Prostatakrebs

Arzneimittelstudien

Aktuelle, wissenschaftliche Forschungs­ergebnisse zum ausgewählten Thema

Spezielle Fette aus der Zellmembran, die Spingolipide, sind laut aktuellen Forschungsergebnissen mit entscheidend dafür, ob Zellen absterben oder wachsen. Auch bei Krebszellen spielen die Fettmoleküle hier eine wichtige Rolle. Eine aktuelle Übersichtsstudie fasst zusammen, wieso sie interessante Ziele für neue Krebstherapien darstellen.

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Ein neuartiges Medikament zur hormonellen Therapie von Prostatakrebs ist das Abirateronacetat, welches die Bildung der männlichen Geschlechtshormone verhindert. Es muss allerdings in Kombination mit dem entzündungshemmenden, kortison-ähnlichen Wirkstoff Prednison oder Prednisolon verabreicht werden, um die Giftigkeit zu senken. Bisher […]

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Wenn der Prostatakrebs bereits Metastasen gebildet hat, wird in der Regel eine Hormontherapie gestartet. Doch auch ein früher Einsatz einer Chemotherapie zusätzlich zur Hormontherapie könnte sich lohnen. Forscher zeigten nämlich, dass – gerade bei größeren Tumoren – eine Kombinationstherapie das Überleben unter Berücksichtigung der Lebensqualität im Vergleich zur alleinigen Hormontherapie verbesserte.

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Für die Behandlung eines lokal fortgeschrittenen Prostatakrebses kann die Strahlentherapie mit der Hormontherapie kombiniert werden. Wissenschaftler fanden heraus, dass sich hierfür eine längere Hormontherapie (über mehr als zwei Jahre lang) besser eignete als eine Hormontherapie, die nur vier Monate während der Bestrahlung durchgeführt wurde.

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Für die Behandlung eines Prostatakrebses, der bereits in andere Körperregionen gestreut hat und nicht mehr auf eine klassische Hormontherapie anspricht, stehen einige Wirkstoffe zur Verfügung. Diese können nacheinander angewandt werden. Forscher fanden nun heraus, dass der Wirkstoff Cabazitaxel auch dann noch wirksam sein kann, wenn die Patient bereits mehrere Therapien – auch bereits eine mit Cabazitaxel – hinter sich hatte.

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Ein relativ neuer Wirkstoff, der bei der Behandlung von Knochenmetastasen zum Einsatz kommt, ist das radioaktive Radium-223. Wissenschaftler berichteten nun von den Erfahrungen, die in drei verschiedenen italienischen Kliniken mit diesem Wirkstoff gemacht wurden. Sie stellten fest, dass durch die Behandlung die Schmerzen der Patienten deutlich gelindert werden konnten.

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117Lu-PSMA (Prostata-Spezifisches-Membran-Antigen) bietet eine neuartige Behandlungsmöglichkeit für Patienten, bei denen der Prostatakrebs nicht mehr auf eine Hormontherapie anspricht. Deutsche Forscher fanden heraus, dass 117Lu-PSMA selbst dann noch verträglich ist, wenn der Patient zuvor bereits mit einer 223Ra-Radiotherapie behandelt wurde.

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Das Tumorgewebe kann bestimmte Eigenschaften aufweisen, die entscheidend dafür sind, wir wirksam eine bestimmte Therapie ist. Amerikanische Forscher fanden heraus, dass die Bestimmung der fehlerhaften Veränderung von p53, nicht aber von PTEN, im Tumorgewebe die Mediziner dabei unterstützen könnte, das Ansprechen von Prostatakrebspatienten auf neuartige Hormontherapien mit Abirateron oder Enzalutamid vorherzusagen.

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Bei Patienten mit Prostatakrebs kommt es häufig zu einer Vergrößerung der Prostata. Diese Drüse (Vorsteherdrüse) liegt genau unterhalb der Blase. Deshalb kann eine Prostatavergrößerung die Harnröhre einengen, sodass es zu Beschwerden beim Wasserlassen kommen kann.

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Für Patienten bei denen der Prostatakrebs erst diagnostiziert wurde, nachdem dieser sich bereits in andere Körperregionen ausgebreitet hat (Metastasen gebildet hat), ist eine alleinige lokale Therapie (wie z. B. Bestrahlung oder Operation) nicht mehr sinnvoll. Diese Patienten werden daher mit einer Therapie behandelt, die auf dem gesamten Körper wirkt.

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Wenn der Prostatakrebs sich bereits im Körper ausgebreitet hat, muss eine Therapie gestartet werden, die auf den gesamten Körper wirkt. In der Regel kommt zunächst eine Hormontherapie zum Einsatz. Wird diese wirkungslos – man spricht in diesem Fall von einem kastrationsresistenten Prostatakrebs – wird meist entweder mit einer Chemotherapie mit Docetaxel oder mit einer neuartigen Hormontherapie mit Abirateronacetat weiterbehandelt.

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