Hier finden Sie die Gesundheitsnachrichten von:
Charité – Universitätsmedizin Berlin

Wie wird eine gesunde Zelle zu einem Tumor? Um diese Frage zu beantworten, hat ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin zusammen mit internationalen Arbeitsgruppen fast 300 Prostatatumoren untersucht. Die Ergebnisse beschreiben, wie sich die Erbinformation einer Prostatazelle auf dem Weg zur Entartung verändert. Mithilfe eines neu entwickelten Computermodells lässt sich nun berechnen, wie die Krankheit voraussichtlich verlaufen wird. Das soll maßgeschneiderte Therapien ermöglichen. Veröffentlicht wurde die Studie jetzt in der Fachzeitschrift Cancer Cell*. Prostatakrebs ist in Deutschland mit knapp […]

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Mechanismen von Wachstum und Rückbildung beim Neuroblastom entschlüsselt Zu den häufigsten Krebsarten im Kindesalter gehören Tumoren des peripheren Nervensystems. Manche dieser Neuroblastome bilden sich ohne medizinische Behandlung komplett zurück, andere wachsen trotz intensiver Therapie unaufhaltsam weiter. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben jetzt im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts die genetischen Ursachen der unterschiedlichen Verlaufsformen dieser Tumorart untersucht. Die Ergebnisse ermöglichen es, den Krankheitsverlauf bei Kindern mit Neuroblastom präzise vorherzusagen und die Therapie entsprechend anzupassen. Die Studie ist […]

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Antikörper vermeidet Anfälle beim hereditären Angioödem Berlin, 28.11.2018 Menschen mit hereditärem Angioödem leiden an wiederkehrenden und zum Teil lebensbedrohlichen Schwellungen. Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben jetzt einen Antikörper getestet, der die Häufigkeit der Schwellungsattacken um mehr als 90 Prozent reduzieren kann. Die Ergebnisse der Phase-III-Studie wurden gestern in der renommierten Fachzeitschrift JAMA* veröffentlicht. Das hereditäre Angioödem ist eine seltene Erbkrankheit, die bei den Betroffenen schmerzhafte Schwellungen der Haut, Schleimhäute und inneren Organe verursacht. Sie treten unvorhergesehen auf und […]

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Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben auf molekularer Ebene gezeigt, wie sich Licht mithilfe eines Proteins in eine zellinnere Information umwandelt. Damit erweitern sie das Verständnis darüber, wie sich Bakterien oder Pflanzen an verschiedene Lichtverhältnisse anpassen und essentielle Prozesse wie die Photosynthese steuern können. Die Erkenntnisse sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Communications* erschienen. Phytochrome sind Proteine, die für den Umwandlungsprozess von Licht in zellinnere Informationen verantwortlich sind. Diese Photorezeptoren kommen in Pflanzen, Pilzen sowie […]

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Forschungsprojekt zum Schutz traumatisierter Kinder an der Charité gestartet Traumatische Erlebnisse in der Kindheit können die lebenslange Gesundheit stark beeinflussen. Im Forschungsprojekt „Kids2Health“ entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin Therapieansätze für Kinder, die schon früh belastende Erfahrungen machen mussten. Sie untersuchen die biologischen Spuren, die solche Erfahrungen hinterlassen, und wie sich Kinder bestmöglich behandeln lassen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt bis 2021 mit mehr als fünf Millionen Euro. Kinder, die belastende oder traumatische […]

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Die Genschere CRISPR-Cas9 weckt in der Gentherapie große Hoffnungen, Erbkrankheiten auf molekularbiologischer Ebene behandeln zu können. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben jetzt Reaktionen des menschlichen Immunsystems auf CRISPR-Cas9 untersucht. Sie haben festgestellt, dass bei Menschen eine breite Immunität gegen das Protein Cas9 besteht. Um verschiedene Anwendungen der Genschere sicher zu machen, arbeiten die Forscher an ersten Lösungsansätzen. Über die Chancen und Risiken von CRISPR-Cas9 berichten sie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Medicine*. CRISPR-Cas9 ist […]

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Meta-Analyse zu erfolgreichen und wirkungslosen Behandlungen Welche Therapien existieren für Patienten, die an Urtikaria-Vaskulitis, einer seltenen Entzündungserkrankung, leiden? Und wie effektiv sind diese Behandlungen? Diesen Fragen sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin nachgegangen. Die Ergebnisse ihrer Meta-Analyse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Journal of Allergy and Clinical Immunology* veröffentlicht. Die Arbeit zeigt, welche Therapieansätze bei Urtikaria-Vaskulitis Erfolg versprechend sind.  Die Urtikaria-Vaskulitis ist eine seltene, entzündliche Erkrankung der Blutgefäße. Zwischen 20.000 und 50.000 Menschen in Deutschland sind jährlich […]

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Berlin, 16.10.2018 Warum treten Herzerkrankungen und Schlaganfälle so häufig gemeinsam auf? Wie kann die Versorgung von Schlaganfallpatienten mit Herzinfarkt verbessert werden? Das untersuchen Neurologen und Kardiologen gemeinsam in der PRAISE-Studie. Diese wird unter Leitung der Charité – Universitätsmedizin Berlin durchgeführt und ist die erste Kooperation des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). Die beiden deutschen Gesundheitsforschungszentren fördern die Studie über zwei Jahre mit rund einer Million Euro. Schlaganfälle und Herzerkrankungen treten häufig gemeinsam […]

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Berlin, 15.10.2018 Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat jetzt das Center for Rare Kidney Diseases (CeRKiD) am Campus Charité Mitte eröffnet. Ziel des neuen Zentrums ist es, die Diagnose und Behandlung von chronischen Nierenerkrankungen mit seltenen Ursachen nachhaltig zu verbessern. Für die Nierenheilkunde haben seltene Erkrankungen eine besondere Relevanz. Obwohl eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion häufig ist, gelten die einzelnen Erkrankungen, die zum Nierenversagen führen können, für sich gesehen als selten. Bei etwa jedem zweiten nierenkranken Erwachsenen ist die Krankheitsursache nicht […]

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Neues Forschungsprojekt zu Viruspersistenz Berlin, 02.10.2018 Ein neues Forschungsprojekt an der Charité – Universitätsmedizin Berlin untersucht, wie und unter welchen Bedingungen Viren im Organismus überdauern und sogar neue Infektionen auslösen können. Dafür erforschen die Wissenschaftler die Mechanismen der Wirt-Virus-Beziehung bei Vampirfledermäusen, die mit einem neuartigen Morbillivirus infiziert sind, ein mit dem Masernvirus verwandter Erreger. Das Vorhaben wird für drei Jahre vom Human Frontier Science Program mit rund 900.000 Euro gefördert. Manche Viren können nach einer ersten Infektion dauerhaft im Körper […]

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