Derzeit rund 1,8 Millionen – Tendenz steigend Greifswald. Forschende des DZNE haben im Auftrag der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) aktuelle Zahlen und Prognosen zur Häufigkeit von Demenz-Erkrankungen ermittelt. Demnach leben derzeit rund 1,8 Millionen Menschen mit Demenz in Deutschland. Infolge des demographischen Wandels nimmt die Anzahl der Betroffenen weiter zu. Alle zwei Jahre aktualisiert die DAlzG {…}
Studie untersucht Ernährungsgewohnheiten von rund 7.500 Erwachsenen Bonn, Eine Studie des DZNE kommt zu dem Schluss, dass eine gesunde Ernährung mit langsameren biologischen Altern einhergeht – und dass es verschiedene Wege gibt, gesund zu essen. Die Forschenden untersuchten zehn als gesund geltende Ernährungsstile, darunter eine pflanzliche Ernährung, die sogenannte DASH-Diät, die zur Senkung des Blutdrucks {…}
Extreme Hitzewellen sind ein Merkmal dieses Sommers und eine Belastung für den Menschen – insbesondere für das Gehirn. Dr. Wenzel Glanz, Neurowissenschaftler und Leitender Arzt der gemeinsamen Gedächtnissprechstunde von DZNE und Universitätsklinik für Neurologie Magdeburg spricht über die Hintergründe und die vielfältigen Auswirkungen übermäßiger Hitze auf unser Denkorgan. Herr Glanz, wie reagiert der menschliche Körper {…}
Rhythmische Veränderungen der Nervenzelle führen zur Ausbildung von langem Fortsatz Bonn. Forschende des DZNE haben einen Mechanismus entdeckt, der erklärt, warum Nervenzellen in der Regel nur einen einzigen langen, Ausläufer – das „Axon“ – entwickeln. Dieses Phänomen ist grundlegend für die Funktionsweise unseres Gehirns. Anders als allgemein angenommen, kommen die Fachleute zu dem Schluss, dass {…}
Bei einer sogenannten IgLON5-Enzephalitis attackiert das Immunsystem fälschlicherweise Zellen im Gehirn. Infolgedessen kommt es zur Hirnentzündung und Nervenschädigung, was sich durch Schlafstörungen, kognitive Einbußen und Bewegungsprobleme bemerkbar machen kann. Forschende des DZNE und der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben nun grundlegende Mechanismen dieser seltenen jedoch schwerwiegenden neurodegenerativen Erkrankung aufgedeckt. Ihre Befunde, die auf Studien an {…}
Einwirkung auf die „Mikroglia“ möglicher Ansatz für neue Therapien Bonn, Das Glioblastom, der häufigste und aggressivste Hirntumor bei Erwachsenen, ist schwer zu behandeln, da dieser Krebs in das umliegende Gehirngewebe eindringen und sich weit über das ursprüngliche Tumorgebilde hinaus ausbreiten kann. Forschende des DZNE, des Universitätsklinikums Bonn und des Exzellenzclusters „ImmunoSensation“ an der Universität Bonn haben diesen Infiltrationsprozess {…}
Direktor für klinische Forschung kritisiert Einschätzungen Bonn. Prof. Gabor Petzold, Direktor für klinische Forschung am DZNE, äußert Kritik an der jüngsten Bewertung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) des Alzheimer-Medikaments „Donanemab“. Ebenfalls kritisch sieht er eine aktuelle Übersichtsarbeit der Organisation „Cochrane“ zur Wirksamkeit mehrerer Amyloid-Antikörper – eine Medikamentenklasse, zu der auch Donanemab gehört. „Aus meiner Sicht bleibt Donanemab eine wertvolle Therapieoption {…}
Molekulare Fingerabdrücke identifizieren fünf besonders betroffene Zelltypen im „motorischen Kortex“ Ulm. Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) und Frontotemporale Demenz (FTD) gehören zu einem Spektrum neurodegenerativer Erkrankungen mit überlappender Symptomatik, die durch Schwund der Muskulatur, Lähmungen, Demenz und andere schwerwiegende Beeinträchtigungen gekennzeichnet ist. Wirksame Behandlungsmöglichkeiten gibt es bislang nicht. Eine Gemeinsamkeit auf molekularer Ebene teilen viele Betroffene: Ein Protein namens TDP-43 ballt sich {…}
Ein bestimmtes Eiweiß im Blut, das als früher Hinweis auf Alzheimer gilt, spielt offenbar auch bei anderen Erkrankungen eine Rolle. Forschende des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung (HIH) an der Universität Tübingen haben entdeckt, dass erhöhte Werte des sogenannten phosphorylierten Tau-Proteins (pTau) auch bei zwei weniger bekannten Krankheiten {…}
Methodik beruht auf der Erfassung abnormer Alpha-Synuklein-Proteine Dresden. Fachleute des DZNE, des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden und weiterer Forschungseinrichtungen haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich krankhaft verändertes „Alpha-Synuklein“ im Nervenwasser mengenmäßig erfassen lässt. Dieser Eiweißstoff kommt bei Alzheimer, Parkinson und anderen neurodegenerativen Erkrankungen vor. Die neue Analysemethodik kann helfen, Personen mit erhöhtem Demenzrisiko {…}
Innovationsausschuss beim G-BA empfiehlt Einsatz in der Regelversorgung Greifswald. Speziell qualifizierte Pflegefachkräfte mit erweiterten Kompetenzen – sogenannte Dementia Care Manager – können die Versorgung von Menschen mit Demenz, die zu Hause leben, messbar verbessern. Zu diesem Fazit kommt eine Studie des DZNE gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus dem Medizin- und Gesundheitsbereich. Mehr als 400 Personen {…}
Studie mit 29 Patienten / Verfahren noch in der Erprobung London, Eine experimentelle Gentherapie hat den Verlauf der Nervenerkrankung Huntington verlangsamt. Das melden britische Forschende und ein US-niederländisches Pharmaunternehmen, das das neue Behandlungsverfahren entwickelt hat. Die aktuellen Befunde, die noch nicht unabhängig begutachtet wurden, gehen zurück auf 29 Patienten. Nach der Behandlung wurde ihre gesundheitliche Entwicklung für drei Jahre {…}
Ein nachlassender Geruchssinn kann eines der frühesten Anzeichen für eine Alzheimer-Erkrankung sein, noch bevor kognitive Beeinträchtigungen auftreten. Untersuchungen von Forschenden des DZNE und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) geben neue Einblicke in dieses Phänomen. Demnach spielt die Immunantwort des Gehirns eine wichtige Rolle, da sie offenbar Nervenfasern angreift, die für die Geruchswahrnehmung von Bedeutung sind. Die {…}