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Häufiger Reizdarmsyndrom bei Endometriose

Original Titel:
Systematic oxidative stress is not associated with live birth rate in young non-obese patients with polycystic ovarian syndrome undergoing assisted reproduction cycles: A prospective cohort study

Kurz & fundiert

 

DGP – Die Meta-Analyse zeigt einen Zusammenhang zwischen Endometriose und Reizdarmsyndrom. Das Risiko für Reizdarmsyndrom war bei Frauen mit Endometriose im Vergleich zu Frauen ohne Endometriose mindestens doppelt so hoch.


Endometriose und das Reizdarmsyndrom können ähnliche Symptome hervorrufen. Aus diesem Grund könnte es zu Fehldiagnosen und Fehlbehandlungen kommen. Ein systematischer Review mit Meta-Analyse aus Italien untersuchte jetzt das Risiko für Reizdarmsyndrom bei Endometriose.

In der systematischen Literaturrecherche identifizierten die Wissenschaftler 11 Studien: 2 prospektive Kohortenstudien, 2 retrospektive Kohortenstudien, 4 Fall-Kontroll-Studien, 1 Querschnittsstudie und 2 Fallserien.

Erhöhtes Risiko für Reizdarmsyndrom

Die Meta-Analyse zeigte eine höhere Prävalenz des Reizdarmsyndroms bei Frauen mit Endometriose im Vergleich zu Frauen ohne Endometriose (OR 3,26; 95 % KI 1,97 – 5,39). In den drei Studien, die die Inzidenz des Reizdarmsyndroms bei Frauen mit Endometriose zeigten, gab es ein zweifach erhöhtes Risiko bei Frauen mit Endometriose. Das Random-Effects-Model (2,06 – 4,67) ergab einen OR von 3,1 für das Reizdarmsyndrom bei Frauen mit Endometriose

Die Meta-Analyse zeigt einen Zusammenhang zwischen Endometriose und Reizdarmsyndrom. Das Risiko für Reizdarmsyndrom war bei Frauen mit Endometriose im Vergleich zu Frauen ohne Endometriose mindestens doppelt so hoch.

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