Hier finden Sie die Gesundheitsnachrichten von:
Technische Universität München

Mit CRISPR/Cas9 veränderte T-Zellen könnten Probleme bei Immuntherapie lösen Die Idee, eigene Immunzellen genetisch zu verändern und sie gegen Infektionen und Tumore einzusetzen, besteht schon seit den 80er Jahren. Aber noch heute sind veränderte T-Zellen nicht so effektiv wie natürliche T-Zellen und werden klinisch nur mit begrenztem Erfolg eingesetzt. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) hat nun T-Zellen mit der neuen Genschere CRISPR hergestellt, die natürlichen Immunzellen sehr ähnlich sind. Es gibt zwei Möglichkeiten der T-Zell-Therapie: Entweder erhält ein […]

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Künstliche DNA kann Freisetzung von Wirkstoffen aus Medikamenten steuern Ein Medikament mit drei Wirkstoffen, die nacheinander zu festgelegten Zeitpunkten abgegeben werden – bislang nur eine Zukunftsvision, der ein Team der Technischen Universität München (TUM) jetzt aber ein gutes Stück nähergekommen ist. Durch eine Kombination aus Hydrogelen und künstlicher DNA lassen sich Nanopartikel unter körperähnlichen Bedingungen kontrolliert nacheinander freisetzen. Immer mehr Menschen werden mit mehreren verschiedenen Medikamenten behandelt. Oftmals müssen sie die Mittel in festen Zeitabständen anwenden, was den Alltag kompliziert […]

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Nicht-klassische Monozyten galten bisher als reine Wächterzellen des Immunsystems. Mithilfe eines neuen Markers haben LMU-Wissenschaftler nun gezeigt, dass sie an der Steuerung der Immunreaktion direkt beteiligt sind. Monozyten, eine Gruppe weißer Blutkörperchen, spielen bei der Immunabwehr eine wesentliche Rolle. Anhand ihrer Oberflächenproteine können sie in „klassische“ und „nicht-klassische“ Monozyten unterteilt werden, die unterschiedliche Funktionen erfüllen. Dabei galten nicht-klassische Monozyten bisher als reine „Wächterzellen“, die in den Blutgefäßen patrouillieren und andere Immunzellen rekrutieren. Einem internationalen Team um die LMU-Wissenschaftler Dr. Johan […]

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Molekularer Schalter für reduzierte Immunzellfunktion gefunden Tumore und manche Virusinfektionen sind Herausforderungen für den Körper, die das Immunsystem oft nicht in den Griff bekommen kann. Es schaltet dann auf einen Zustand mit reduzierten Funktionen um, in dem die Krankheit nicht mehr ausreichend bekämpft wird. Einem Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) gelang jetzt ein großer Erfolg: sie konnten den entscheidenden molekularen Schalter identifizieren, der diese reduzierte Immunantwort auslöst. Das könnte künftig ein gezieltes Ab- oder Umschalten ermöglichen. Bei einer Virusinfektion […]

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Wirkungsvoll gegen Softdrink-Konsum Softdrinks dominieren weltweit den Getränkemarkt. Dabei gelten sie nicht nur als eine der wesentlichen Ursachen für die globale Zunahme von Adipositas, also starkem Übergewicht, sondern erhöhen auch das Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Karies. Ein Team mit Beteiligung der Technischen Universität München (TUM) hat untersucht, welche Formen der Prävention nachweislich helfen, den Süßgetränkekonsum einzudämmen. Die negativen Auswirkungen von Softdrinks sind mittlerweile auch für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein Thema. Diese hat Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dazu aufgefordert, Präventionsmaßnahmen […]

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Virusinfektion: Effektivste Killerzellen werden selektiv vermehrt Natürliche Killerzellen sind Teil des angeborenen Immunsystems. Sie erkennen Virus-infizierte Zellen und zerstören sie. Bei einer Infektion wird ein kleiner Teil der effektivsten Killerzellen ausgewählt und selektiv vermehrt. Das zeigte nun erstmals ein Team der Technischen Universität München (TUM). Es könnte sich dabei um eine einfache und evolutionär alte Form des Immungedächtnisses handeln. Mehr als die Hälfte der Menschen weltweit sind mit dem Cytomegalievirus (CMV) infiziert, das lebenslang im Körper bleibt. Normalerweise verlaufen diese […]

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Maschinelles Lernen macht Proteomikforschung leistungsfähiger Mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz ist es Forschenden der Technischen Universität München (TUM) gelungen, die massenhafte Analyse von Eiweißen aus beliebigen Organismen deutlich schneller als bisher und praktisch fehlerfrei zu machen. Dieser neue Ansatz wird das Forschungsfeld der Proteomik stark verändern, da er sowohl in der Grundlagen- als auch in der klinischen Forschung angewandt werden kann. Das Genom jedes Organismus enthält die Baupläne für Tausende von Eiweißen, die praktisch alle Funktionen des Lebens steuern. […]

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Pollenallergie tritt häufiger bei Angstpatienten auf Saisonale Allergien gegen Gräser oder Baumpollen treten bei Menschen mit Angststörungen vermehrt auf, während Patienten mit Depressionen häufiger unter ganzjährigen Allergien wie etwa gegen Tierhaare leiden. Das hat ein Team der Technischen Universität München (TUM) erforscht. Nahrungsmittel- oder Medikamentenallergien werden von diesen beiden psychosozialen Erkrankungen dagegen nicht beeinflusst. Das Team befragte über 1700 Personen aus dem Raum Augsburg zu ihren Allergien. Hierbei unterschieden die Forscherinnen und Forscher um Claudia Traidl-Hoffmann, Direktorin am Universitären Zentrum […]

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Plattform „Kipoi“ verbessert Zugang zu Machine-Learning-Modellen Um herauszufinden, welche Gene für Krankheiten wie Krebs oder Diabetes verantwortlich sind, wird heute häufig auf Methoden des Maschinellen Lernens zurückgegriffen. Damit die klinische Forschung Zugang zu den aktuellsten Algorithmen erhält, hat Prof. Julien Gagneur von der Technischen Universität München (TUM) in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern anderer Universitäten und Forschungsinstitute die Open-Access-Plattform „Kipoi“ aufgebaut. Obwohl die Bedeutung von Methoden des Maschinellen Lernens in der Genomforschung in den letzten Jahren stetig gewachsen ist, mussten […]

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Neuer Sonderforschungsbereich an der TUM Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt einen neuen Sonderforschungsbereich (SFB), der von der Technischen Universität München (TUM) mit der Goethe-Universität Frankfurt und weiteren Partnern beantragt wurde. Das 30-köpfige Konsortium will in den nächsten vier Jahren die Rolle von nicht-kodierenden RNAs im Herz-Kreislauf-System untersuchen. Sie erhalten dafür rund 11 Millionen Euro. Zudem werden ein bestehender SFB unter TUM-Leitung und ein SFB Transregio mit TUM-Beteiligung weiter gefördert. Ribonukleinsäuren, kurz RNA, galten lange nur als Zwischenstufe zur Übermittlung der […]

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Komplexer Regelkreis schützt vor Krebs Über Leben und Tod einer Zelle entscheidet das Anti-Tumor-Protein p53: Erkennt es Schäden im Erbgut, treibt es die Zelle in den Selbstmord. Eine neue Forschungsarbeit an der Technischen Universität München (TUM) zeigt, dass diese körpereigene Krebsabwehr nur funktioniert, wenn bestimmte Proteine, die Chaperone, dies zulassen. Eine Krebstherapie ohne Nebenwirkungen, die gezielt nur Tumorzellen angreift – noch können Ärzte und Patienten davon nur träumen. Dabei hat die Natur ein solches gezieltes Anti-Tumor-Programm längst erfunden. Jede unserer […]

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Verkörperte KI bei psychischen Erkrankungen: ethische Fragen durch neue Technologien In Zukunft werden wir immer häufiger direkt mit Künstlicher Intelligenz (KI) interagieren. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) hat jetzt erstmals systematisch untersucht, wie „verkörperte KI“ schon heute hilft, psychische Erkrankungen zu behandeln. Das Fazit: Wichtige ethische Fragen zu dieser Technologie sind unbeantwortet, es besteht dringender Handlungsbedarf für Regierungen, Fachverbände und Forschung. Roboter-Puppen, mit denen autistische Kinder lernen, Menschen besser zu verstehen; computergenerierte Avatare, die helfen, mit Halluzinationen umzugehen; […]

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Auffällige Antikörper im Nervenwasser Der Krankheitsverlauf von Multipler Sklerose (MS) ist sehr unterschiedlich und ein verlässlicher Biomarker, der die Entwicklung der Behinderung vorhersagt, fehlt bisher. Eine Arbeitsgruppe an der Technischen Universität München (TUM) hat nun in einem Forschungsprojekt des Krankheitsbezogenen Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) gezeigt, dass erhöhte Werte bestimmter Antikörper im Nervenwasser Anzeichen für eine frühere und schnellere Behinderung sind. Bei der Diagnose von MS wird standardmäßig Nervenwasser mit Hilfe einer sogenannten Lumbalpunktion entnommen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Prof. […]

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