Forschende des HIPS erweitern Biodiversität bakterieller Wirkstoffproduzenten Die meisten klinisch eingesetzten Antibiotika basieren auf Naturstoffen, die von Bakterien und anderen Mikroorganismen hergestellt werden. Am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) nutzen Forschende im Boden lebende Myxobakterien als Quelle neuer Wirkstoffe. Neue Wirkstoffe können sie dabei vor allem in bislang noch wenig untersuchten Bakterien entdecken. Ein {…}
Forschende finden neuen Ansatz gegen arzneimittelresistente Infektionen Bakterien entwickeln seit Jahrzehnten Resistenzen gegen nahezu jedes Antibiotikum, das eingesetzt wird. Um ihnen einen Schritt voraus zu bleiben, müssen neue Wirkstoffe an Angriffspunkten ansetzen, die von bisherigen Antibiotika noch nicht genutzt werden. Ein Forschungsteam am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) hat nun eine Reihe synthetischer Wirkstoffkandidaten {…}
HZI-Studie identifiziert funktionelle Unterschiede in Segatella-Stämmen aus verschiedenen Regionen der Welt Das Bakterium Segatella copri ist einer der häufigsten Bewohner des menschlichen Darms. Forschende des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) haben in ihrer aktuellen Studie herausgefunden, dass es Stämme dieser Bakterienart gibt, die genetisches Bonusmaterial besitzen, das sie sauerstofftoleranter macht. Dafür ist unter anderem das Vorhandensein {…}
Hannoveraner Forschung leistet wichtige Beiträge zur Infektionsmedizin Eine aktuelle Studie aus Hannover liefert wichtige Impulse für das Verständnis und die zukünftige Behandlung der chronischen Hepatitis B. Forschende der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), des TWINCORE und des Zentrums für Individualisierte Infektionsmedizin (CiiM) konnten zeigen, dass eine bislang wenig beachtete Gruppe von {…}
Forschungsteam unter Federführung des HIRI entdeckt Optimierungsmechanismus in CRISPR-Cas13-System / Neue Studie im EMBO Journal Als vielversprechendes Werkzeug in der Genom-Editierung steht die Genschere CRISPR-Cas seit Längerem im Fokus der Forschung. Der Schwerpunkt lag dabei jedoch auf den grundlegenden Wirkmechanismen und Nukleasen. Es gibt hingegen kaum Arbeiten darüber, wie sich CRISPR-Cas-Systeme im Laufe der Evolution {…}
HZI koordiniert BMFTR-Projekt ONEMUC, das Risikofaktoren für pandemische Viren untersucht Wenn Viren die Atemwege befallen, kommen sie als erstes mit einem zähflüssigen Gel, dem Mukus, in Kontakt. Nur Viren, die diese Schicht auf den Zellen der Schleimhäute überwinden können, sind in der Lage, einen Wirt zu infizieren. In dem Verbundprojekt ONEMUC, das das Bundesministerium für {…}
Ein Großteil der Bakterien, darunter insbesondere auch viele bakterielle Krankheitserreger, sind von einer äußeren Schutzschicht aus Zuckermolekülen, der sogenannten Kapsel, umgeben. Sie schützt die Bakterien primär vor Umwelteinflüssen, dient aber auch als eine Art Tarnkappe, um sich den Fresszellen unseres Immunsystems zu entziehen. Strukturbiologen des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) konnten nun mittels Kryoelektronenmikroskopie erstmals den {…}
Big-Data-Studie findet Zusammenhang mit molekularem Zellzustand von Immunzellen Wie Long COVID entsteht, ist noch weitestgehend unverstanden. Neue molekulare Zusammenhänge werden durch eine aktuelle Studie, die federführend am Zentrum für Individualisierte Infektionsmedizin (Centre for Individualised Infection Medicine, CiiM) entstanden ist, beleuchtet. Mit ihrem Ansatz, in einzelnen Zellen verschiedene molekulare Ebenen zu untersuchen, konnten die Forschenden einen {…}
Von seltenen Bakterien zur Grundlage für neue Wirkstoffe Tuberkulose (TB) zählt seit Jahrzehnten zu den tödlichsten Infektionskrankheiten weltweit. Besonders problematisch sind resistente Stämme von Mycobacterium tuberculosis, gegen die viele etablierte Medikamente zunehmend an Wirksamkeit verlieren. Ein Forschungsteam des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) und der Universität des Saarlandes hat nun eine neue Familie an {…}
HIRI-Forschungsteam macht auf Überoptimismus gängiger Ansätze aufmerksam und schlägt erweiterte Modelle vor | Aktuelle Studie in PLOS Biology Um Antibiotikaresistenzen bei Krankheitserregern vorherzusagen, greifen Fachleute zunehmend auf maschinelles Lernen zurück. Mit dessen Hilfe lassen sich anhand der Genetik eines Erregers Resistenzmechanismen erkennen. Die Ergebnisse sind allerdings mit Vorsicht zu betrachten: Forschende des Würzburger Helmholtz-Instituts für {…}
Forschende am HZI, HIRI und HIOH erkunden molekulare Mechanismen und das therapeutische Potenzial von Bakteriophagen Seit Mitte des 20. Jahrhunderts zählen Antibiotika zu den größten Erfolgen der Medizin. Sie retten jedes Jahr Millionen Leben, verhindern Komplikationen bei Operationen und machen viele Therapien überhaupt erst möglich. Doch ihr Erfolg hat eine Kehrseite: Immer mehr Bakterien entwickeln {…}
HZI-Studie an digitaler Kohorte zeigt Unterschiede zwischen dokumentierter und selbstberichteter Polioimpfquote Die Poliomyelitis, auch bekannt als Kinderlähmung, ist eine ansteckende Krankheit, die durch das Poliovirus verursacht wird. Durch die Entwicklung wirksamer Impfstoffe konnte das Poliovirus weit zurückgedrängt werden und war 2024 nur noch in zwei Ländern endemisch. Bis das Virus weltweit ausgerottet ist, ist aber {…}
HIOH-Forscherin Katharina Schaufler spricht im Interview über antibiotikaresistente Keime im Ostseewasser und den dringenden Handlungsbedarf Antibiotikaresistenz ist ein weiterhin unterschätztes Problem. Resistente Bakterien finden sich keineswegs nur in Krankenhäusern, sie kommen auch in der natürlichen Umwelt vor. Prof. Katharina Schaufler und ihr Team vom Helmholtz-Institut für One Health (HIOH) in Greifswald – einem Standort des {…}