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PCO-Syndrom

Die Jahreszeit zeigte keinen Einfluss auf den Erfolg einer künstlichen Befruchtung

Original Titel:
Influence of seasonal variation on in vitro fertilization success.

DGP – Die Studie zeigte, dass der Monat oder die Jahreszeit keinen Einfluss auf klinische, also im Ultraschall nachweisbare Schwangerschaften hatte. Dabei wurden sowohl Transfer mit frischen als auch aufgetauten Embryonen untersucht.


Immer wieder wird diskutiert, ob die Jahreszeit die Schwangerschaft beeinflusst. Eine Studie aus Israel untersuchte jetzt den Einfluss der Jahreszeit auf den Erfolg einer In-vitro-Fertilisation.

Eine IVF kann mit frischen oder eingefrorenen Embryonen durchgeführt werden

Bei einer In-vitro-Fertilisation (IVF) werden die Eizellreifung und der Eisprung zunächst mit Hormonen stimuliert. Die Eizellen werden dann entnommen und im Reagenzglas mit Spermien befruchtet. Nach einer kurzen Reifezeit können die Embryonen in die Gebärmutter eingesetzt werden. Alternativ können befruchtete Eizellen auch eingefroren (vitrifiziert) werden und zu einem späteren Zeitpunkt für einen Embryotransfer verwendet werden.

Die Wissenschaftler werteten über 5000 IVF-Zyklen aus

Die Wissenschaftler werteten rückblickend 5765 IVF-Zyklen einer Klinik in Israel zwischen 2013 und 2016 aus. Von diesen wurden 4214 mit hormoneller Stimulationen mit Eizellentnahme durchgeführt, die wiederrum zu 3020 Embryonentransfers führten. In 1551 Fällen wurden Embryonen aufgetaut und davon in 1400 Fällen auch aufgetaute Embryonen transferiert. Das Datum der Eizellentnahme oder der Tag, an dem die Embryonen aufgetaut wurden, wurde einem Monat und einer Jahreszeit zugeordnet.

Die Jahreszeit hatte keinen Einfluss auf den Erfolg einer IVF

Der Monat oder die Jahreszeit hatten keinen Einfluss auf die Anzahl der entnommenen Eizellen oder die Befruchtungsrate bei Befruchtung mit frischen Embryonen. Im Verlauf der 4 Jahre schwankte die monatliche klinische Schwangerschaftsrate zwischen 18,2 % und 27,9 % pro frischem Embryotransfer, lag im Durchschnitt also bei 23,3 %. Bei einem Transfer mit gefrorenen Embryonen lag die monatliche klinische Schwangerschaftsrate zwischen 17,7 % und 29,4 %, lag im Durchschnitt also bei 23 %. Die Schwankungen zeigten kein jahreszeitliches Muster.

Die Studie zeigte, dass der Monat oder die Jahreszeit keinen Einfluss auf klinische, also im Ultraschall nachweisbare Schwangerschaft hatte. Dabei wurden sowohl Transfer mit frischen als auch aufgetauten Embryonen untersucht.

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