Hier finden Sie die Gesundheitsnachrichten von:
Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)

Berlin/Boston. 8. Juli 2019 – Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken. Susanne Wegmann, Wissenschaftlerin am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Berlin, hat gemeinsam mit Kollegen eine mögliche Ursache für diesen Zusammenhang aufgedeckt: Bestimmte, an der Alzheimer-Erkrankung beteiligte Eiweißstoffe – sogenannte Tau-Proteine – können sich im alternden Gehirn besser ausbreiten. Das zeigen Laboruntersuchungen. Die aktuelle Studie entstand in enger Zusammenarbeit mit Forschenden in den USA an der Harvard Medical School und am Massachusetts General Hospital. […]

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Dresden, 23. April 2019 – Im Gegensatz zum Menschen haben Zebrafische hervorragende regenerative Fähigkeiten: Wenn deren Gehirnzellen durch Krankheit oder Verletzung verloren gehen, können sie aus sogenannten Vorläuferzellen leicht nachwachsen. Mit innovativen Methoden haben Forscher am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der Technischen Universität Dresden diese Vorläuferzellen nun genauer untersucht und festgestellt, dass sie aus acht verschiedenen Subpopulationen bestehen. In einem Fischmodell, mit dem sich die Anhäufung sogenannter Amyloid-Proteine (ein Merkmal der Alzheimer-Erkrankung) nachbilden lässt, reagierten nur einige […]

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Bonn/Göttingen, 27. Februar 2019. Wissenschaftler des DZNE und der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) haben bei Mäusen motorische Störungen lindern können, die denen von Patienten mit Parkinson ähneln. Sie berichten darüber im „The Journal of Neuroscience“. Die Tiere wurden mit einer Substanz behandelt, die sich auf Nerven- und Immunzellen des Gehirns auswirkt. Bewährt sich der neuartige Ansatz in weiteren Labortests, könnte er möglicherweise in klinischen Studien erprobt werden. Bei der Parkinson-Erkrankung sterben bestimmte Nervenzellen des Gehirns allmählich ab. Die möglichen Folgen dieses langsamen, […]

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Magdeburg, 21. Februar 2019. Mit Hilfe einer kostenfreien App können nun auch wissenschaftliche Laien zur Erforschung des Gedächtnisses beitragen. Die App ist Teil des Bürgerforschungsprojekts „Gemeinsam Gedächtnis erforschen – welche Faktoren beeinflussen unsere Merkfähigkeit im Alltag“. Der wissenschaftliche Fokus liegt vor allem auf der Fragestellung, inwiefern sich Schlafqualität und grippale Infekte auf die Gedächtnisleistung auswirken. Das Projekt ist eine Kooperation des DZNE, des Instituts für Kognitive Neurologie und Demenzforschung (IKND) am Universitätsklinikum Magdeburg und der neotiv GmbH als Projektinitiator. Es […]

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Jahre bevor erste Symptome einer Alzheimer-Erkrankung auftreten, verändert sich das Gehirn und Nervenzellen werden langsam abgebaut. Wissenschaftler am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), dem Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) und des Universitätsklinikums Tübingen zeigen nun, dass sich anhand eines im Blut vorkommenden Eiweißstoffes der Krankheitsverlauf lange vor dem Auftreten der ersten klinischen Anzeichen genau verfolgen lässt. Dieser Bluttest bietet neue Möglichkeiten in der Therapieforschung. Die Studie wurde gemeinsam mit einem internationalen Forschungsteam durchgeführt und in der Zeitschrift „Nature Medicine“ […]

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Mutationen des Gens TREM2 können das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, erheblich erhöhen. Im Normalfall dagegen aktiviert TREM2 Immunzellen des Gehirns dazu, vor allem im frühen Krankheitsstadium toxische Ablagerungen zu beseitigen. Ein Kennzeichen der Alzheimer-Erkrankung ist die Bildung toxischer Ablagerungen, sogenannter Plaques, im Gehirn. Spezialisierte Immunzellen, genannt Mikroglia, schützen eigentlich das Gehirn, indem sie es von Plaques reinigen. Bei der Aktivierung dieser Zellen ist TREM2 ist der zentrale Schalter – und damit ein wichtiges Zielmolekül für neue therapeutische Ansätze. Um […]

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Bonn, 14. Dezember 2018 – Kann Alzheimer von Mensch zu Mensch gelangen? Gemäß britischer Forscher könnte bei medizinischen Eingriffen, welche die Übertragung von Hirnmaterial beinhalten, potentiell ein Risiko bestehen. Diese Studie deutet jedoch nicht darauf hin, dass Alzheimer im alltäglichen Kontakt mit erkrankten Personen ansteckend sein könnte. „Es gibt keinerlei Belege dafür, dass Alzheimer eine Infektionskrankheit also ansteckend sein könnte. Auch die nun veröffentlichten Ergebnisse ändern nichts an dieser Einschätzung. Der Umgang mit Alzheimerpatienten und deren Pflege stellen kein Risiko […]

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Wie könnten Reparaturvorgänge des Gehirns gefördert werden? Aktuelle Laborversuche liefern Hinweise darauf. Die Experimente beruhen auf einem neuartigen Modellsystem mit menschlichen Stammzellen und biohybriden Polymer-Hydrogelen.
Dresden, 2. Juli, 201…

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