Depression

Lebensphase/Schwangerschaft

Aktuelle, wissenschaftliche Forschungs­ergebnisse zum ausgewählten Thema

Zusammenfassend konnte selbst nach dreiwöchiger Abstinenz bei regelmäßigen Cannabis-Nutzern eine schlechtere Leistung in Gedächtnistests und anderen Funktionen des Gehirns gezeigt werden. Junge Erwachsene mit größerer körperlicher Fitness schienen dies immerhin teilweise kompensieren zu können. Fordernder Sport könnte demnach bei Beeinträchtigung der Denkleistung durch Cannabisgebrauch eventuell kurzfristig helfen und langfristig eine Alternative bieten.

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Untersuchungen mit Erwachsenen und Jugendlichen deuten auf die Bedeutung von Emotionen und dem Glauben daran, diese verändern zu können. Werden Gefühle in jugendlichem Alter als unveränderliche Objekte wahrgenommen, spiegelt sich dies im späteren Depressionsrisiko wider. Kritisch könnte dabei die Fähigkeit zum Neubewerten einer Situation, das sogenannte kognitive Reappraisal, sein, das in der Kindheit in verschiedenen Situationen gelernt werden kann.

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Gibt es Unterschiede psychischer Symptome bei Kindern mit Übergewicht je nach Geschlecht und Alter? Forscher fanden mit wachsendem Alter stärkere psychische Symptome, selbst wenn die Kinder nicht stärker übergewichtig wurden. Übergewicht bei Kindern sollte demnach auch als Risikofaktor für eventuelle aggressive oder depressive Symptome betrachtet werden, die sich nicht mit dem Alter auswachsen, sondern im Gegenteil schwerwiegender werden können.

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Nach einer Neu-Analyse einer früheren Studie mit 112 Patienten mit Altersdepression kann eine ergänzende Sportbehandlung die antidepressive Therapie messbar aufwerten. Sport wirkt sich dabei besonders auf die Stimmungssymptome aus. Effekte konnten im Rahmen dieser Untersuchung kurzfristig (in den ersten 4 Wochen), aber auch langfristig nach ein paar Monaten gemessen werden.

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Zusammenfassend erhöhen manche Medikamente messbar das Risiko, Jahre später an Demenz zu erkranken. Dieser Zusammenhang scheint nicht durch jeweilige Vorerkrankungen bedingt zu sein, sondern steigert sich mit der Belastung der Denkleistung durch das jeweilige Medikament nach der ACB-Skala. Da diese Mittel nach der ACB-Bewertung auch direkt im Rahmen der Behandlung die geistige Leistung einschränken können, sollte mit dieser Sorte von Medikamenten also bedacht werden, ob eine Alternative genutzt werden kann, die vergleichbar das medizinische Problem behandeln kann, ohne Demenzrisiken in Kauf zu nehmen.

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Die Analyse depressiver Symptome bei älteren Patienten mit Klinikaufenthalten und Operationen demonstriert, dass diese Behandlungen mit verstärkten Depressionen einhergehen. Der Stress, der mit einer solchen Behandlung einhergeht, könnte ein Element sein, das Patienten depressiver stimmt. Da eine gute Behandlung von Depressionen auch ein wichtiger Teil der effektiven Behandlung anderer Erkrankungen ist, zeigt sich hiermit, dass die Früherkennung und Behandlung depressiver Symptome bereits in der Klinik […]

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Diese Studie gab Entwarnung für Frauen, die unter Depressionen leiden und einen Kinderwunsch haben: eine Depression der Frau allein muss kein Hinderungsgrund für eine Schwangerschaft und Lebendgeburt sein. Allerdings deutet die Studie an, dass die Behandlung der Depressionen durchaus ein kritischer Punkt sein kann – hier empfiehlt es sich, bei dem Arzt, der die Depressionen behandelt, deutlich den Kinderwunsch anzusprechen.

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Zusammenfassend fand die Querschnittsstudie, dass langjährige Teetrinker im fortgeschrittenen Alter unter geringeren depressiven und Angstsymptomen litten als andere Menschen. Aktuell werden Tee und seine Bestandteile weiter erforscht, um deren Effekte auf die geistige Gesundheit im Alter besser zu verstehen und medizinisch nutzen zu können.

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Zusammenfassend fanden die Forscher also entgegen ihrer ursprünglichen These, dass schmerzlindernde Medikamente bei dementen Menschen mit Depressionen nicht antidepressiv wirken. Ein Placebo schien dagegen durchaus die depressiven Symptome zu lindern. Eine mögliche Erklärung für dieses Ergebnis könnte das Ausmaß der Nebenwirkungen unter Buprenorphin sein – neurologische und psychiatrische Effekte waren bei den Patienten mit Demenzerkrankung zu ausgeprägt und belastend. Daraus ergibt sich im Gegensatz zum ursprünglichen Behandlungskonzept sogar eine Warnung: Buprenorphin könnte für Menschen mit fortgeschrittener Demenz eher ungünstig und zu vermeiden sein.

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Zusammenfassend erhöhen manche Medikamente messbar das Risiko, Jahre später an Demenz zu erkranken. Dieser Zusammenhang scheint nicht durch jeweilige Vorerkrankungen bedingt zu sein, sondern steigert sich mit der Belastung der Denkleistung durch das jeweilige Medikament nach der ACB-Skala. Da diese Mittel nach der ACB-Bewertung auch direkt im Rahmen der Behandlung die geistige Leistung einschränken können, sollte mit dieser Sorte von Medikamenten also bedacht werden, ob eine Alternative genutzt werden kann […]

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Zusammenfassend fanden sich in dieser Kohortenstudie mit älteren Menschen niedrigere Denkleistungen bei Teilnehmern mit akuten depressiven Symptomen, höhere Demenzbewertungen, und mehr Auffälligkeiten in der Gehirnstruktur, wie sie auch bei Demenzerkrankungen vorkommen. Depressionen in der Vergangenheit sollten daher als Risikofaktor für eine spätere Demenzerkrankung gewertet werden. Bei älteren Menschen sollten Ansätze einer depressiven Episode also sehr ernst genommen werden.

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Antidepressiva sind Medikationen für eine rasche Eindämmung der Depressionen oder auch Ängste. Die Behandlungsleitlinien empfehlen typischerweise keine langfristige Therapie. Eine niederländische Arbeitsgruppe rund um Dr. Huijbregts vom Amsterdamer Forschungsinstitut für öffentliche Gesundheit ermittelte nun, wie häufig antidepressive Behandlungen über die empfohlenen Zeiträume hinaus verschrieben werden.

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Gerade bei Kindern und Jugendlichen sollte eine Verdachtsdiagnose der Bipolarerkrankung schnell geklärt und eine verlässliche und möglichst nebenwirkungsarme Therapie eingeleitet werden. Prof. DeBello, Psychiaterin für Kinder und Jugendliche und Codirektorin der Forschungsabteilung für Bipolare Störungen an der University of Cincinnatti in den USA, untersuchte dazu[…]

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Web-basierte Therapien sind derzeit in aller Munde. Die Expertin für psychische Erkrankungen und Pflege Prof. Välimäki von der Hong Kong Polytechnischen Universität und der Universität Turku in Finnland untersuchte mit ihren Kollegen in einer systematischen Übersichtsanalyse, ob und auf welche Weise genau internetbasierte Behandlungen wirksam Depressionen, Ängste und Stress bei jungen Menschen behandeln können.

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Fehlen dem Körper wesentliche Zutaten, wie beispielsweise Zink, ist es schwierig, die Psyche gesund zu halten. Forscher der Charité-Universitätsmedizin in Berlin um Ernährungswissenschaftlerin und Altersforscherin Dr. Norman untersuchten daher nun in einer großen Studie die Zinkaufnahme durch die Nahrung und den Blutgehalt an Zink bei älteren Menschen und ob sich depressive Symptome mit einem eventuellen Mangel erklären ließen.

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