Hier finden Sie die Gesundheitsnachrichten von:
Max-Planck-Institut für Psychiatrie

Forschende wiesen erstmals eine biologische Ursache für das individuelle Ausmaß kognitiver Einschränkungen bei Schizophrenie nach: Der Grad der Beeinträchtigung von Nervenzell-Verbindungen, nachgewiesen in aus Blutproben gewonnenen Neuronen, korreliert mit den kognitiven Problemen, die Patient*innen im Alltag haben. Schizophrenie betrifft weltweit etwa ein Prozent der Menschen. Es handelt sich um eine schwer zu behandelnde psychische Erkrankung, {…}

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Der Vagusnerv verbindet das Gehirn mit dem Darm. Wird er von außen oder mittels eines implantierten Stimulators aktiviert, scheint das zumindest bestimmten schwer depressiven Patient*innen zu helfen. Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie (MPI) betreut als einzige Klinik in Oberbayern depressive Patient*innen mit einem implantierten Vagusnerv-Stimulator. In der Forschungsklinik läuft auch eine Studie, um die Mechanismen zu {…}

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• Bei Verletzungen im Gehirn von Labor-Mäusen werden Vorläuferzellen von Oligodendrozyten (OPCs) aktiviert, die für die Bildung der Myelinscheide verantwortlich sind. • Aktivierte OPCs produzieren das Stresshormon Corticotropin-Releasing-Hormon (CRH), das eine entscheidende Rolle im Prozess der Wundheilung spielt. • Der CRH-Rezeptor 1 beeinflusst die Myelinisierung des Gehirns, was langfristige Auswirkungen auf die Gehirnstruktur hat. • {…}

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• Forschende entwickelten ein KI-Modell, das den Body Mass Index (BMI) aus Gehirnaufnahmen abschätzt • Besonders bei jüngeren Menschen mit einem hohen Psychoserisiko korrelierten die Schätzungen der KI mit späterer Gewichtszunahme • Diese Ergebnisse legen nahe, dass krankheitsbedingte Veränderungen im Gehirn eine Rolle bei metabolischen Erkrankungen spielen • KI kann dabei unterstützen, diese Erkrankungen bei {…}

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WissenschaftlerInnen zeigten, dass sich das genetische Risiko für Schizophrenie nicht nur in Neuronen, sondern auch in Oligodendrozyten erhöht. So können sie erstmals einen Mechanismus identifizieren, der hinter den kognitiven Störungen der Schizophrenie steht. Frühere Studien brachten Beeinträchtigungen der Oligodendrozyten und der Myelinisierung mit Schizophrenie in Verbindung. Die ForscherInnen wollten nun mehr über die Morphologie und {…}

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– Forschende finden übereinstimmende biologische Mechanismen bei Depressionen, bipolaren Störungen und Schizophrenie – Neue Einblicke dank genetischer Analyse der Exon-Ebene – Erkenntnisse sind ein erster Schritt in Richtung einer biologisch basierten Gruppierung und Behandlung psychischer Erkrankungen Forschende am Max-Planck-Institut für Psychiatrie (MPI), von Helmholtz Munich und der Universität Sydney haben biologische Prozesse identifiziert, die bei {…}

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Infektionen, chemische Stoffe, Stress – diese Umweltfaktoren beeinflussen das Risiko, eine psychiatrische oder neurologische Erkrankung zu entwickeln, vor allem wenn sie bereits vor der Geburt auftreten. Die biologischen Mechanismen dahinter sind noch nicht vollständig erforscht. WissenschaftlerInnen untersuchten, wie sich Glukokortikoide, eine Art Steroidhormone, auf die frühen Phasen der Gehirnentwicklung auswirken. Sie fanden ein verändertes Gleichgewicht {…}

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Das Altern ist ein komplexer biologischer Prozess, der auch im Gehirn stattfindet. Forschende fanden heraus, dass sich dabei die Gen-Aktivität in verschiedenen Zelltypen des Gehirns verändert. Ein bestimmter Typ von Neuronen ist besonders betroffen. Langfristig könnten die Erkenntnisse Ansatzpunkte liefern, um den Alterungsprozess zu verlangsamen und neurodegenerative Erkrankungen wie die Demenz vom Alzheimer-Typ hinauszuzögern. Wenn {…}

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Das Risikogen Adenylylcyclase 2 tritt in Zusammenhang mit bipolaren Störungen auf, das bestätigte sich immer wieder in genomweiten Assoziationsstudien. Doch der Nachweis eines kausalen Zusammenhangs fehlte bislang. Den liefern nun Forschende vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie (MPI): Sie wiesen erstmals experimentell nach, dass Mäuse mit einer Risikovariante des Gens Verhaltensveränderungen zeigten, die an Symptome einer manischen {…}

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Die Netzhaut von Schizophrenie-PatientInnen unterscheidet sich von der Netzhaut gesunder ProbandInnen, das haben Forschende in einer neuen Studie herausgefunden. Diese Veränderungen könnten PsychiaterInnen dabei helfen zu erkennen, wer einen besonders schweren Krankheitsverlauf haben wird. Die Netzhaut ist aus evolutionärer Sicht eine Ausstülpung des Gehirns und hat dieselbe Genetik. Bei Erkrankungen wie der Schizophrenie, die von {…}

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Forschende untersuchten, wie Stresshormone die frühe Entwicklung von Gehirnzellen in der Großhirnrinde von Föten beeinflussen. Die Hirnrinde ist der entscheidende Bereich des Gehirns für das Denken. Ein Team des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie konnte kausale Zusammenhänge zwischen Stresshormonen und einer veränderten Gehirnstruktur nachweisen, die mit einem höheren Bildungsniveau im späteren Leben zusammenhängen. Die Hormongruppe der Glukokortikoide {…}

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In der einzigartig umfangreichen OPTIMA-Studie konnten Forschende den klinischen Nutzen der Schematherapie im Rahmen einer stationären Behandlung nachweisen. Diese Therapie ist damit eine vielversprechende Alternative zur Behandlung schwerer Depressionen. Die Schematherapie kommt als psychotherapeutisches Verfahren immer öfter zum Einsatz. Der Fokus liegt dabei auf frühkindlichen Erfahrungen und Emotionen, die zu aktuellen Symptomen und psychischen Störungen {…}

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Forschende weisen Nutzen der Schematherapie bei schweren Depressionen nach In einer umfangreichen Studie haben Forschende den klinischen Nutzen der Schematherapie im Rahmen einer stationären Behandlung nachgewiesen. Diese Therapie ist damit eine vielversprechende Alternative zur Behandlung schwerer Depressionen. Immer häufiger kommt als psychotherapeutisches Verfahren die sogenannte Schematherapie zum Einsatz. Der Fokus liegt dabei auf frühkindlichen Erfahrungen {…}

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