Adipositas / Übergewicht

Ernährung/Abnehmen

Aktuelle, wissenschaftliche Forschungs­ergebnisse zum ausgewählten Thema

Die vorliegenden Studienergebnisse mahnen dazu, aus dem Körpergewicht einer Person keine Rückschlüsse über den Ernährungszustand zu ziehen. Von 750 adipösen Personen, die im Krankenhaus aufgrund einer akuten Erkrankung behandelt wurden, wiesen 14 % eine Mangelernährung auf. Mangelernährung und eine geringe Nahrungsaufnahme verdreifachten das Risiko dafür, im Krankenhaus zu versterben.

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Viele der gesundheitlichen Vorteile von Traubensaft und Rotwein gehen auf ihren Gehalt an bestimmten Pflanzenstoffen, den Polyphenolen, zurück. Zu diesen zählt auch das Resveratrol. Wissenschaftler deckten nun auf, dass Resveratrol helfen könnte, um Gewicht, BMI und Taillenumfang zu verbessern. Dies zeigte eine Auswertung von 28 Studien, bei denen Nahrungsergänzungsmittel mit Resveratrol verwendet wurden.

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Nüsse sind gesund und machen trotz vielen Kalorien nicht dick – das zeigen die Ergebnisse der im Folgenden beschriebenen großen, europäischen Studie. Viele Nüsse zu verzehren minderte die Gewichtzunahme über 5 Jahre im Vergleich zu keinem Nussverzehr und reduzierte auch das Risiko dafür, übergewichtig zu werden.

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Studien belegen, dass nach einer erfolgreichen Gewichtsreduktion nur 10 % der Menschen ihren Gewichtsverlust nachhaltig aufrechterhalten können. Während sich viele Studien mit erfolgreichen Strategien zur Gewichtsabnahme beschäftigen, befassen sich weitaus weniger Untersuchungen mit Möglichkeiten, einen einmal erreichten Diäterfolg dauerhaft beizuhalten.

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Die Ergebnisse der hier beschriebenen Studie zeigen, dass Personen durchaus wahrnehmen, wenn sie zu viel essen. Allerdings ist es schwer, die Menge der zu viel verzehrten Lebensmittel richtig einzuschätzen. Dies kann einen Risikofaktor für Übergewicht darstellen, wenn keine adäquate Kompensation für das zu viel an Kalorien im Tagesverlauf erfolgt.

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Das Intervallfasten, bei dem z. B. an 5 Tagen der Woche normal gegessen und an 2 Tagen der Woche gefastet wird, findet einige begeisterte Anhänger. Norwegische Wissenschaftler untersuchten das Intervallfasten in ihrer Studie und zeigten, dass durch diese Form der Diät ein guter Erfolg beim Abnehmen erreicht und einige wichtige Gesundheitsparameter verbessert werden konnten.

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Adipöse Personen, die an einem OPTIFAST-Programm teilnahmen und sämtliche Mahlzeiten am Tag durch kalorienarme OPTIFAST-Produkte, die aus Shakes, Riegel oder Suppen bestehen, ersetzten, nahmen in der Folge über eine Jahr lang deutlich mehr Gewicht ab als eine vergleichbare Diätgruppe, die eine normale Diät durchführte.

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Nüsse könnten den Ergebnissen dieser Studie zufolge wirksam vor Übergewicht und dem Metabolischen Syndrom schützen. Verschiedene Studientypen bestätigten die günstigen Auswirkungen des Nussverzehrs.

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Sich gesund zu ernähren kann schwerfallen, wenn man z. B. Gesundes wie Gemüse einfach nicht mag. Was kann helfen, Gemüse zu mögen und dadurch vermehrt zu essen? Dies untersuchten Wissenschaftler aus Großbritannien in der im Folgenden beschriebenen Studie.

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Personen, die an Typ-2-Diabetes erkrankt sind, konnten sich in der vorliegenden Studie wirksam vor Übergewicht schützen, indem sie langsam oder im normalen Tempo aßen statt das Essen sehr schnell zu verschlingen. Auf die Entwicklung des Gewichts wirkte es sich ebenfalls positiv aus, wenn die Personen nicht erst kurz vor dem Schlagengehen zu Abend aßen und auf Snacks nach dem Abendessen verzichteten.

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Die nordische Diät (auch bekannt als nordic diet) könnte eine geeignete Ernährungsweise sein, um langfristig das Gewicht zu halten oder zu reduzieren, wie diese Studie zeigte. Personen, die sich bei Studienbeginn bereits nordisch ernährten und solche, die dies im Zeitverlauf mehr und mehr taten, wiesen ein niedrigeres Körpergewicht auf als solche Personen, die sich weniger „nordisch“ ernährten.

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Ingwer könnte auf verschiedenem Wege eine Gewichtsabnahme fördern, wie iranische Forscher in ihrer Studie feststellten. In Tierstudien konnte bereits eine gewichtsverlustfördernde Wirkung von Ingwer gesehen werden. Bisherige Belege aus Studien am Menschen fehlen aber, sodass weitere Forschung benötigt wird, um eindeutige Schlussfolgerungen ziehen zu können.

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Muss die Ernährungsweise stimmen oder reicht es auch, die gewohnte Ernährung mit wichtigen Inhaltsstoffen anzureichern? Dies fragten sich Wissenschaftler aus den USA zu der mediterranen Ernährung. In ihrer Studie zeigte sich dann: nur wer sich ganzheitlich an das mediterrane Ernährungsmuster hielt, profitierte. Hingegen hatte es keinen Vorteil, die Ernährung durch einzelne wichtige Inhaltsstoffen der mediterranen Ernährung anzureichern.

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Forscher aus Großbritannien untersuchten erfolgreiche Denk- und Verhaltensstrategien für einen Gewichtsverlust bei Menschen, die selbstständig Gewicht abnehmen wollten. Sie fanden heraus, dass es half, den Gewichtsverlust und die täglich verzehrten Lebensmittel im Blick zu halten. Ebenso war es günstig, sich im Internet oder in Apps über das Thema Ernährung zu informieren oder sich von anderen unterstützen zu lassen, um ausreichend motiviert zu sein.

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Frauen, denen Doggy Bags zur Verstauung von Essensresten angeboten wurden, aßen im Vergleich zu Frauen, denen diese nicht angeboten wurden, weniger. Auf diesem Wege verzehrten die Frauen bei einer größeren Portionsgröße eines Gerichts nicht mehr als bei einer kleinen Portion und schonten somit ihr Kalorienkonto.

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