie kardiometabolische Parameter verbessern können. Dies war unabhängig davon, ob das Protein aus tierischen oder pflanzlichen Quellen stammt.
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Auf hochverarbeitete Lebensmittel trifft man überall – von Fertiggerichten über Süßigkeiten bis zu zuckerhaltigen Getränken. Doch wie wirken sie sich auf unsere Gesundheit aus? Während einige das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck und sogar vorzeitigen Tod erhöhen, scheinen andere sogar schützend zu wirken. Eine Übersichtsarbeit fasste aktuelle Studienergebnisse zusammen und schafft mehr Klarheit zur gesundheitlichen Einordnung hochverarbeiteter Lebensmittel.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 15 Studien deutet darauf hin, dass Sarkopenie bei Menschen mit Typ-1-Diabetes in allen Altersgruppen ein potenzielles Gesundheitsproblem darstellt. Höheres Alter und ein niedriger Body‑Mass‑Index scheinen die wichtigsten Einflussfaktoren für Muskelabbau zu sein.
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Hier finden Sie aktuelles aus Forschung und Wissenschaft zu folgenden Themen:
Intervallfasten gilt als vielversprechender Ansatz zur Verbesserung des Stoffwechsels. Ob jedoch der Zeitpunkt der Mahlzeiten dabei eine Rolle spielt, ist bislang wenig verstanden. Eine neue Analyse der ChronoFast-Studie untersuchte nun, wie frühes im Vergleich zu spätem Essen das Lipidprofil im Blut beeinflusst – also jene Vielzahl an Fettmolekülen, die eng mit Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verknüpft sind.
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Eine neue Studie zeigt, dass ein erhöhter TyG-WWI-Wert – ein neu entwickelter Index basierend auf Triglyzeriden, Glukose, Gewicht und Taillenumfang – bei Menschen mit Typ-2-Diabetes signifikant mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Gesamtmortalität verbunden ist. Der TyG-WWI erweist sich zudem als besserer Prädiktor als bisher genutzte Indikatoren.
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Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass die Remission von Prädiabetes, also die Rückkehr zu normalen Blutzuckerwerten, das Risiko für einen kardiovaskulären Tod oder eine Krankenhausbehandlung wegen Herzinsuffizienz langfristig halbiert. Damit rückt die gezielte Förderung der Remission von Prädiabetes in der Herz-Kreislauf-Prävention stärker in den Mittelpunkt.
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Eine aktuelle Metaanalyse mit über 48 Millionen Studienteilnehmern zeigt, dass eine Coronavirusinfektion mit signifikant höherem Risiko für neu auftretenden Diabetes mellitus einhergeht. Besonders gefährdet waren demnach Erwachsene und Menschen mit schweren COVID-19-Krankheitsverläufen. Die Ergebnisse sprechen für eine gezielte Nachsorge.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse aus China konnte zeigen, dass neben Übergewicht und Fettstoffwechselstörungen auch psychosoziale Faktoren und Bewegungsmangel das Risiko für den Übergang von Prädiabetes zu Typ-2-Diabetes signifikant erhöhen. Besonders der Fettleber-Index erwies sich als starker Prädiktor für die Krankheitsprogression.
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Die Ergebnisse eines systematischen Reviews mit Metaanalyse konnten zeigen, dass zuckergesüßte Getränke und Fruchtsäfte das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöhen, während Zucker in fester Form kein konsistentes Risiko erkennen ließ.
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Demenzerkrankungen stellen für die Betroffenen und Ihre Familien, aber auch für das Gesundheitswesen eine enorme Herausforderung dar. Daher kommt sowohl neuen Therapieansätzen als auch bekannten Wirkstoffen, die bisher für andere Indikationen eingesetzt wurden, eine große Bedeutung zu. Eine aktuell veröffentlichte Studie untersuchte, ob GLP-1-Rezeptoragonisten und SGLT-2-Inhibitoren bei Patienten mit Diabetes das Risiko für Demenzerkrankungen senken können.
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Metformin verringerte in einer klinischen Studie Knieschmerzen bei übergewichtigen oder adipösen Menschen mit Arthrose und könnte zukünftig eine neue therapeutische Option für diese Patientengruppe darstellen.
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