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Hyperthyreose beim PCO-Syndrom

Original Titel:
Relationship of subclinical hypothyroidism and obesity in polycystic ovarian syndrome patients

Kurz & fundiert

  • Etwa 60 % der Patientinnen war übergewichtig
  • Es gab keinen Zusammenhang zwischen Gewicht und Hyperthyreose

DGP – Die Studie konnte keinen Zusammenhang zwischen dem Gewicht und subklinischer Hyperthyreose finden. Die Wissenschaftler definierten Übergewicht allerdings schon ab einem BMI von 23; in Deutschland (und vielen anderen Ländern) geht man erst ab einem BMI von 25 von Übergewicht aus.


Das PCO-Syndrom ist charakterisiert durch Hormonstörungen. Eine Studie aus Indien untersuchte jetzt, ob es einen Zusammenhang zwischen subklinischer Hyperthyreose und Übergewicht bei Patientinnen mit PCO-Syndrom gibt.

Die Studie untersuchte 287 Frauen mit PCO-Syndrom. Sie untersuchte demographische, anthropometrische, klinische und hormonelle Merkmale (TSH und Gesamttestosteron). Die Patientinnen erhielten ebenfalls ein Ultraschall des Beckens. Die Wissenschaftler teilten 2 Gruppen ein: normalgewichtige Patientinnen (BMI von 18,5 bis 22,9) und übergewichtige Patientinnen (höherer BMI).

Kein Zusammenhang zwischen Gewicht und Hyperthyreose

Die Mehrheit der Patienten war übergewichtig (61%). Es gab keinen Unterschied zwischen übergewichtigen und normalgewichtigen Patienten im Bezug auf die Prävalenz von subklinischer Hyperthyreose. Die übergewichtigen PCOS-Patientinnen waren älter als die normalgewichtigen PCOS-Patientinnen und hatten einen höheren Testosteronwert mit erhöhtem systolischem und diastolischem Blutdruck.

Die Studie konnte keinen Zusammenhang zwischen dem Gewicht und subklinischer Hyperthyreose finden. Die Wissenschaftler definierten Übergewicht allerdings schon ab einem BMI von 23; in Deutschland (und vielen anderen Ländern) geht man erst ab einem BMI von 25 von Übergewicht aus.

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