Hier finden Sie die Gesundheitsnachrichten von:
Ruhr-Universität Bochum

Eine Verbindung im Gehirn, die für aggressives Verhalten entscheidend ist, haben Forschende der Ruhr-Universität Bochum (RUB) mit Kollegen aus Bonn bei Mäusen gefunden. Entscheidend ist der sogenannte P/Q-Typ-Kalziumkanal, der auf den Botenstoff Serotonin reagiert. Dass Serotonin eine Schlüsselrolle bei der Emotionsregulation spielt, ist schon länger bekannt. Aber wie genau aggressives Verhalten entsteht, ist bislang nicht […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Die Demenzerkrankung Morbus Alzheimer hat einen 15 bis 20 Jahre langen symptomfreien Verlauf, bevor erste klinische Symptome auftreten. Mithilfe eines in Bochum entwickelten Immuno-Infrarot-Sensors konnte ein Forschungsteam bis zu 17 Jahre vor Auftreten der ersten klinischen Symptome Anzeichen für die Alzheimer-Krankheit im Blut identifizieren. Der Sensor detektiert die Fehlfaltung des Proteinbiomarkers Amyloid-beta. Im weiteren Verlauf […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Das Biomolekül Diphthamid ist unerlässlich für die richtige Bildung von Proteinen in Zellen. Bei Infektionen des Menschen mit Diphtherie wird Diphthamid durch das Diphterietoxin verändert, sodass lebensbedrohliche Komplikationen entstehen können, indem die Bildung von Proteinen zum Erliegen kommt. Bislang war das Vorkommen von Diphthamid nur bei Tieren und Hefepilzen nachgewiesen. Ein Forschungsteam um Prof. Dr. […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Für die Funktion vieler Biomoleküle ist ihre dreidimensionale Struktur entscheidend. Daher sind Forschende nicht nur an der Sequenz der Einzelbausteine von Biomolekülen interessiert, sondern auch an ihrer räumlichen Struktur. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) kann man bereits zuverlässig die dreidimensionale Struktur eines Proteins aus dessen Aminosäuresequenz vorhersagen. Für RNA-Moleküle steht diese Technik jedoch erst am […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Das Coronavirus Sars-Cov-2 kann schwere Organschäden beim Menschen verursachen. Auch Herzkomplikationen gehören zu den Folgen einer Infektion. Darüber hinaus greift das Virus auch direkt das Herz an, kann eine Herzmuskelentzündung verursachen und zu Herzversagen führen. Dr. Nazha Hamdani, Leiterin des Forschungsbereichs für Molekulare und Experimentelle Kardiologie am Universitätsklinikum Bochum, hat die Reise des Virus in […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Das Hepatitis-E-Virus (HEV) ist weit verbreitet, und bisher gibt es kein wirksames Medikament. Auf der Suche danach sind die sogenannten Rocaglamide in den Fokus gerückt: Pflanzenstoffe, die die Vermehrung von Viren hemmen können. Forschende der Abteilung für Molekulare und Medizinische Virologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben eine Bibliothek chemisch veränderter Rocaglamide auf ihre antivirale Wirkung […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Ähnlich wie Alzheimer führt die Erbkrankheit Spinozerebelläre Ataxie Typ 17 (SCA17) zum Untergang von Gehirnnervenzellen und zum vorzeitigen Tod der Betroffenen. Die genauen Mechanismen der Erkrankung sind unbekannt, daher gibt es bislang keine Behandlungsansätze. Forschende der Humangenetik der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Jonasz Weber haben nun eine Klasse von proteinspaltenden Enzymen, sogenannten Calpainen, unter […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Mutter zu werden ist für Patientinnen mit Multipler Sklerose (MS) mit schwierigen Fragen verbunden: Ist es vertretbar, die Medikamente in Schwangerschaft und Stillzeit weiter einzunehmen, um die Krankheit in Schach zu halten oder droht dem Kind dadurch Gefahr? Für den Wirkstoff Glatirameracetat kann eine Studie der Neurologie des Klinikums der Ruhr-Universität Bochum (RUB) im St. […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Eine Stimulation bestimmter Kleinhirnbereiche könnte Absence-Epilepsien entgegenwirken. Was jedoch auf zellulärer und molekularer Ebene bei dieser Form der Epilepsie im Gehirn passiert und wie genau sich eine Stimulation auswirkt, ist bislang nicht im Detail verstanden. Neue Einblicke haben Forschende der Ruhr-Universität Bochum (RUB) in Versuchen mit Mäusen gewonnen. Die Ergebnisse beschreibt das Team um Dr. […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Ein schlagendes Herz in die Hand nehmen, aus allen Positionen betrachten, aufschneiden und analysieren: So anschaulich können Medizinstudierende im BG Universitätsklinikum Bergmannsheil organische Strukturen und Untersuchungsverfahren erlernen. Möglich macht dies ein innovatives Trainings-Tool, das die Kardiologische Klinik im Bergmannsheil einsetzt: ein Tablet, das mit intelligenter Augmented-Reality-Technologie (AR) in der Lage ist, organische Strukturen originalgetreu und […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Durch eine Schwächung des Immunsystems haben Rheuma-Patientinnen und -Patienten ein höheres Risiko, an einer Gürtelrose zu erkranken und werden deshalb dagegen geimpft. Privatdozentin Dr. Uta Kiltz, Oberärztin des Rheumazentrums Ruhrgebiet, leitet ein wissenschaftliches Projekt, das die Reaktion des Immunsystems auf den Impfstoff über ein Jahr untersucht und damit die Frage nach der Dauer des Impfschutzes […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Genetische Analysen sind Standard, um die Ursache von Leukämien zu ergründen und die optimale Behandlungsstrategie der auch als Blutkrebs bezeichneten Erkrankungen abzuleiten. Ein Forschungsteam aus Bochum und Essen hat eine neue Methodik untersucht, die dabei mehr Genauigkeit bietet. Die sogenannte optische Genomkartierung brachte in zwei Dritteln aller untersuchten Fälle genauere Informationen zu den genetischen Grundlagen […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Der Wirkstoff Natalizumab ist wirksam bei schubförmiger Multipler Sklerose (MS) und gut verträglich. Allerdings ist bekannt, dass es zu einer Wiederkehr der Krankheitsaktivität kommen kann, wird das Medikament abgesetzt, wie häufig in der Planung oder spätestens bei Eintritt einer Schwangerschaft. „Welche Risiken damit für die Mutter einhergehen, war bisher ungeklärt“, so Prof. Dr. Kerstin Hellwig. […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →