Hier finden Sie die Gesundheitsnachrichten von:
Universitätsklinikum Frankfurt

In einem Positionspapier fordern Experten verschiedener Institutionen, die Versorgungslücke bei Erwachsenen mit ADHS zu schließen. Derzeit leidet mehr als die Hälfte der Betroffenen an Begleiterkrankungen, oft aufgrund versäumter Diagnosen oder falscher Behandlung. Etwa zwei Millionen Erwachsene in Deutschland sind von der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) betroffen. Sie zeichnet sich im Erwachsenenalter aus durch Probleme mit Aufmerksamkeit und Konzentration, gesteigerte Impulsivität und Stimmungsschwankungen. Darüber hinaus ist die ADHS ein Risikofaktor für andere psychische Störungen; sie kann Depressionen oder Suchterkrankungen hervorrufen. Fast zwei Drittel […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Mit einer neu entwickelten Hightech-Matratze wollen die Techniker Krankenkasse (TK) und das Universitätsklinikum Frankfurt die Versorgung von Frühchen verbessern. Jedes Jahr kommen in Hessen mehr als 700 Babys zehn Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin auf die Welt. Diese Kinder müssen in den ersten Lebenswochen häufig viel Zeit im Inkubator verbringen. Ein direkter Körperkontakt mit den Eltern ist für sie nur sehr eingeschränkt möglich. Damit die Frühgeborenen dennoch die Geborgenheit der Eltern spüren können, testen nun bundesweit zehn Geburtskliniken der Maximalversorgung, […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Neuer Marker für die Behandlung von Leukämiepatienten gefunden. Patienten, die an einer akuten myeloischen Leukämie (AML) – einer bestimmten Form des Blutkrebses – leiden, werden mithilfe der Chemotherapie behandelt. Häufig werden für ältere Patienten die Wirkstoffe Decitabin und Azacitidin – sogenannte DNA-Methyltransferase-Inhibitoren – verwendet, weil die Betroffenen keine intensive Chemotherapie vertragen. Doch nur ein Teil der AML-Patienten spricht auf diese Behandlung an. Es ist allerdings bisher vor Therapiebeginn nicht möglich, abzuschätzen, welche Patienten von diesen Wirkstoffen profitieren werden und welche […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Mehrere neue Angebote sollen zur verbesserten Suizidprävention in Frankfurt beitragen. Im Rahmen des Frankfurter Projekts zur Prävention von Suiziden mittels Evidenz-basierter Maßnahmen (FraPPE) wurde neben verschiedenen Hilfsangeboten auch ein erfolgversprechendes Therapieprogramm aus der Schweiz etabliert. FraPPE ist im September 2017 gestartet und wird vom Bundesministerium für Gesundheit mit über 700.000 Euro über die dreijährige Laufzeit gefördert. Ziel ist, die Zahl der Suizide in Frankfurt um 30 Prozent zu senken. Zur Halbzeit des Projekts wurden bereits mehrere neue Angebote zur verbesserten […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Eine von Ärzten des Universitätsklinikums geleitete Studie bringt neue Erkenntnisse, wie die multimodale Behandlung des Enddarmkrebses weiterentwickelt werden kann. Mehr als 60.000 Menschen in Deutschland erkranken jährlich an Enddarmkrebs, auch Rektumkarzinom genannt. Die standardmäßige Behandlung verläuft in mehreren Stufen. Zu Beginn erfolgt eine Kombination aus Strahlen- und Chemotherapie, die sogenannte Radiochemotherapie, auf die im nächsten Schritt die Operation des Tumors folgt. Die letzte Stufe ist die Chemotherapie nach dem chirurgischen Eingriff. Während durch die Radiochemotherapie die Tumormasse vor der chirurgischen […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Ärzte und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Frankfurt haben erstmalig beim Menschen gezeigt, dass genveränderte Blutstammzellen bei einer Transplantation mit Eigenstammzellen die normalen, nichtveränderten Stammzellen dominieren. Dies kann sich auf Folgeerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Leiden auswirken. Vielen Krebspatienten kann mit einer hochdosierten Chemotherapie geholfen werden. Unter dieser leidet jedoch unter anderem die Blutbildung der Betroffenen. Vor allem die Zahl der für die Krankheitsabwehr zuständigen weißen Blutkörperchen ist nach der Chemotherapie besonders niedrig. Abhilfe schafft eine sogenannte autologe Stammzelltransplantation. Dabei werden eigene Blutstammzellen des Patienten […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Eine Untersuchung von deutschen Versicherungsdaten unter Beteiligung des Universitätsklinikums Frankfurt hat die direkten medizinischen Kosten von Personen mit ADHS sowie die von Begleiterkrankungen verursachten Kosten untersucht. Die Forscher leiten klare Handlungsempfehlungen ab. Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine Entwicklungsstörung. Die Symptome treten meist vor dem zwölften Lebensjahr auf und sind durch Probleme bezüglich Aufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität gekennzeichnet. Weltweit sind etwa fünf Prozent der Kinder und circa 2,5 Prozent der Erwachsenen betroffen. Bei etwa der Hälfte der Kinder mit ADHS bleiben […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Das Frankfurter Referenzzentrum für Seltene Erkrankungen am Universitätsklinikum beteiligt sich an einem Projekt, das die Abklärung unklarer Diagnosen bei wenig verbreiteten Leiden verbessern soll. Am 28. Februar ist Tag der Seltenen Erkrankungen. Als selten gelten Krankheiten, die nicht mehr als fünf von 10.000 Menschen betreffen. Manche dieser Diagnosen betreffen bis zu 40.000 Patienten in Deutschland; unter anderen leiden nur einzelne Menschen. Rund 8.000 verschiedene Krankheitsbilder in Deutschland gelten als selten. Manche sind seit Jahrzehnten bekannt; Jahr für Jahr werden aber […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

„Gerinnungsstörung, Unfall oder Kindesmisshandlung?“ heißt das im Herbst 2018 erschienene Buch, in dem der Gerinnungsexperte Prof. Ralf Knöfler aus dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und Dr. Uwe Schmidt von der Medizinischen Fakultät der TU Dresden einen Beitrag dafür leisten, dass Mediziner Blutungen bei Gerinnungsstörungen und Unfällen sowie misshandlungsverdächtige Blutungen bei Kindern besser erkennen können. In der übersichtlich gehaltenen, 60-seitigen Publikation haben die Autoren illus-trierte Fallbeschreibungen zu Misshandlungen sowie Berichte von Erstdiagnosen einer Gerinnungsstörung aufbereitet. Das von einem führenden Pharmaunternehmen […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Die Studie einer Frankfurter Forscherin wurde unter die besten zehn Veröffentlichungen der Zeitschrift Blood des Jahres 2018 gewählt. Sie erforscht die Wirkung des neuen Medikaments Blinatumomab bei akuter lymphoblastischer Leukämie. Jährlich erkrankt in Deutschland circa einer von 100.000 Erwachsenen an der akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL). Bei Kindern ist die Zahl der Neuerkrankungen mit 500 bis 600 Fällen im Jahr deutlich höher. ALL ist die akute Form der Leukämie, bei der die Vorläufer der Lymphozyten – die zellulären Bestandteile des Bluts, […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Wir führen eine neurowissenschaftliche Untersuchung des Gedächtnisses und der Aufmerksamkeit durch. Wir möchten durch die Untersuchung besser verstehen, warum manche Patienten Schwierigkeiten in diesen Bereichen haben und wie man diese besser behandeln kann. Haben Sie Lust an unserer Studie teilzunehmen? Es wird eine Aufgabe am Computer geben und ein paar Fragebögen sowie ein kurzes Gespräch in unserem Forschungszentrum in der Uniklinik Frankfurt. Wer kann teilnehmen? Wir suchen Probanden im Alter zwischen 18 und 60 Jahren, mit einer diagnostizierten Bipolaren affektiven […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Eine neuartige Behandlung mit einem Antidepressivum könnte Leukämiepatienten mit Resistenzen eine neue Behandlungsmöglichkeit geben. Wissenschaftler des Deutschen Krebskonsortiums an der Medizinischen Klinik II des Universitätsklinikums Frankfurt und am Universitätsklinikum Freiburg haben aufgedeckt, wie das Medikament Leukämiezellen wieder zu normalen Blutzellen werden lässt. Die Erkenntnisse, die in dem Fachmagazin Leukemia veröffentlicht wurden, fließen jetzt auch in eine klinische Studie zur Behandlung von Leukämiepatienten ein. Die Akute Myeloische Leukämie (AML) ist vor allem eine Erkrankung von älteren Patienten. Trotz verbesserter Therapien bleiben […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →

Wissenschaftler des Universitätsklinikums Frankfurt haben erstmalig nachgewiesen, dass ein Zusammenhang zwischen genetisch veränderten Blutstammzellen und dem Auftreten einer Herzschwäche nach Infarkten besteht. Auf Grundlage dieser Erkenntnis könnten neue Möglichkeiten der Vorbeugung entstehen. In Deutschland leiden annähernd zwei Millionen Patienten an einer chronischen Herzschwäche, der sogenannten Herzinsuffizienz. Darunter versteht man die verminderte Fähigkeit des Herzens, das benötigte Blutvolumen durch den Körper zu pumpen. Eine chronische Herzschwäche tritt vor allem nach Herzinfarkt oder anhaltender Bluthochdruckkrankheit auf und ist derzeit die häufigste Diagnose […]

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →